Erweiterte Funktionen
Weitere Suchergebnisse zu "Deutsche Post AG":
Nach einem Bericht der Experten vom Börsenreport sollen Kleinanleger voraussichtlich ein Frühzeichner-Rabatt (Zeichnung vom 30.10. - 20.11.2000) bei den Aktien der Deutschen Post AG (WKN 555200) eingeräumt werden. Eine bevorrechtigte Zuteilung würden Postbank-Kunden erhalten, die vor dem 5. September 2000 Kunde gewesen seien oder bis zum 19. Oktober ein Depot eröffnet hätten.
Für die ca. 300.000 Post-Mitarbeiter würden die Aktien zu Sonderkonditionen mit drei Modellen, die auch miteinander kombiniert werden könnten, angeboten. Die Höhe der Beteiligung solle insoweit auf 13.300 DM begrenzt sein. Beim ersten Modell werde auf jede P-Aktie ein Rabatt gewährt, der insgesamt höchstens 300 DM betrage. Das zweite Modell bestehe aus einer unentgeltlichen Call-Option, die nach einer etwa zweijährigen Haltefrist zum Kauf einer P-Aktie zum Ausgabepreis berechtige. Die dritte Möglichkeit sei die bevorrechtigte Zuteilung bei P-Aktien mit einer garantierten Zuteilung in Höhe von 5000 DM oder 10.000 DM.
Die Aktien der Deutschen Post AG würden in Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien, Niederlanden, Österreich und der Schweiz in den Handel gebracht, um als internationaler Logistik-Konzern möglichst viele Privatanleger anzusprechen. Eine Aufnahme in den DAX sei aufgrund der hohen Marktkapitalisierung und dem damit verbundenen Handelsvolumen vorgesehen, der genaue Zeitpunkt noch nicht bekannt. Experten würden mit einer Aufnahme zum 19. März 2001 rechnen.
Die Post sei ein Unternehmen mit fünfhundertjähriger Tradition. Ihre Privatisierung sei eine Maßnahme der Regierung, das Staatsmonopol im Bereich der Postdienstleistungen aufzulösen und erfülle so eine Forderung der Europäischen Kommission. Die Deutsche Post AG sei 1995 aus der Umwandlung der Deutschen Bundespost hervorgegangen. Sie habe sich seitdem von einem nationalen Unternehmen zu einem globalen Logistik-Konzern entwickelt.
Der internationale Anteil des Umsatzes steige 1998 von 2,1 % auf 21,6 % im Jahr 1999 an, was auf internationale Beteiligungen zurückzuführen sei. Zu nennen sei hier die Übernahme des weltweit tätigen schweizer Logistikunternehmens Danzas. In Italien habe die Post AG den Paketdienst SAV S.p.A., den Expressdienst M.I.T. Euroexpress und die Spedition Ascoli in Mailand übernommen. Global Mail Ltd. in den USA gehöre ebenfalls zum Konzern. Über diese Tochter sei der Briefdienstleister International Postal Consultants erworben und werde künftig unter dem Namen Deutsche Post Global Mail firmieren.
Daneben gehöre neben anderen kleinen Firmen in den USA das Luftfrachtunternehmen Air Express International der Post AG. In Australien akquiriere die Post AG im Juli Letterbox und Skymail. Post-Tochterunternehmen existierten in Frankreich, Italien, den Niederlanden, Spanien und der Schweiz und Beteiligungen in Schweden und Polen. Erst kürzlich sei der Expressdienst DHL, der u.a. über 200 Frachtflugzeuge im Einsatz habe, übernommen worden, weshalb sich der ursprünglich geplante Börsengang zum 06.11. um zwei Wochen verschoben habe.
