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Die Analysten von IPO-Reporter empfehlen derzeit die Aktien von Gericom (WKN 565773) nicht zu zeichnen.
Das 1990 gegründete österreichische Unternehmen verbinde Telekommunikation, Unterhaltungselektronik und mobile Datenverarbeitung auf Basis innovativer Computer-Technologie und profitiere vom fortschreitenden Zusammenwachsen der Informationstechnologien. Gericom sei Frontrunner im Bereich mobile Computing. So seien die Österreicher zum Vorreiter bei der Markteinführung zahlreicher Produktinnovationen geworden, wie z.B. Notebooks mit 15-Zoll Display oder Notebooks mit CD-Brennern im deutschsprachigen Raum.
Gericom kooperiere mit führenden Technologiepartnern und gehe Entwicklungspartnerschaften mit Großkunden ein. Im Notebook-Bereich habe das Unternehmen nach Toshiba und IBM den dritten Platz im ersten Halbjahr belegt und sei damit gut positioniert. Im Home-Bereich sei man nach eigenen Angaben Marktführer.
Mit dem Emissionserlös solle das weitere Wachstum und die Expansion finanziert werden. Das europäische Service- und Vertriebsnetz solle weiter ausgebaut und die Produktpalette um neue Produkte der mobilen Kommunikation und Datenverarbeitung erweitert werden. Daneben solle das Direktgeschäft und das Projektgeschäft mit Retailern und Partnern z.B. aus dem Medienbereich forciert werden. Außerdem sollten mit dem Kapital neue Produkte finanziert werden und in den Ausbau der Marke investiert werden.
IPO-Reporter rate von einer Zeichnung der Gericom-Aktie ab. Das zukünftige Wachstum des Unternehmens hänge stark von dem neuen Mobilfunkstandard UMTS ab. Das jährliche Wachstum von 40% erscheine IPO-Reporter recht ambitioniert, da der Erfolg der Web Appliances wie der UMTS-Geräte keineswegs sicher sei. Sollte sich die Einführung der neuen Technologien verzögern, würden die Planzahlen scheitern. Erweise sich UMTS jedoch als Erfolg und Notebooks und Mobiltelefone würden enger zusammenwachsen, würden sich neue wachstumsstarke Märkte erschließen.
Außerdem stoße Gericom auf harte Konkurrenz, wie die am Neuen Markt notierten Unternehmen Medion und IPC Archtec. Sehr spekulativ orientierte Anleger könnten die Aktie unter Anbetracht der relativ günstigen Bewertung zeichnen. Denn die Aktie werde mit einem 2001er KGV von 19,5 niedriger Bewertet als beispielsweise IPC (25). Auch sei mit der Preisspanne zwischen 19 und 26 Euro ein deutlicher Abschlag auf den von der BW-Bank ermittelten fairen Wert der Aktie von rund 33 Euro erfolgt. Damit sei Raum für Kursgewinne gegeben. Wer jedoch bei der derzeit schwierigen Marktlage lieber in sichere Werte investiere, sollte die Finger von der Gericom-Aktie lassen, da das zukünftige Wachstum sehr ungewiss sei.
Das 1990 gegründete österreichische Unternehmen verbinde Telekommunikation, Unterhaltungselektronik und mobile Datenverarbeitung auf Basis innovativer Computer-Technologie und profitiere vom fortschreitenden Zusammenwachsen der Informationstechnologien. Gericom sei Frontrunner im Bereich mobile Computing. So seien die Österreicher zum Vorreiter bei der Markteinführung zahlreicher Produktinnovationen geworden, wie z.B. Notebooks mit 15-Zoll Display oder Notebooks mit CD-Brennern im deutschsprachigen Raum.
Mit dem Emissionserlös solle das weitere Wachstum und die Expansion finanziert werden. Das europäische Service- und Vertriebsnetz solle weiter ausgebaut und die Produktpalette um neue Produkte der mobilen Kommunikation und Datenverarbeitung erweitert werden. Daneben solle das Direktgeschäft und das Projektgeschäft mit Retailern und Partnern z.B. aus dem Medienbereich forciert werden. Außerdem sollten mit dem Kapital neue Produkte finanziert werden und in den Ausbau der Marke investiert werden.
IPO-Reporter rate von einer Zeichnung der Gericom-Aktie ab. Das zukünftige Wachstum des Unternehmens hänge stark von dem neuen Mobilfunkstandard UMTS ab. Das jährliche Wachstum von 40% erscheine IPO-Reporter recht ambitioniert, da der Erfolg der Web Appliances wie der UMTS-Geräte keineswegs sicher sei. Sollte sich die Einführung der neuen Technologien verzögern, würden die Planzahlen scheitern. Erweise sich UMTS jedoch als Erfolg und Notebooks und Mobiltelefone würden enger zusammenwachsen, würden sich neue wachstumsstarke Märkte erschließen.
Außerdem stoße Gericom auf harte Konkurrenz, wie die am Neuen Markt notierten Unternehmen Medion und IPC Archtec. Sehr spekulativ orientierte Anleger könnten die Aktie unter Anbetracht der relativ günstigen Bewertung zeichnen. Denn die Aktie werde mit einem 2001er KGV von 19,5 niedriger Bewertet als beispielsweise IPC (25). Auch sei mit der Preisspanne zwischen 19 und 26 Euro ein deutlicher Abschlag auf den von der BW-Bank ermittelten fairen Wert der Aktie von rund 33 Euro erfolgt. Damit sei Raum für Kursgewinne gegeben. Wer jedoch bei der derzeit schwierigen Marktlage lieber in sichere Werte investiere, sollte die Finger von der Gericom-Aktie lassen, da das zukünftige Wachstum sehr ungewiss sei.
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
= Realtime
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