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London (www.aktiencheck.de) - Der Countdown für die europäischen Politiker läuft und die Erwartungen der europäischen Bürger und nicht minder der Märkte scheinen klar zu sein, in den nächsten Wochen sollte eine nachhaltige Vision für den Euro geschaffen werden, so Oliver Bossmann, Analyst bei ETX Capital.
Nach der Herabstufung der Bonität Spaniens durch Moody’s von A3 auf Baa3 diese Woche würden spanische Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren nahe der sieben Prozent Marke notieren. Mit diesem Kredit-Rating würden sich spanische Staatsanleihen, zumindest aus Sicht von Moody’s, auf der letzten Stufe vor dem so genannten "Junk Status" befinden. Die Märkte scheinen der europäischen Politik damit zu signalisieren, dass ihnen der 100 Mrd. Euro teure Rettungsplan für spanische Banken nicht ausreicht, so die Analysten von ETX Capital. Die Vertrauenskrise in die europäische Einheitswährung halte also weiter an.
In Italien sehe die Situation am Anleihemarkt nicht wesentlich besser aus. Der italienische Staat müsse momentan circa 6,2 Prozent für zehnjährige Kredite am Markt zahlen. Zum Vergleich, der deutsche Staat zahle für Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren etwa 1,5 Prozent an jährlichen Zinsen. Wie könnte der Fahrplan der europäischen Politiker also aussehen, von dem Investoren und nicht zuletzt die europäischen Bürger einen entscheidenden Schritt in Richtung wirtschaftliche Integration innerhalb der Eurozone erwarten dürften? (15.06.2012/ac/a/m)
Nach der Herabstufung der Bonität Spaniens durch Moody’s von A3 auf Baa3 diese Woche würden spanische Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren nahe der sieben Prozent Marke notieren. Mit diesem Kredit-Rating würden sich spanische Staatsanleihen, zumindest aus Sicht von Moody’s, auf der letzten Stufe vor dem so genannten "Junk Status" befinden. Die Märkte scheinen der europäischen Politik damit zu signalisieren, dass ihnen der 100 Mrd. Euro teure Rettungsplan für spanische Banken nicht ausreicht, so die Analysten von ETX Capital. Die Vertrauenskrise in die europäische Einheitswährung halte also weiter an.
In Italien sehe die Situation am Anleihemarkt nicht wesentlich besser aus. Der italienische Staat müsse momentan circa 6,2 Prozent für zehnjährige Kredite am Markt zahlen. Zum Vergleich, der deutsche Staat zahle für Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren etwa 1,5 Prozent an jährlichen Zinsen. Wie könnte der Fahrplan der europäischen Politiker also aussehen, von dem Investoren und nicht zuletzt die europäischen Bürger einen entscheidenden Schritt in Richtung wirtschaftliche Integration innerhalb der Eurozone erwarten dürften? (15.06.2012/ac/a/m)








