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Die Analysten vom Börsenbrief Stock-World sehen die Aktien der Handspring Inc. (WKN 929862) als gut positioniert an.
Personal Digital Assistants, kurz PDAs, würden sich einer wachsenden Beliebtheit unter der amerikanischen Bevölkerung finden. Unter PDA verstehe man jegliche Art von mobilen Kleinstcomputern, so genannte "Handhelds", die das Speichern, Abrufen und Editieren von Daten ermöglichen. Mit dem Einzug des Internets in unserem Alltag habe sich das Anwendungsgebiet dieser kleinen Helfershelfer gewandelt.
Früher ledig lich als Gedächtnisstütze eingesetzt, habe der Boom beim drahtlosen World Wide Web den ehemaligen Mauerblümchen die Tür zum Massenmarkt aufgestoßen. Emal-Dienste, Online-Spiele, Finanzdienstleistungen: Die Anwendungsgebiete der PDAs würden immer umfangreicher. Und schon würden die Marktforscher prognostizieren, dass die Westentaschen-Computer den stationären PCs in wenigen Jahren den Rang abgelaufen hätten.
Unangefochtener Marktführer bei PDAs sei Palm. Im Juni betrage der Anteil des Unternehmens am Gesamtmarkt rund 65,4 Prozent und damit dreimal mehr, als der zweitplatzierte Handspring für sich in Anspruch nehmen könne. Der Neuling wiederum verweise die alteingesessenen Technologieriesen Casio (4,4 Prozent), Hewlett-Packard (3,3 Prozent Marktanteil) und NEC (2,0 Prozent ) mit 21,6 Prozent klar auf die Plätze. Dabei habe Handspring erst vor einem Jahr mit der Herstellung seines "Visors" begonnen.
Experten würden für den riesigen Erfolg des Unternehmens mehrere Faktoren verantwortlich machen. Den im Vergleich zur Konkurrenz günstigen Preis, das poppige Design und das Betriebssystem, das vom Marktführer Palm und nicht von Microsoft lizenziert worden sei. Der eigentliche Clou am Visor sei aber seine Wandlungsfähigkeit. Ein freier Steckplatz auf der Rückseite des Gerätes ermögliche es dem Nutzer, den PDA mit den verschiedensten Applikationen zu "füttern". Mit der richtigen Karte lasse sich das Gerät beispielsweise in einen MP3-Player oder auch in einen GPS-Empfänger verwandeln. Aber damit gebe sich das Unternehmen keineswegs zufrieden.
Kommenden Montag werde offiziell eine Einschubkarte vorgestellt, die den Visor zu einem vollwertigen Handy mutieren lasse. Rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft solle das Gerät in den Handel kommen, um den erwarteten Massenansturm auf die digitalen Assistenten in klingende Münze zu verwandeln. Die Marktforscher der NPD Group rechnen für den Gesamtmarkt im Jahr 2000 gegenüber 1999 mit mehr als einer Verdoppelung der verkauften Geräte. Und das erfreuliche für die Produzenten: Die Preise würden vermutlich stabil bleiben. Das liege in erster Linie an dem reißenden Absatz, der die Firmen mit der Produktion kaum nachkommen lasse. Alleine in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres seien mehr PDAs verkauft worden als im gesamten Vorjahr. Und die Unternehmen beklagen sich schon jetzt über die mangelnde Teileversorgung.
Branchenprimus Palm habe jüngst gemeldet, dass man sich bei sämtlichen Baureihen in Verzug befinde, weil es keine Bauteile mehr gebe. Das größte Problem für Handspring, die im letzten Quartal einen Umsatz von 51,8 Millionen Dollar erzielt hätten, dürfe denn auch in der zeitgerechten Fertigung seiner Produkte liegen. Im Vergleich zu Palm sei die Aktie von Handspring deutlich günstiger bewertet. Während die Börse jeden Prozentpunkt Marktanteil bei Palm mit 460 Millionen Dollar bewerte, liegt der für den zweitplatzierten Handspring mit 296 Millionen Dollar rund ein Drittel darunter. Allerdings erwirtschafte Palm schon Gewinne, während sich diese beim Konkurrenten frühestens Ende nächsten Jahres einstellen würden.
