Erweiterte Funktionen
Weitere Suchergebnisse zu "Fraport AG":
Der Börsengang des Frankfurter Flughafens Fraport (WKN 577330) wird einer der größten Börsengänge des Jahres 2001.
Bis Mitte Juni werde das Unternehmen voraussichtlich den Gang an die Börse wagen. Handelsblatt schätze, dass das Emissionsvolumen der Fraport AG "wahrscheinlich in der Größenordnung der Platzierung der Deutschen Börse liegen könnte", also rund eine Milliarde Euro. Das Bankenkonsortium - nicht weniger als 14 Geldhäuser - sehe den Wert der Fraport AG bei 3,5 bis vier Milliarden Euro. Die Palette reiche von Dresdner Kleinwort Wasserstein und Morgan Stanley als Konsortialführer bis zu Schroder Salomon Smith Barney, JP Morgan Chase und Commerzbank. Kein Wunder, dass man sich auf den Wert freue: "Als defensiver Wert hat der Flughafen im Moment ganz gute Chancen, die Aktien zu einem ordentlichen Preis am Markt unterzubringen", heiße es in Bankenkreisen.
Auf der Bilanzpressekonferenz habe der Fraport-Chef Wilhelm Bender bekannt gegeben, dass der Flughafen eine Aufnahme in den MDAX anstrebe. Es sei geplant, 31 Prozent der Fraport-Aktien an den Mann zu bringen. Mit einem Frühzeichnerprogramm für Privatanleger und einem Mitarbeiterprogramm seien neben den institutionellen Anlegern auch alle anderen Zielgruppen angesprochen. Zudem würden interessierte Anleger der Region bei der Zuteilung bevorzugt behandelt werden sollen, denn Bender rechne mit einer "deutlichen Überzeichnung". Die Mehrheit der Papiere bleibe allerdings vorerst in öffentlicher Hand. Die Stadt Frankfurt und das Land Hessen würden zusammen mindestens 51 Prozent der Anteil halten wollen, der Bund 18 Prozent.
Geplant sei eine Kapitalerhöhung von nominal bis zu 290 Millionen Euro. Die Aktien würden dabei in einer Tranche platziert werden sollen. In einem Interview in der Süddeutschen Zeitung habe Bender die Gründe für den geplanten Börsengang geschildert: "Wir sind mit unserer Wachstumsstrategie auf dem richtigen Weg und gut positioniert (...) Wachstum heißt aber auch, mit anderen Flughäfen zu kooperieren und Allianzen einzugehen. Für all das brauchen wir Geld. Deshalb gehen wir im Rahmen einer Kapitalerhöhung an die Börse."
Hilfreich für den großen Wurf seien sicher die Rekordergebnisse des größten Flughafens Deutschlands. Der Überschuss sei um fast 62 Prozent auf 252,3 Millionen DM (129 Mill. Euro) gestiegen. Und auch 2001 würden weitere Steigerungen der Umsatzzahlen erwartet, denn der Luftverkehr zähle zu den Zugpferden der Branche. Ingesamt würden 62.000 Menschen auf dem Riesen-Airport Arbeit finden. Er sei damit laut Bender "die größte Arbeitsstätte in Deutschland". Man habe "durchschnittlich vier Arbeitsplätze pro Tag geschaffen", so der Airport-Chef weiter. Die Passagierzahlen seien um 7,6 Prozent auf 49,4 Millionen Reisende gestiegen, die Zahl der Starts und Landungen auf 459.000. Doch es gebe auch Kritik.
So würden manche den Versorgungsauftrag des Flughafens in Gefahr sehen oder würden sogar eine Reduzierung der Sicherheitsstandards aufgrund des steigenden Wettbewerbsdrucks und der Renditeforderungen der Investoren für möglich halten. Doch davon wolle Bender nichts hören. Er betone, dass die Sicherheitsstandards gesetzlich und international fest verankert seien und das Ziel nur sein könne, die Standards bei vernünftigem Aufwand aufrecht zu erhalten und zu verbessern. Glaube man Bender, so werde der IPO durchstarten: "Das wird eine ganz große Emission werden, ohne dass ich das Volumen derzeit nennen kann. Ich bin aber sicher, dass wir einer der stärksten Werte im MDAX sein werden. Gerade die Anleger, die vom Neuen Markt enttäuscht wurden und jetzt einen soliden und traditionellen Substanzwert suchen, die sind bei uns richtig."
Somit könnte der Börsengang von Fraport nach Meinung der Analysten von more-IPO.de einer der größten Börsengänge dieses Jahres werden.
