Erweiterte Funktionen
Bremen (www.aktiencheck.de) - Der Euro eröffnet heute (07:54 Uhr) bei 1,2315, nachdem im Verlauf der letzten 24 Handelsstunden Tiefstkurse im europäischen Handel bei 1,2249 markiert wurden, so die Analysten der Bremer Landesbank.
Der USD stelle sich gegenüber dem JPY auf 78,15. In der Folge notiere EUR/JPY bei 96,20, während EUR/CHF bei 1,2011 oszilliere.
Es sei immer wieder "erfrischend", sich mit deutscher Politik auseinanderzusetzen. Die deutsche Bundesregierung beteilige sich an den Schwüren, alles zu tun, um die Integrität der Eurozone zu erhalten, um dann offensichtlich den Begriff "alles" neu zu interpretieren.
Wenn man in einer sich zuspitzenden Krise mehr zu tun verspreche, und dann nicht liefere, sei das mindestens verstörend. Es sei wesentlich korreliert mit dem Dilemma der Vorfestlegungen der Koalitionspartner CSU und FDP, aber auch dem Risiko der kommenden Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Das verstehen wir in Bremen schon, so die Analysten der Bremer Landesbank.
Fakt sei, dass mit jedem weiteren Tag, an dem die Spekulation gegen die Integrität der Eurozone aufrechterhalten werde und die Eurozone sich nicht angemessen verteidige, die europäische Konjunktur sukzessive weiter absterbe, obwohl durch die Reformen attraktivere Investitionsbedingungen geschaffen worden seien und weiter würden. Damit werde der gesellschaftspolitische Konsens in den Reformländern mangels angemessener Solidarität durch Deutschland weiter untergraben.
Man sei im Endspielmodus um die Eurozone und damit auch um die deutsche Zukunft. Egozentrisches Parteienkalkül möge der Sache der "Res Publica" entgegenstehen. Worte seien gut - Taten seien besser - Staatsfrauen/männer und nicht Parteifunktionäre brauche das Land.
Die kritische Wirtschaftslage nehme in der Eurozone zu. Das gelte vor allen Dingen für den Arbeitsmarkt, der eng mit dem Thema gesellschaftspolitischer Konsens innerhalb der Eurozone verbunden sei. Die Arbeitslosenrate habe in der Eurozone per Berichtsmonat Juni ein neues Allzeithoch bei 11,2% markiert.
Seit Sommer 2011, korreliert mit den unfundierten spekulativen Attacken gegen Frankreich, Société Générale (ISIN FR0000130809/ WKN 873403) und BNP (ISIN FR0000131104/ WKN 887771), nehme die Arbeitslosigkeit dynamisch zu, weil die Reformländer seitdem von realwirtschaftlichen Investitionen abgeschnitten worden seien und weiter würden. Würden das die Politiker nicht verstehen, was hier gespielt werde? Wie viel strategischer und ökonomischer Verstand sei in den führenden Eliten vorhanden. "The writing is on the wall" seit August 2011 - wo seien die Antworten in diesem "Finanzkrieg". Mit Taschenmessern gewinne man nicht gegen Finanzpanzer Herr Meister.
Die Analysten würden auf weitere Kommentierung der gestrigen Wirtschaftsdaten aus gegebenem Anlass verzichten und sich heute um 20:15 auf die Sitzung des Offenmarktausschusses fokussieren.
Zusammenfassend ergebe sich ein Szenario, das den USD gegenüber dem Euro favorisiere. Erst ein nachhaltiges Überwinden der Widerstandszone bei 1,2370/00 neutralisiere das negative Bias des Euro. (01.08.2012/ac/a/m)
Der USD stelle sich gegenüber dem JPY auf 78,15. In der Folge notiere EUR/JPY bei 96,20, während EUR/CHF bei 1,2011 oszilliere.
Es sei immer wieder "erfrischend", sich mit deutscher Politik auseinanderzusetzen. Die deutsche Bundesregierung beteilige sich an den Schwüren, alles zu tun, um die Integrität der Eurozone zu erhalten, um dann offensichtlich den Begriff "alles" neu zu interpretieren.
Wenn man in einer sich zuspitzenden Krise mehr zu tun verspreche, und dann nicht liefere, sei das mindestens verstörend. Es sei wesentlich korreliert mit dem Dilemma der Vorfestlegungen der Koalitionspartner CSU und FDP, aber auch dem Risiko der kommenden Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Das verstehen wir in Bremen schon, so die Analysten der Bremer Landesbank.
Man sei im Endspielmodus um die Eurozone und damit auch um die deutsche Zukunft. Egozentrisches Parteienkalkül möge der Sache der "Res Publica" entgegenstehen. Worte seien gut - Taten seien besser - Staatsfrauen/männer und nicht Parteifunktionäre brauche das Land.
Die kritische Wirtschaftslage nehme in der Eurozone zu. Das gelte vor allen Dingen für den Arbeitsmarkt, der eng mit dem Thema gesellschaftspolitischer Konsens innerhalb der Eurozone verbunden sei. Die Arbeitslosenrate habe in der Eurozone per Berichtsmonat Juni ein neues Allzeithoch bei 11,2% markiert.
Seit Sommer 2011, korreliert mit den unfundierten spekulativen Attacken gegen Frankreich, Société Générale (ISIN FR0000130809/ WKN 873403) und BNP (ISIN FR0000131104/ WKN 887771), nehme die Arbeitslosigkeit dynamisch zu, weil die Reformländer seitdem von realwirtschaftlichen Investitionen abgeschnitten worden seien und weiter würden. Würden das die Politiker nicht verstehen, was hier gespielt werde? Wie viel strategischer und ökonomischer Verstand sei in den führenden Eliten vorhanden. "The writing is on the wall" seit August 2011 - wo seien die Antworten in diesem "Finanzkrieg". Mit Taschenmessern gewinne man nicht gegen Finanzpanzer Herr Meister.
Die Analysten würden auf weitere Kommentierung der gestrigen Wirtschaftsdaten aus gegebenem Anlass verzichten und sich heute um 20:15 auf die Sitzung des Offenmarktausschusses fokussieren.
Zusammenfassend ergebe sich ein Szenario, das den USD gegenüber dem Euro favorisiere. Erst ein nachhaltiges Überwinden der Widerstandszone bei 1,2370/00 neutralisiere das negative Bias des Euro. (01.08.2012/ac/a/m)