Der zu erwartende Run auf die PDAs im Vorweihnachtsgeschäft solle den Aktien der Anbieter weiter Auftrieb verleihen. Bei der aktuellen Bewertung ziehe man ein Engagement in Handspring jedoch einem in Palm eindeutig vor.
Personal Digital Assistants, kurz PDAs, würden sich einer wachsenden Beliebtheit unter der amerikanischen Bevölkerung finden. Unter PDA verstehe man jegliche Art von mobilen Kleinstcomputern, so genannte "Handhelds", die das Speichern, Abrufen und Editieren von Daten ermöglichen. Mit dem Einzug des Internets in unserem Alltag habe sich das Anwendungsgebiet dieser kleinen Helfershelfer gewandelt.
Früher ledig lich als Gedächtnisstütze eingesetzt, habe der Boom beim drahtlosen World Wide Web den ehemaligen Mauerblümchen die Tür zum Massenmarkt aufgestoßen. Emal-Dienste, Online-Spiele, Finanzdienstleistungen: Die Anwendungsgebiete der PDAs würden immer umfangreicher. Und schon würden die Marktforscher prognostizieren, dass die Westentaschen-Computer den stationären PCs in wenigen Jahren den Rang abgelaufen hätten.
Experten würden für den riesigen Erfolg des Unternehmens mehrere Faktoren verantwortlich machen. Den im Vergleich zur Konkurrenz günstigen Preis, das poppige Design und das Betriebssystem, das vom Marktführer Palm und nicht von Microsoft lizenziert worden sei. Der eigentliche Clou am Visor sei aber seine Wandlungsfähigkeit. Ein freier Steckplatz auf der Rückseite des Gerätes ermögliche es dem Nutzer, den PDA mit den verschiedensten Applikationen zu "füttern". Mit der richtigen Karte lasse sich das Gerät beispielsweise in einen MP3-Player oder auch in einen GPS-Empfänger verwandeln. Aber damit gebe sich das Unternehmen keineswegs zufrieden.
Kommenden Montag werde offiziell eine Einschubkarte vorgestellt, die den Visor zu einem vollwertigen Handy mutieren lasse. Rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft solle das Gerät in den Handel kommen, um den erwarteten Massenansturm auf die digitalen Assistenten in klingende Münze zu verwandeln. Die Marktforscher der NPD Group rechnen für den Gesamtmarkt im Jahr 2000 gegenüber 1999 mit mehr als einer Verdoppelung der verkauften Geräte. Und das erfreuliche für die Produzenten: Die Preise würden vermutlich stabil bleiben. Das liege in erster Linie an dem reißenden Absatz, der die Firmen mit der Produktion kaum nachkommen lasse. Alleine in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres seien mehr PDAs verkauft worden als im gesamten Vorjahr. Und die Unternehmen beklagen sich schon jetzt über die mangelnde Teileversorgung.
Branchenprimus Palm habe jüngst gemeldet, dass man sich bei sämtlichen Baureihen in Verzug befinde, weil es keine Bauteile mehr gebe. Das größte Problem für Handspring, die im letzten Quartal einen Umsatz von 51,8 Millionen Dollar erzielt hätten, dürfe denn auch in der zeitgerechten Fertigung seiner Produkte liegen. Im Vergleich zu Palm sei die Aktie von Handspring deutlich günstiger bewertet. Während die Börse jeden Prozentpunkt Marktanteil bei Palm mit 460 Millionen Dollar bewerte, liegt der für den zweitplatzierten Handspring mit 296 Millionen Dollar rund ein Drittel darunter. Allerdings erwirtschafte Palm schon Gewinne, während sich diese beim Konkurrenten frühestens Ende nächsten Jahres einstellen würden.
Der zu erwartende Run auf die PDAs im Vorweihnachtsgeschäft solle den Aktien der Anbieter weiter Auftrieb verleihen. Bei der aktuellen Bewertung ziehe man ein Engagement in Handspring jedoch einem in Palm eindeutig vor.
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