Gegen die Deutsche Post AG seien vor der Europäischen Kommission Wettbewerbsverfahren eröffnet worden, die Vorgänge aus den Jahren 1995 bis 1999 betreffen. Die Post habe deshalb nach eigenen Angaben bereits Rücklagen in Höhe von 50 Mio. DM für ein eventuell zu zahlendes Bußgeld gebildet. Dieses könne maximal 10 % des Umsatzes betragen, sei also unter Umständen höher als die gebildeten Rücklagen. Grund für die Verfahren vor der Europäischen Kommission sei ein angeblich wettbewerbswidriges Verhalten der Post.
In einem Verfahren bestehe der Vorwurf des Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung beim Pakettransport. Großkunden im Versandhandel sollten erhebliche Rabatte eingeräumt worden sein, wenn sie sich verpflichteten nur mit der Post zusammenzuarbeiten. Im Bereich Katalogversand habe die Post die bestehenden Verträge mit Neckermann und Quelle bereits gekündigt, gewährte Rabatte würden insoweit zurückerstattet. Folge des Verfahrens könne ein Verbot sein Kunden Umsatzrabatte zu gewähren.
Bei dem geplanten Börsengang sollen zwischen 25 und 33 % der Unternehmensanteile zum Kauf angeboten werden. Die Aktien für die Mitarbeiter würden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau veräußert.
Die Post habe sich zum Ziel gesetzt weniger abhängig von den Gewinnen aus der Briefbeförderung zu werden und sich zum internationalen Logistik-Anbieter zu etablieren. Gedacht werde an ein Wachstum gefördert durch den E-Commerce. Im Internet georderte Waren, sollen durch die Post den Weg zum Kunden finden. Das Geschäft in den Bereichen Kommunikation, Paket/Express, und Finanzdienstleistungen solle ausgebaut werden. Neue Geschäftsfelder, z. B. ePost oder In-Haus-Service, die sich an den Wünschen der Kunden orientieren sollen, werden erschlossen.
Mit Zeichnungsgewinnen solle in einem positiven Umfeld gerechnet werden. Die DAX-Aufnahme dürfe die Fonds dazu bewegen, sich mit P-Aktien vor der Index-Aufnahme entsprechend der Gewichtung einzudecken. Langfristig solle sich die P-Aktie mit dem Markt entwickeln. Für Verunsicherung könnten die schwebenden Klagen sowie die Aufgabe der Monopolstellung im Jahre 2002 sorgen. Abzuwarten bleibe auch, ob die Ziele, in den nächsten fünf Jahren einen Nettogewinn von rund 2 Mrd. Euro bei einem Umsatzanstieg auf 36 Mrd. Euro zu erzielen, erreicht werden könnten. Die eine oder andere Schwierigkeit könne sich auch in Bezug auf die begonnene Internationalisierung, die eine Vielzahl von Übernahmen mit sich zog, ergeben.
Für die ca. 300.000 Post-Mitarbeiter würden die Aktien zu Sonderkonditionen mit drei Modellen, die auch miteinander kombiniert werden könnten, angeboten. Die Höhe der Beteiligung solle insoweit auf 13.300 DM begrenzt sein. Beim ersten Modell werde auf jede P-Aktie ein Rabatt gewährt, der insgesamt höchstens 300 DM betrage. Das zweite Modell bestehe aus einer unentgeltlichen Call-Option, die nach einer etwa zweijährigen Haltefrist zum Kauf einer P-Aktie zum Ausgabepreis berechtige. Die dritte Möglichkeit sei die bevorrechtigte Zuteilung bei P-Aktien mit einer garantierten Zuteilung in Höhe von 5000 DM oder 10.000 DM.
Die Aktien der Deutschen Post AG würden in Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien, Niederlanden, Österreich und der Schweiz in den Handel gebracht, um als internationaler Logistik-Konzern möglichst viele Privatanleger anzusprechen. Eine Aufnahme in den DAX sei aufgrund der hohen Marktkapitalisierung und dem damit verbundenen Handelsvolumen vorgesehen, der genaue Zeitpunkt noch nicht bekannt. Experten würden mit einer Aufnahme zum 19. März 2001 rechnen.
