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Christoph Schnabel, Analyst von GBC-Research, reduziert das Rating für die Aktien von HUGO BOSS (ISIN DE0005245534 / WKN 524553) auf "akkumulieren".
Die HUGO BOSS AG, ein international führender Modekonzern produziere und vertreibe weltweit hochwertige Herren- und Damenbekleidung im Premiumsegment über drei Markennamen. Mit diesem Segmentmix habe das Unternehmen in den vergangenen neun Monaten einen Umsatz von 861,5 Mio. Euro erwirtschaftet und habe somit einen Rückgang von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahrszeitraum verbuchen müssen. Dieser sei insbesondere auf den gestiegenen Eurokurs und der schwachen Nachfrage auf dem europäischen und amerikanischen Herrenmodenmarkt zurück zu führen.
Trotz dieser Entwicklung habe sich das Ergebnis nach Steuern leicht um 4,8 Mio. Euro auf 89 Mio. Euro verbessern können. Für das Gesamtjahr 2003 erwarte man derzeit ein Ergebnis nach Steuern von 80 Mio. Euro bei einem Umsatzvolumen um die 1,1 Mrd. Euro, was auf derzeitigen Kursniveau einem KGV von 14,3 entspreche. Für das kommende Geschäftsjahr sehen die Analysten von GBC-Research eher einer verhaltenen Entwicklung entgegen.
Insbesondere das Herrenmodengeschäft zeige derzeit keine großen Wachstumspotenziale mehr auf. Lediglich auf dem asiatischen Markt dürften Umsatzwachstumsraten im zweistelligen Bereich noch erzielbar sein. Für das Wachstumssegment BOSS Woman hingegen sehe man auf allen Märkten durchaus überproportionale Chancen, welche sich jedoch aufgrund des geringen Umsatzanteils nur begrenzt auswirken dürften. Aus fundamentaler Sicht jedoch zeige sich das Unternehmen weiterhin mit einer Eigenkapitalquote von 53 Prozent und ausreichender Liquidität (43,5 Mio. Euro) sowie einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 1 (2003e) solide aufgestellt.
Die Analysten von GBC-Research raten deshalb das Papier bei Schwächephasen mit ins Depot aufzunehmen. Sie sehen HUGO BOSS als strategisches Langfristinvestment, welches in seiner zukünftigen Entwicklung sehr vom Image seiner Marke abhängig ist und stufen die Aktie deshalb aufgrund des starken Kursanstiegs im vergangenen Jahr von "kaufen" auf "akkumulieren" herab.
Die HUGO BOSS AG, ein international führender Modekonzern produziere und vertreibe weltweit hochwertige Herren- und Damenbekleidung im Premiumsegment über drei Markennamen. Mit diesem Segmentmix habe das Unternehmen in den vergangenen neun Monaten einen Umsatz von 861,5 Mio. Euro erwirtschaftet und habe somit einen Rückgang von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahrszeitraum verbuchen müssen. Dieser sei insbesondere auf den gestiegenen Eurokurs und der schwachen Nachfrage auf dem europäischen und amerikanischen Herrenmodenmarkt zurück zu führen.
Insbesondere das Herrenmodengeschäft zeige derzeit keine großen Wachstumspotenziale mehr auf. Lediglich auf dem asiatischen Markt dürften Umsatzwachstumsraten im zweistelligen Bereich noch erzielbar sein. Für das Wachstumssegment BOSS Woman hingegen sehe man auf allen Märkten durchaus überproportionale Chancen, welche sich jedoch aufgrund des geringen Umsatzanteils nur begrenzt auswirken dürften. Aus fundamentaler Sicht jedoch zeige sich das Unternehmen weiterhin mit einer Eigenkapitalquote von 53 Prozent und ausreichender Liquidität (43,5 Mio. Euro) sowie einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 1 (2003e) solide aufgestellt.
Die Analysten von GBC-Research raten deshalb das Papier bei Schwächephasen mit ins Depot aufzunehmen. Sie sehen HUGO BOSS als strategisches Langfristinvestment, welches in seiner zukünftigen Entwicklung sehr vom Image seiner Marke abhängig ist und stufen die Aktie deshalb aufgrund des starken Kursanstiegs im vergangenen Jahr von "kaufen" auf "akkumulieren" herab.
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
= Realtime
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