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München (aktiencheck.de AG) - Die Euroland-Wachstumsdaten für das zweite Quartal mit +0,3% gegenüber dem Vorquartal und +2,5% gegenüber dem Vorjahr enttäuschten die Erwartungen deutlich, so die Analysten der HypoVereinsbank.
Dies sei auch die Sprache der zuletzt leicht nachgebenden Vorlaufindikatoren. Allerdings scheine übermäßige Schwarzmalerei auch nicht angebracht. Das Niveau der verschiedenen Indikatoren sei weiterhin sehr hoch. Die Divergenz in den einzelnen Ländern könnte sich künftig allerdings stärker ausprägen. Gerade Länder wie Spanien, die angesichts des jahrelangen Immobilienpreisbooms die Hauptprofiteure gewesen seien, könnten stärker an Dynamik einbüßen. Wie in den USA, sei Inflation derzeit kein Thema, zumal die Inflationsraten auch weiterhin voll im Einklang mit dem EZB-Mandat liegen würden.
Zwar versuche die EZB, mit den Liquiditätsspritzen die Volatilität an den Finanzmärkten zu dämpfen, man sollte sich allerdings nicht der Illusion hingeben und dies auch nur ansatzweise mit dem Ende des Zinserhöhungszyklus verwechseln. Notenbankchef Trichet habe auf dem überraschenden Pressebriefing Anfang August klar gemacht, dass die EZB höhere Risikoprämien begrüße. Die nächste Zinserhöhung um 25 BP auf 4,25% werde daher mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit kommen. Ob im September oder Oktober dürfte von dem dann vorherrschenden Umfeld an den Finanzmärkten abhängen. Verschärfe sich die aktuelle Nervosität nicht zusätzlich, dürfte der September gesetzt sein.
Ein weiterer und letzter Schritt auf ein Leitzinsniveau von 4,5% sollte dann im Dezember 2007/Januar 2008 folgen. Die Zinskurve, die bereits trotz der starken Risikoaversion in den letzten vier Wochen per saldo unverändert geblieben sei, dürfte sich dann auch weitgehend parallel nach oben verschieben.
Gegenüber dem JPY, aber auch gegenüber den Hochzinswährungen wie dem AUD (Australischer Dollar) und NZD (Neuseeland-Dollar) sei der EUR auf ein realistischeres Niveau zurückgekehrt. Allerdings dürften sich diese "Normalisierungen" nochmals in Richtung der vorhergehenden Trends verschieben, sobald sich die Risikoaversion langsam abbaue. Ob es zu neuen Höchstkursen gegenüber dem JPY bzw. neuen Tiefstkurven gegenüber dem AUD und NZD komme, dürfe allerdings bezweifelt werden. Neue Höchstkurse seien allerdings nochmals gegenüber dem CHF und USD drin, wenngleich dies nicht den Beginn eines anhaltenden Trends charakterisieren werde.
Bei Neupositionierungen würden die Analysten der HypoVereinsbank sowohl variabel zahlen, wie auch empfangen. (16.08.2007/ac/a/m)
Dies sei auch die Sprache der zuletzt leicht nachgebenden Vorlaufindikatoren. Allerdings scheine übermäßige Schwarzmalerei auch nicht angebracht. Das Niveau der verschiedenen Indikatoren sei weiterhin sehr hoch. Die Divergenz in den einzelnen Ländern könnte sich künftig allerdings stärker ausprägen. Gerade Länder wie Spanien, die angesichts des jahrelangen Immobilienpreisbooms die Hauptprofiteure gewesen seien, könnten stärker an Dynamik einbüßen. Wie in den USA, sei Inflation derzeit kein Thema, zumal die Inflationsraten auch weiterhin voll im Einklang mit dem EZB-Mandat liegen würden.
Ein weiterer und letzter Schritt auf ein Leitzinsniveau von 4,5% sollte dann im Dezember 2007/Januar 2008 folgen. Die Zinskurve, die bereits trotz der starken Risikoaversion in den letzten vier Wochen per saldo unverändert geblieben sei, dürfte sich dann auch weitgehend parallel nach oben verschieben.
Gegenüber dem JPY, aber auch gegenüber den Hochzinswährungen wie dem AUD (Australischer Dollar) und NZD (Neuseeland-Dollar) sei der EUR auf ein realistischeres Niveau zurückgekehrt. Allerdings dürften sich diese "Normalisierungen" nochmals in Richtung der vorhergehenden Trends verschieben, sobald sich die Risikoaversion langsam abbaue. Ob es zu neuen Höchstkursen gegenüber dem JPY bzw. neuen Tiefstkurven gegenüber dem AUD und NZD komme, dürfe allerdings bezweifelt werden. Neue Höchstkurse seien allerdings nochmals gegenüber dem CHF und USD drin, wenngleich dies nicht den Beginn eines anhaltenden Trends charakterisieren werde.
Bei Neupositionierungen würden die Analysten der HypoVereinsbank sowohl variabel zahlen, wie auch empfangen. (16.08.2007/ac/a/m)









