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London (www.aktiencheck.de) - Der Vertrauensvorschuss, den die Märkte in die vorgezeichneten Konzepte der EU-Länderchefs nach dem Gipfel in Brüssel setzten, scheint von Tag zu Tag zu schwinden, so Oliver Bossmann, Analyst bei ETX Capital.
Der Kurs des EUR/USD habe nur wenige Tage nach dem Gipfel auf einem neuen Jahrestief notiert und die Zinsen für spanische und italienische Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren würden sich weiterhin auf Krisenniveaus befinden. Neben dem politischen Akt, den ESM schlagkräftig aber verfassungskonform zu installieren, könnten auch die makroökonomischen Kennzahlen aus der Eurozone belasten und eine weitere Verschlechterung der wirtschaftlichen Entwicklungen innerhalb der Eurozone offenlegen.
Gegenüber den wichtigsten Rohstoffwährungen, wie etwa dem Austral-Dollar (AUD) oder dem Kanadischen Dollar (CAD), sei der Wert des Euro in den vergangenen Tagen ebenfalls weiter gesunken. Das Währungspaar EUR/AUD habe mit Kursen um 1,1950 AUD neue Allzeittiefs seit Einführung des Euro geschrieben und der Kurs des EUR/CAD befinde sich mit Niveaus um 1,25 CAD kurz vor neuen Allzeittiefs. Schaue man sich die Wertentwicklung des Euro gegenüber einem Korb aus Rohstoffwährungen an, dann zeige sich, dass die Einheitswährung seit geraumer Zeit massiv abwerte.
Im Chart sei die prozentuale Performance eines gleichgewichteten Rohstoffwährungskorbes, bestehend aus AUD, CAD und NOK (Norwegische Krone), gegenüber dem Euro zu sehen. Der Rohstoffwährungskorb sei in diesem Fall ein Finanzvehikel und bilde die Performance eines Investments von z.B. 100 Euro ab, das zu je einem Drittel, also 33,33 Euro, in AUD, CAD und NOK investiert werde. Insgesamt habe der Euro seit dem 01.01.2009 gegenüber dem Währungskorb ca. 46 Prozent abgewertet.
Vor dem Hintergrund struktureller Defizite wichtiger Volkswirtschaften in der Eurozone, die viele in- und ausländische Investoren an einem Fortbestand der momentanen Zusammensetzung des Euro zweifeln lasse, könnte dieser Abwertungstrend weiterhin anhalten. Unterstützt werden könnte der Abwertungstrend des Euro gegenüber Rohstoffwährungen auch durch die aktuellen Zinsdifferenzen, die einen positiven Cash Flow generieren würden. Seit längerem würden die kurzfristigen Zinssätze der Rohstoffwährungen über dem kurzfristigen Zinsniveau der Eurozone liegen.
Für Euroinländer könnte ein mittelfristiges Investment in einen Rohstoffwährungskorb neben den üblichen Assetklassen ein weiteres wirkungsvolles Instrument der Portfoliodiversifikation darstellen und wäre mit Brokern wie ETX Capital sehr einfach mittels Devisenkassageschäften nachzubilden. Wie im Chart zu sehen, könnte der jüngste Ausbruch aus der Seitwärtsbewegung eine Bestätigung des charttechnisch intakten Aufwärtstrends sein. Das Risiko einer solchen Positionierung bestehe in einer starken Verlangsamung des Weltwirtschaftswachstums, von der die Rohstoffexporteure dann direkt betroffen sein könnten.
Sollten die chinesischen Wachstumsraten stärker als erwartet zurückgehen und die US-amerikanische Wirtschaft in eine Rezession schlittern, dann könnten die Rohstoffwährungen gegenüber dem US-Dollar insgesamt stärker an Wert verlieren, im Vergleich zu EUR/USD. Damit könnte auch der Rohstoffwährungskorb gegenüber dem Euro an Wert verlieren. (12.07.2012/ac/a/m)
Der Kurs des EUR/USD habe nur wenige Tage nach dem Gipfel auf einem neuen Jahrestief notiert und die Zinsen für spanische und italienische Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren würden sich weiterhin auf Krisenniveaus befinden. Neben dem politischen Akt, den ESM schlagkräftig aber verfassungskonform zu installieren, könnten auch die makroökonomischen Kennzahlen aus der Eurozone belasten und eine weitere Verschlechterung der wirtschaftlichen Entwicklungen innerhalb der Eurozone offenlegen.
Gegenüber den wichtigsten Rohstoffwährungen, wie etwa dem Austral-Dollar (AUD) oder dem Kanadischen Dollar (CAD), sei der Wert des Euro in den vergangenen Tagen ebenfalls weiter gesunken. Das Währungspaar EUR/AUD habe mit Kursen um 1,1950 AUD neue Allzeittiefs seit Einführung des Euro geschrieben und der Kurs des EUR/CAD befinde sich mit Niveaus um 1,25 CAD kurz vor neuen Allzeittiefs. Schaue man sich die Wertentwicklung des Euro gegenüber einem Korb aus Rohstoffwährungen an, dann zeige sich, dass die Einheitswährung seit geraumer Zeit massiv abwerte.
Vor dem Hintergrund struktureller Defizite wichtiger Volkswirtschaften in der Eurozone, die viele in- und ausländische Investoren an einem Fortbestand der momentanen Zusammensetzung des Euro zweifeln lasse, könnte dieser Abwertungstrend weiterhin anhalten. Unterstützt werden könnte der Abwertungstrend des Euro gegenüber Rohstoffwährungen auch durch die aktuellen Zinsdifferenzen, die einen positiven Cash Flow generieren würden. Seit längerem würden die kurzfristigen Zinssätze der Rohstoffwährungen über dem kurzfristigen Zinsniveau der Eurozone liegen.
Für Euroinländer könnte ein mittelfristiges Investment in einen Rohstoffwährungskorb neben den üblichen Assetklassen ein weiteres wirkungsvolles Instrument der Portfoliodiversifikation darstellen und wäre mit Brokern wie ETX Capital sehr einfach mittels Devisenkassageschäften nachzubilden. Wie im Chart zu sehen, könnte der jüngste Ausbruch aus der Seitwärtsbewegung eine Bestätigung des charttechnisch intakten Aufwärtstrends sein. Das Risiko einer solchen Positionierung bestehe in einer starken Verlangsamung des Weltwirtschaftswachstums, von der die Rohstoffexporteure dann direkt betroffen sein könnten.
Sollten die chinesischen Wachstumsraten stärker als erwartet zurückgehen und die US-amerikanische Wirtschaft in eine Rezession schlittern, dann könnten die Rohstoffwährungen gegenüber dem US-Dollar insgesamt stärker an Wert verlieren, im Vergleich zu EUR/USD. Damit könnte auch der Rohstoffwährungskorb gegenüber dem Euro an Wert verlieren. (12.07.2012/ac/a/m)








