Empery Digital transformiert sich radikal. Das ehemalige Powersports-Unternehmen Volcon setzt nun fast alles auf die Karte Bitcoin und plant eine massive Kapitalerhöhung, um seine Bestände zu vervielfachen. Während die Bilanz durch die Volatilität am Kryptomarkt tiefrot ausfällt, treibt das Management die neue Treasury-Strategie aggressiv voran.
Massive Aufstockung der Bitcoin-Reserven
Am 27. März gab das Unternehmen bekannt, bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar über Aktienemissionen einsammeln zu wollen. Der Großteil davon, rund 1,1 Milliarden US-Dollar, soll über ein sogenanntes At-the-Market-Programm fließen. Das Ziel ist klar definiert: Der Kauf von Bitcoin.
Aktuell hält Empery Digital 3.502 Bitcoin in seiner Reserve. Mit dem frischen Kapital könnten beim derzeitigen Kursniveau etwa 19.000 weitere Einheiten dazukommen. Damit würde der Gesamtbestand auf rund 22.500 Bitcoin steigen. Das Management verfolgt damit das Ziel, die Menge an Bitcoin pro ausstehender Aktie konsequent zu erhöhen.
Tiefrote Zahlen durch Krypto-Volatilität
Dieser strategische Schwenk hinterlässt deutliche Spuren in den Geschäftszahlen für das Fiskaljahr 2025. Der Umsatz brach auf knapp eine Million US-Dollar ein, nachdem das Geschäft mit vierrädrigen Fahrzeugen verkauft wurde. Unter dem Strich steht ein Nettoverlust von 150 Millionen US-Dollar.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Volcon?
Maßgeblich verantwortlich für das Minus ist eine nicht realisierte Wertminderung auf die digitalen Vermögenswerte in Höhe von fast 123 Millionen US-Dollar. Empery Digital konzentriert sich operativ fast nur noch auf E-Bikes, während die Bilanz primär als Speicher für Kryptowerte dient. Der Umbau vom Fahrzeughersteller zum digitalen Vermögensverwalter ist damit weitgehend abgeschlossen.
Abwehrschlacht im Aktionärskreis
Parallel zum finanziellen Umbau wehrt sich die Führung gegen Einflussversuche von außen. Der Vorstand wies Nominierungsvorschläge der Aktionäre Tice P. Brown und ATG Capital für die kommende Hauptversammlung als ungültig und irreführend zurück. Man werde diese Vorschläge ignorieren, hieß es in einer Mitteilung.
Gleichzeitig nutzt das Unternehmen eigene Mittel für massive Aktienrückkäufe. Bis zum 25. März wurden bereits über 23 Millionen Aktien für insgesamt 135,6 Millionen US-Dollar zurückerworben. Finanziert wird dies aus Barbeständen und, falls nötig, durch den Verkauf von Bitcoin-Teilmengen.
Volcon vor dem Wendepunkt? Diese Analyse zeigt, was Anleger jetzt wissen müssen.
Die nächsten operativen Meilensteine stehen bereits fest. Für die zweite Jahreshälfte 2026 plant das Unternehmen den Markteintritt mit E-Bikes in Europa. Finanzielle Klarheit über das laufende Quartal wird der nächste Ergebnisbericht liefern, der zwischen dem 11. und 13. Mai 2026 erwartet wird.
Volcon-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Volcon-Analyse vom 30. März liefert die Antwort:
Die neusten Volcon-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Volcon-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Volcon: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








