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Auch in der vergangenen Handelswoche präsentierten sich die europäischen Börsen weiter gefestigt, berichten die Analysten der Erste Bank.
Nachdem die Berichtsaison zum dritten Quartal mehrheitlich erfreulich verlaufen sei, hätten sich die Märkte weiter stabilisieren können. Im STOXX-Branchenvergleich hätten alle Branchen, außer die der Basic Resources und der Auto & Autoteile, zulegen können. Am besten seien im Schnitt Werte aus den Bereichen Öl, Gas, Telekom und Versorger gelaufen. Daneben habe es gute Nachrichten von Zodiac gegeben. Der französische Zulieferer für die zivile und militärische Luftfahrt habe den Gewinn im Q3/05 um 17% steigern können. Ebenfalls hätten zulegen können die Aktien von E.ON. Der deutsche Versorger wollte das abgelehnte Angebot für den Kauf von Scottish Power nicht nachbessern, was die Anleger positiv gesehen hätten.
Der Kurs der durch Telefónica wieder an die Börse gebrachten, niederländischen TV-Produktionsfirma Endemol entwickle sich gut - plus 5%. Unerwartet schwach sei dagegen das net.IPO des französischen Energieriesen EdF angelaufen. Der Aktienkurs habe von den Konsortialbanken gestützt werden müssen. Der britische Nahrungsmittelkonzern Cadbury Schweppes verkaufe die europäische Softdrinksparte an Blackstone und Lion Capital und forciere die Getränkeproduktion in den USA - die Anleger hätten es gelassen genommen. Obwohl das gute Quartalsergebnis (der Gewinn stieg um 93%) der belgischen Bank Fortis hauptsächlich dem operativen Geschäft zuzuschreiben gewesen sei, habe sich das im Kurs nicht nachhaltig ausgewirkt.
easyJet habe durch eine Ausweitung des Streckennetzes im abgelaufenen Halbjahr um 7% mehr Gewinne einfliegen können als im Vergleichszeitraum des Vorjahres - die Papiere seien um 8% gestiegen. Weiter im Sinkflug würden sich die Aktien der schwer angeschlagenen Fluglinie Alitalia befinden. Ob die Kapitalerhöhung den drohenden Konkurs noch abwenden könne, sei fraglich - der Kurs sei alleine in dieser Woche wieder um über 20% eingebrochen. Bei der Übernahme der London Stock Exchange gebe es zwar noch keine Klarheit - die australische Bank Macquarie und die Euronext würden als Interessenten gelten - doch sei mit 15. Dezember wenigstens eine Frist für ein förmliches Übernahmeangebot angesetzt worden.
Da die für nächste Woche anberaumte Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank keine wirklichen Überraschungen bringen dürfte, würden die Analysten der Erste Bank einen weiterhin stabilen Markt erwarten.
Nachdem die Berichtsaison zum dritten Quartal mehrheitlich erfreulich verlaufen sei, hätten sich die Märkte weiter stabilisieren können. Im STOXX-Branchenvergleich hätten alle Branchen, außer die der Basic Resources und der Auto & Autoteile, zulegen können. Am besten seien im Schnitt Werte aus den Bereichen Öl, Gas, Telekom und Versorger gelaufen. Daneben habe es gute Nachrichten von Zodiac gegeben. Der französische Zulieferer für die zivile und militärische Luftfahrt habe den Gewinn im Q3/05 um 17% steigern können. Ebenfalls hätten zulegen können die Aktien von E.ON. Der deutsche Versorger wollte das abgelehnte Angebot für den Kauf von Scottish Power nicht nachbessern, was die Anleger positiv gesehen hätten.
easyJet habe durch eine Ausweitung des Streckennetzes im abgelaufenen Halbjahr um 7% mehr Gewinne einfliegen können als im Vergleichszeitraum des Vorjahres - die Papiere seien um 8% gestiegen. Weiter im Sinkflug würden sich die Aktien der schwer angeschlagenen Fluglinie Alitalia befinden. Ob die Kapitalerhöhung den drohenden Konkurs noch abwenden könne, sei fraglich - der Kurs sei alleine in dieser Woche wieder um über 20% eingebrochen. Bei der Übernahme der London Stock Exchange gebe es zwar noch keine Klarheit - die australische Bank Macquarie und die Euronext würden als Interessenten gelten - doch sei mit 15. Dezember wenigstens eine Frist für ein förmliches Übernahmeangebot angesetzt worden.
Da die für nächste Woche anberaumte Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank keine wirklichen Überraschungen bringen dürfte, würden die Analysten der Erste Bank einen weiterhin stabilen Markt erwarten.








