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Die Analysten von GBC-Research raten die Aktien der FJH AG (ISIN DE0005130108 / WKN 513010) zu verkaufen.
FJH sei Software- und Beratungshaus für die Finanzdienstleistungsbranche mit dem speziellen Schwerpunkt Versicherungen. Den Namen FJH AG trage die frühere FJA AG seit der Übernahme der Kölner Heubeck AG. Im ersten Halbjahr 2003 habe das Unternehmen einen leicht rückläufigen Umsatz von 60,2 Mio. Euro verzeichnet, habe aber dabei ein um 18 Prozent höheres operatives Ergebnis (EBIT) von 12,6 Mio. Euro erwirtschaftet. Der Periodenüberschuss sei mit 7,7 Mio. Euro ausgewiesen worden. Somit würden die Zahlen auf den ersten Blick sehr erfreulich aussehen. Auf den zweiten Blick würden die Analysten von GBC-Research aber äußerst stutzig. Trotz des Gewinns habe FJH im ersten Halbjahr erneut einen negativen Cashflow auswiesen, verbrenne also trotz Gewinn operativ weiterhin Geld.
Schaue man sich die letzten Quartale an, so sei diese Situation stetig zu beobachten. Ursächlich dafür sei die in der Bilanz ausgewiesene Position "noch nicht fakturierte Forderungen". Dabei handele es sich also um Forderungen, die noch nicht in Rechnung gestellt seien, da es sich noch um unfertige Aufträge handele. Dennoch würden diese gemäß der Rechnungslegung IAS anteilig zu Verkaufserlösen als Umsätze gebucht. Aus welchen Projekten diese mittlerweile auf einen Posten von 68,8 Mio. Euro angestiegenen Forderungen stammen würden, sei allerdings nicht aus der Bilanz abzulesen. Dies stimme die Analysten sehr kritisch. Denn wann würden diese Projekte endlich abgeschlossen, die Forderungen fakturiert und wann würden diese als Cash-Flow eingehen? Da dieser Posten mittlerweile über 50 Prozent des letzten Jahresumsatz 2002 ausmache sehen die Analysten hierin ein hohes Risiko. Denn sollten Forderungsabschreibungen nötig werden, so könnten sich die Gewinne von FJH sehr schnell in Verluste verwandeln.
Solange die "unfakturierten Forderungen" stetig weiter wachsen, sollten Aktionäre also lieber die Finger von FJH lassen, die Analysten von GBC-Research stufen die Aktien mit "verkaufen" ein.
FJH sei Software- und Beratungshaus für die Finanzdienstleistungsbranche mit dem speziellen Schwerpunkt Versicherungen. Den Namen FJH AG trage die frühere FJA AG seit der Übernahme der Kölner Heubeck AG. Im ersten Halbjahr 2003 habe das Unternehmen einen leicht rückläufigen Umsatz von 60,2 Mio. Euro verzeichnet, habe aber dabei ein um 18 Prozent höheres operatives Ergebnis (EBIT) von 12,6 Mio. Euro erwirtschaftet. Der Periodenüberschuss sei mit 7,7 Mio. Euro ausgewiesen worden. Somit würden die Zahlen auf den ersten Blick sehr erfreulich aussehen. Auf den zweiten Blick würden die Analysten von GBC-Research aber äußerst stutzig. Trotz des Gewinns habe FJH im ersten Halbjahr erneut einen negativen Cashflow auswiesen, verbrenne also trotz Gewinn operativ weiterhin Geld.
Schaue man sich die letzten Quartale an, so sei diese Situation stetig zu beobachten. Ursächlich dafür sei die in der Bilanz ausgewiesene Position "noch nicht fakturierte Forderungen". Dabei handele es sich also um Forderungen, die noch nicht in Rechnung gestellt seien, da es sich noch um unfertige Aufträge handele. Dennoch würden diese gemäß der Rechnungslegung IAS anteilig zu Verkaufserlösen als Umsätze gebucht. Aus welchen Projekten diese mittlerweile auf einen Posten von 68,8 Mio. Euro angestiegenen Forderungen stammen würden, sei allerdings nicht aus der Bilanz abzulesen. Dies stimme die Analysten sehr kritisch. Denn wann würden diese Projekte endlich abgeschlossen, die Forderungen fakturiert und wann würden diese als Cash-Flow eingehen? Da dieser Posten mittlerweile über 50 Prozent des letzten Jahresumsatz 2002 ausmache sehen die Analysten hierin ein hohes Risiko. Denn sollten Forderungsabschreibungen nötig werden, so könnten sich die Gewinne von FJH sehr schnell in Verluste verwandeln.
Solange die "unfakturierten Forderungen" stetig weiter wachsen, sollten Aktionäre also lieber die Finger von FJH lassen, die Analysten von GBC-Research stufen die Aktien mit "verkaufen" ein.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 3,86 € | 3,84 € | 0,02 € | +0,52% | 27.04./07:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005130108 | 513010 | 4,00 € | 3,34 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
| Hamburg | 3,86 € | +0,52% | 24.04.26 |
= Realtime
|
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