Die britische Börse tritt auf der Stelle. Am Montag verharrte der FTSE 100 nahezu unverändert bei 9.645 Punkten – ein Minus von lediglich 0,23 Prozent. Der Grund? Die Anleger wagen sich nicht aus der Deckung. In zwei Tagen entscheidet die US-Notenbank Fed über die Zinsen, und niemand will vorher aufs falsche Pferd setzen.
Die Erwartung ist klar: Eine Zinssenkung um 25 Basispunkte gilt als nahezu sicher. Doch wirklich spannend wird die Pressekonferenz von Fed-Chef Jerome Powell danach. Was sagt er zur Zukunft? Wie viele Schritte folgen noch? Diese Fragen lähmen derzeit die Märkte – nicht nur in London, sondern europaweit.
Gewinner und Verlierer im Überblick
Während der Gesamtmarkt kaum vom Fleck kam, zeigten einzelne Titel durchaus Bewegung. Prudential legte um 2,5 Prozent zu, Rolls-Royce Holdings und Babcock International kletterten jeweils zwischen ein und zwei Prozent nach oben. Auch die Aktien von Scottish Mortgage und IAG konnten solide Gewinne verbuchen.
Ganz anders das Bild auf der Verliererseite: Marks & Spencer sackte um 2,2 Prozent ab, die Immobilienwerte Barratt Redrow und Persimmon verloren zwischen drei und vier Prozent. Berkeley Group Holdings gab um zwei Prozent nach. Besonders hart traf es die Luxusmarke Burberry – hier ging es ebenfalls deutlich nach unten.
Unilever schockt mit Abspaltung
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Der dramatischste Moment des Tages? Unilever brach am Morgen um fast vier Prozent ein, konnte die Verluste bis Mittag aber auf ein Minimum eindämmen. Der Konsumgüterriese hat offiziell seine Eissparte abgetrennt – sie firmiert jetzt unter dem Namen The Magnum Ice Cream Company. Die Anleger sind skeptisch, ob dieser Schritt dem Konzern wirklich neue Kraft verleiht.
Lohnwachstum hält Druck hoch
Während die Börse vor sich hin dümpelte, kamen aus der Wirtschaft gemischte Signale. Eine Umfrage von KPMG und der Recruitment & Employment Confederation zeigte: Die Einstiegsgehälter für Festangestellte stiegen so stark wie seit fünf Monaten nicht mehr. Gleichzeitig verlangsamte sich die Einstellungsrate, und die Zahl der Arbeitssuchenden nahm zu.
Was bedeutet das? Der Lohndruck bleibt hoch – ein Problem für die Inflation und damit ein Faktor, den die Notenbanken im Auge behalten müssen. Für die britische Wirtschaft ist das ein zweischneidiges Schwert: Steigende Löhne stützen den Konsum, erschweren aber gleichzeitig die Rückkehr zur Preisstabilität.
Die Anleger spielen jetzt auf Zeit. Bis Mittwoch bleibt der FTSE 100 wohl in der Warteschleife – dann fällt die Entscheidung, die den Märkten Richtung geben könnte. Oder neue Unsicherheit bringt.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 10.700,83 | 10.587,26 | 113,562 | +1,07% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| GB0001383545 | 969378 | 10.937 | 8.194 | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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10.700,83 | +1,07% | 17.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
| 2 | FTSE 100 | 21.03.23 |
| 803 | Barclays,die Bank von London. | 30.07.21 |
| 22 | Lei(d)tzinssenkungen all over th. | 25.04.21 |
| 22 | FTSE 100 höchsten Dividende . | 25.04.21 |
| 1964 | goconect, die Zukunft hat bego. | 24.04.21 |








