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EUR/CHF unter der Lupe




06.09.11 15:54
HS-Analyseservice

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Die Meldung des Tages: The euro soared nearly 10% versus the Swiss franc Tuesday after the Swiss National Bank said it would no longer tolerate the shared currency trading below 1,20 Swiss francs. The euro traded at 1,2139 francs in recent action, a gain of nearly 10%, after the dramatic move. In a statement, the SNB said the "current massive overvaluation of the Swiss franc poses an acute threat to the Swiss economy and carries the risk of a deflationary development." The SNB said it will "enforce this minimum rate with the utmost determination and is prepared to buy foreign currency in unlimited quantities." Eine Riesenüberraschung für sämtliche Marktteilnehmer, kommt dieser radikale Schritt doch der Aufgabe der Eigenständigkeit der Schweizer Notenbank gleich, so der Analyst Holger Struck vom "HS-Analyseservice" im "Hot Story".

Markttechnisch - wie so oft - habe sich der Wiederanstieg des Euro gegenüber dem Schweizer Franken jedoch auf geheimnisvolle Weise vorangekündigt: Das Tief unweit der 1:1-Parität vor vier Wochen sei ein "Spike" gewesen und habe einen sehr langen, unteren Schatten und eine Hammer-Kerze im Wochenchart hinterlassen. Der Wiedereintritt ins Bollinger-Band sei stets gefolgt und seither habe sich der Kurs auch OHNE die heutige Meldung (s.o.) bereits auf 1,197 in der Vorwoche "normalisiert" - ein satter Anstieg von beinahe 20%.

Heute sei der Markt bezüglich dieser Kursentwicklung klar um eine Information reicher. Im Normalfall sei nach so einer Wende mit einem Anstieg zur Minimumkorrektur bei 1,265, darüber auch bis zum 50%-Normalkorrekturniveau von 1,345 zu rechnen. Dann wäre die SNB auch wieder geldpolitisch handlungsfähig bzw. eigenständig, denn von 1,26 bis 1,34 ausgehend, dürfte der Franken ja auch wieder normal schwanken, also steigen UND fallen. (06.09.2011/ac/a/m)






 
 

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