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Die Analysten von "toptrading.de" sehen die kurzfristigen Aussichten des DAX-Titels Epcos (WKN 512800) eingetrübt.
Aktien von Unternehmen mit einem direkten oder indirekten Bezug zur Chipbranche würden momentan einmal mehr unter Abgabedruck stehen. Zahlreiche Investoren würden sich von Werten trennen, bei denen sie vor kurzer Zeit noch deutliches Erholungspotenzial gesehen hätten. So auch von den Papieren der im DAX gelisteten Epcos AG. Die Gesellschaft sei ein Anbieter passiver elektronischer Komponenten. Diese Bausteine, die elektrische Signale verarbeiten und die Energieversorgung steuern würden, würden überall dort gebraucht, wo Halbleiter eingesetzt werden. Sie seien unverzichtbarer Bestandteil in allen Geräten und Systemen der Elektroindustrie und der Elektronik. Epcos habe sich auf die Märkte Telekommunikation, Automobil-, Industrie- und Consumer-Elektronik spezialisiert.
Das Unternehmen sei dabei an große Abnehmer wie Siemens, Nokia, Ericsson oder Philips gebunden und somit sehr preisabhängig. Zudem sei das Geschäft stark zyklisch. Die Gesellschaft bekomme momentan die Auswirkungen des schwachen Mobilfunkmarktes und den Preisverfall im Chipsektor zu spüren. Mit einer recht breit angelegten Angebotspalette sei Epcos allerdings etwas weniger tangiert als die meisten Mitbewerber.
Im zweiten Quartal 2002 (Stichtag: 31. März 2002) habe sich die Nachfrage Unternehmensangaben zufolge in allen Bereichen belebt. Der Auftragseingang sei um 21% auf 332 Mio. Euro gestiegen. Nach 318 Mio. Euro im Vorquartal seien im zweiten Quartal 338 Mio. Euro umgesetzt worden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern habe sich in diesem Zeitraum allerdings auf 3 Mio. Euro halbiert. Epcos rechne zwar in den kommenden Quartalen mit Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis. Für das Gesamtjahr werde der Umsatz aufgrund des schwachen ersten Halbjahres jedoch etwa um 25% unter dem Vorjahreswert liegen.
Kurzfristig würden zudem weitere Risiken bestehen: Neben dem zunehmenden Preisdruck habe sich auch die Zahl der Bestellungen bei den passiven Komponenten in den letzten Wochen rückläufig entwickelt. Auch die deutlich sinkenden Umsätze beim finnischen Großkunden Nokia würden den Titel zumindest kurzfristig belasten. Auch aus charttechnischer Sicht deute einiges auf weiter fallende Kurse hin. Der Titel befinde sich in einem intakten Abwärtstrend. Nach dem Bruch der 40-Euro-Marke würden erst die Tiefststände aus dem vergangenen September im Bereich von rund 30/32 Euro eine nächste Unterstützung bieten.
Die Analysten von "toptrading.de" rechnen in den kommenden Monaten mit keinem wesentlichen Aufschwung und raten daher, Aktien von Epcos vorerst zu meiden.
Aktien von Unternehmen mit einem direkten oder indirekten Bezug zur Chipbranche würden momentan einmal mehr unter Abgabedruck stehen. Zahlreiche Investoren würden sich von Werten trennen, bei denen sie vor kurzer Zeit noch deutliches Erholungspotenzial gesehen hätten. So auch von den Papieren der im DAX gelisteten Epcos AG. Die Gesellschaft sei ein Anbieter passiver elektronischer Komponenten. Diese Bausteine, die elektrische Signale verarbeiten und die Energieversorgung steuern würden, würden überall dort gebraucht, wo Halbleiter eingesetzt werden. Sie seien unverzichtbarer Bestandteil in allen Geräten und Systemen der Elektroindustrie und der Elektronik. Epcos habe sich auf die Märkte Telekommunikation, Automobil-, Industrie- und Consumer-Elektronik spezialisiert.
Im zweiten Quartal 2002 (Stichtag: 31. März 2002) habe sich die Nachfrage Unternehmensangaben zufolge in allen Bereichen belebt. Der Auftragseingang sei um 21% auf 332 Mio. Euro gestiegen. Nach 318 Mio. Euro im Vorquartal seien im zweiten Quartal 338 Mio. Euro umgesetzt worden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern habe sich in diesem Zeitraum allerdings auf 3 Mio. Euro halbiert. Epcos rechne zwar in den kommenden Quartalen mit Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis. Für das Gesamtjahr werde der Umsatz aufgrund des schwachen ersten Halbjahres jedoch etwa um 25% unter dem Vorjahreswert liegen.
Kurzfristig würden zudem weitere Risiken bestehen: Neben dem zunehmenden Preisdruck habe sich auch die Zahl der Bestellungen bei den passiven Komponenten in den letzten Wochen rückläufig entwickelt. Auch die deutlich sinkenden Umsätze beim finnischen Großkunden Nokia würden den Titel zumindest kurzfristig belasten. Auch aus charttechnischer Sicht deute einiges auf weiter fallende Kurse hin. Der Titel befinde sich in einem intakten Abwärtstrend. Nach dem Bruch der 40-Euro-Marke würden erst die Tiefststände aus dem vergangenen September im Bereich von rund 30/32 Euro eine nächste Unterstützung bieten.
Die Analysten von "toptrading.de" rechnen in den kommenden Monaten mit keinem wesentlichen Aufschwung und raten daher, Aktien von Epcos vorerst zu meiden.
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