Bis Mitte Juni werde das Unternehmen voraussichtlich den Gang an die Börse wagen. Handelsblatt schätze, dass das Emissionsvolumen der Fraport AG "wahrscheinlich in der Größenordnung der Platzierung der Deutschen Börse liegen könnte", also rund eine Milliarde Euro. Das Bankenkonsortium - nicht weniger als 14 Geldhäuser - sehe den Wert der Fraport AG bei 3,5 bis vier Milliarden Euro. Die Palette reiche von Dresdner Kleinwort Wasserstein und Morgan Stanley als Konsortialführer bis zu Schroder Salomon Smith Barney, JP Morgan Chase und Commerzbank. Kein Wunder, dass man sich auf den Wert freue: "Als defensiver Wert hat der Flughafen im Moment ganz gute Chancen, die Aktien zu einem ordentlichen Preis am Markt unterzubringen", heiße es in Bankenkreisen.
Auf der Bilanzpressekonferenz habe der Fraport-Chef Wilhelm Bender bekannt gegeben, dass der Flughafen eine Aufnahme in den MDAX anstrebe. Es sei geplant, 31 Prozent der Fraport-Aktien an den Mann zu bringen. Mit einem Frühzeichnerprogramm für Privatanleger und einem Mitarbeiterprogramm seien neben den institutionellen Anlegern auch alle anderen Zielgruppen angesprochen. Zudem würden interessierte Anleger der Region bei der Zuteilung bevorzugt behandelt werden sollen, denn Bender rechne mit einer "deutlichen Überzeichnung". Die Mehrheit der Papiere bleibe allerdings vorerst in öffentlicher Hand. Die Stadt Frankfurt und das Land Hessen würden zusammen mindestens 51 Prozent der Anteil halten wollen, der Bund 18 Prozent.
Hilfreich für den großen Wurf seien sicher die Rekordergebnisse des größten Flughafens Deutschlands. Der Überschuss sei um fast 62 Prozent auf 252,3 Millionen DM (129 Mill. Euro) gestiegen. Und auch 2001 würden weitere Steigerungen der Umsatzzahlen erwartet, denn der Luftverkehr zähle zu den Zugpferden der Branche. Ingesamt würden 62.000 Menschen auf dem Riesen-Airport Arbeit finden. Er sei damit laut Bender "die größte Arbeitsstätte in Deutschland". Man habe "durchschnittlich vier Arbeitsplätze pro Tag geschaffen", so der Airport-Chef weiter. Die Passagierzahlen seien um 7,6 Prozent auf 49,4 Millionen Reisende gestiegen, die Zahl der Starts und Landungen auf 459.000. Doch es gebe auch Kritik.
So würden manche den Versorgungsauftrag des Flughafens in Gefahr sehen oder würden sogar eine Reduzierung der Sicherheitsstandards aufgrund des steigenden Wettbewerbsdrucks und der Renditeforderungen der Investoren für möglich halten. Doch davon wolle Bender nichts hören. Er betone, dass die Sicherheitsstandards gesetzlich und international fest verankert seien und das Ziel nur sein könne, die Standards bei vernünftigem Aufwand aufrecht zu erhalten und zu verbessern. Glaube man Bender, so werde der IPO durchstarten: "Das wird eine ganz große Emission werden, ohne dass ich das Volumen derzeit nennen kann. Ich bin aber sicher, dass wir einer der stärksten Werte im MDAX sein werden. Gerade die Anleger, die vom Neuen Markt enttäuscht wurden und jetzt einen soliden und traditionellen Substanzwert suchen, die sind bei uns richtig."
Somit könnte der Börsengang von Fraport nach Meinung der Analysten von more-IPO.de einer der größten Börsengänge dieses Jahres werden.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 70,25 € | 70,80 € | -0,55 € | -0,78% | 27.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005773303 | 577330 | 86,95 € | 56,85 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
70,60 € | -0,98% | 27.04.26 |
| Frankfurt | 70,95 € | -0,28% | 27.04.26 |
| Düsseldorf | 70,05 € | -0,78% | 27.04.26 |
| Xetra | 70,25 € | -0,78% | 27.04.26 |
| München | 71,25 € | -0,90% | 27.04.26 |
| Hamburg | 70,90 € | -0,98% | 27.04.26 |
| Hannover | 70,90 € | -0,98% | 27.04.26 |
| Stuttgart | 70,20 € | -0,99% | 27.04.26 |
= Realtime
|
Meistgelesene Artikel
Aktuelle Diskussionen
| Antw. | Thema | Zeit |
| 343 | Gut fliegen mit Fraport,ohne Flu. | 17.03.26 |
| 17 | Fraport AG: Fehlinvestition in n. | 13.07.21 |
| +++Morgenbericht mit Terminen. | 25.04.21 | |
| +++Morgenbericht mit Terminen. | 24.04.21 | |
| Fraport + Sicherheit = Umsatz-. | 03.04.16 |








