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Dank positiver Rahmendaten schnitten europäische Finanzwerte 2005 besonders gut ab, so die Experten von Schroders.
Günstig habe sich hier auch eine gewisse Dynamik bei der lang erwarteten Konsolidierung der Bankenbranche ausgewirkt. In Anbetracht reiferer Märkte und dem im europäischen Bankensektor vorhandenen Überschusskapital würden die Experten für 2006 mit verstärkter Aktivität rechnen. Schließlich möchte sich kein Bankmanager mit dem begnügen müssen, was übrig bleibe, nachdem die "besten Spieler" bereits weggeschnappt worden seien.
Der strategische Reiz solcher Aktionen sei ohne weiteres nachzuvollziehen. In der Vergangenheit sei frische Liquidität vor allem zur Finanzierung von Wachstum, Dividendenzahlungen und dem Rückkauf von Aktien eingesetzt worden. In diesem Jahr sei die Entscheidung, wie Kapital anzulegen sei, jedoch weitaus weniger leicht für die Banken. Die Märkte Westeuropas seien ausgereift und organisches Wachstum sei nur schwerlich zu erreichen.
Damit entfalle der primäre Verwendungszweck für Kapital. Warum also nicht einen Wettbewerber kaufen? Fusionen könnten für Banken zweierlei Funktionen erfüllen. Zum einen könne eine Fusion dazu dienen, erfolgreiche Konzepte - wie beispielsweise exzellente Vermögensverwaltungskompetenzen - auf neue Regionen auszuweiten. Zum anderen seien Fusionen eine Möglichkeit, den Umfang des bestehenden Geschäfts zu erweitern, indem beispielsweise zwei Hypothekenbanken miteinander verschmelzen und gemeinsam von den daraus resultierenden Einsparungen profitieren würden. Und schließlich hätten Fusionen auch den Zweck, überlegene Managementkompetenzen zu "exportieren", um die Effizienz eines weniger straff geführten Unternehmens zu steigern.
Bei den Fusionen der Vergangenheit seien alle Faktoren, gemeinsam oder einzeln, zum Tragen gekommen. Die Experten seien überzeugt, dass man in Europa in den nächsten Jahren noch weitere Deals erleben werde, von denen einigen Erfolg beschieden sein werde, während andere letztendlich scheitern würden. Die ausschlaggebende Frage werde dabei sein, von welchen Faktoren sich die Entscheidungsträger in den Unternehmen leiten lassen würden und was die Winner von den Losern unterscheide.
Günstig habe sich hier auch eine gewisse Dynamik bei der lang erwarteten Konsolidierung der Bankenbranche ausgewirkt. In Anbetracht reiferer Märkte und dem im europäischen Bankensektor vorhandenen Überschusskapital würden die Experten für 2006 mit verstärkter Aktivität rechnen. Schließlich möchte sich kein Bankmanager mit dem begnügen müssen, was übrig bleibe, nachdem die "besten Spieler" bereits weggeschnappt worden seien.
Damit entfalle der primäre Verwendungszweck für Kapital. Warum also nicht einen Wettbewerber kaufen? Fusionen könnten für Banken zweierlei Funktionen erfüllen. Zum einen könne eine Fusion dazu dienen, erfolgreiche Konzepte - wie beispielsweise exzellente Vermögensverwaltungskompetenzen - auf neue Regionen auszuweiten. Zum anderen seien Fusionen eine Möglichkeit, den Umfang des bestehenden Geschäfts zu erweitern, indem beispielsweise zwei Hypothekenbanken miteinander verschmelzen und gemeinsam von den daraus resultierenden Einsparungen profitieren würden. Und schließlich hätten Fusionen auch den Zweck, überlegene Managementkompetenzen zu "exportieren", um die Effizienz eines weniger straff geführten Unternehmens zu steigern.
Bei den Fusionen der Vergangenheit seien alle Faktoren, gemeinsam oder einzeln, zum Tragen gekommen. Die Experten seien überzeugt, dass man in Europa in den nächsten Jahren noch weitere Deals erleben werde, von denen einigen Erfolg beschieden sein werde, während andere letztendlich scheitern würden. Die ausschlaggebende Frage werde dabei sein, von welchen Faktoren sich die Entscheidungsträger in den Unternehmen leiten lassen würden und was die Winner von den Losern unterscheide.








