Und täglich grüßt das Murmeltier - in Form eines neuen Rekords beim Silberpreis. Aktuell kostet eine Feinunze 108 Dollar. Das ist mehr als das Doppelte des bis Ende 2025 über Jahrzehnte hinweg gültigen Allzeithochs von knapp 50 Dollar. Trotz dieser Fahnenstange, die sich beim Silberpreis gebildet hat, gibt es seit Wochen kaum eine ernsthafte Korrektur.
Die atemberaubende Rally des Silberpreises (der allein 2025 schon 150 Prozent gestiegen ist und 2026 bereits weitere 50 Prozent) sorgt natürlich auch dafür, dass es mit den Aktienkursen von Silberproduzenten sowie Streaming-Unternehmen wie beispielsweise Wheaton Precious Metals, Endeavour Silver oder First Majestic Silver immer weiter nach oben geht. Deshalb zieht auch der Best of Silver Miners Index des AKTIONÄR immer weiter an.
Alexander Zumpfe, Edelmetallhändler bei Heraeus, erklärte: "Mit dem Anstieg über die Marke von 100 US-Dollar je Feinunze hat Silber einen historischen Meilenstein erreicht und steht klar im Zentrum der aktuellen Edelmetallrally. Solange jedoch das Zusammenspiel aus makroökonomischer Unsicherheit, strukturellem Angebotsdefizit und hoher Preiselastizität anhält, bleibt der übergeordnete Trend konstruktiv." Allerdings verwies Zumpfe auch auf die mittlerweile deutlich gestiegenen Korrekturrisiken: "Silber ist historisch für abrupte Korrekturen bekannt. Kurzfristige Gewinnmitnahmen sind jederzeit möglich."