Die Post sei ein Unternehmen mit fünfhundertjähriger Tradition. Ihre Privatisierung sei eine Maßnahme der Regierung, das Staatsmonopol im Bereich der Postdienstleistungen aufzulösen und erfülle so eine Forderung der Europäischen Kommission. Die Deutsche Post AG sei 1995 aus der Umwandlung der Deutschen Bundespost hervorgegangen. Sie habe sich seitdem von einem nationalen Unternehmen zu einem globalen Logistik-Konzern entwickelt.
Der internationale Anteil des Umsatzes steige 1998 von 2,1 % auf 21,6 % im Jahr 1999 an, was auf internationale Beteiligungen zurückzuführen sei. Zu nennen sei hier die Übernahme des weltweit tätigen schweizer Logistikunternehmens Danzas. In Italien habe die Post AG den Paketdienst SAV S.p.A., den Expressdienst M.I.T. Euroexpress und die Spedition Ascoli in Mailand übernommen. Global Mail Ltd. in den USA gehöre ebenfalls zum Konzern. Über diese Tochter sei der Briefdienstleister International Postal Consultants erworben und werde künftig unter dem Namen Deutsche Post Global Mail firmieren.
Gegen die Deutsche Post AG seien vor der Europäischen Kommission Wettbewerbsverfahren eröffnet worden, die Vorgänge aus den Jahren 1995 bis 1999 betreffen. Die Post habe deshalb nach eigenen Angaben bereits Rücklagen in Höhe von 50 Mio. DM für ein eventuell zu zahlendes Bußgeld gebildet. Dieses könne maximal 10 % des Umsatzes betragen, sei also unter Umständen höher als die gebildeten Rücklagen. Grund für die Verfahren vor der Europäischen Kommission sei ein angeblich wettbewerbswidriges Verhalten der Post.
In einem Verfahren bestehe der Vorwurf des Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung beim Pakettransport. Großkunden im Versandhandel sollten erhebliche Rabatte eingeräumt worden sein, wenn sie sich verpflichteten nur mit der Post zusammenzuarbeiten. Im Bereich Katalogversand habe die Post die bestehenden Verträge mit Neckermann und Quelle bereits gekündigt, gewährte Rabatte würden insoweit zurückerstattet. Folge des Verfahrens könne ein Verbot sein Kunden Umsatzrabatte zu gewähren.
Bei dem geplanten Börsengang sollen zwischen 25 und 33 % der Unternehmensanteile zum Kauf angeboten werden. Die Aktien für die Mitarbeiter würden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau veräußert.
Die Post habe sich zum Ziel gesetzt weniger abhängig von den Gewinnen aus der Briefbeförderung zu werden und sich zum internationalen Logistik-Anbieter zu etablieren. Gedacht werde an ein Wachstum gefördert durch den E-Commerce. Im Internet georderte Waren, sollen durch die Post den Weg zum Kunden finden. Das Geschäft in den Bereichen Kommunikation, Paket/Express, und Finanzdienstleistungen solle ausgebaut werden. Neue Geschäftsfelder, z. B. ePost oder In-Haus-Service, die sich an den Wünschen der Kunden orientieren sollen, werden erschlossen.
Mit Zeichnungsgewinnen solle in einem positiven Umfeld gerechnet werden. Die DAX-Aufnahme dürfe die Fonds dazu bewegen, sich mit P-Aktien vor der Index-Aufnahme entsprechend der Gewichtung einzudecken. Langfristig solle sich die P-Aktie mit dem Markt entwickeln. Für Verunsicherung könnten die schwebenden Klagen sowie die Aufgabe der Monopolstellung im Jahre 2002 sorgen. Abzuwarten bleibe auch, ob die Ziele, in den nächsten fünf Jahren einen Nettogewinn von rund 2 Mrd. Euro bei einem Umsatzanstieg auf 36 Mrd. Euro zu erzielen, erreicht werden könnten. Die eine oder andere Schwierigkeit könne sich auch in Bezug auf die begonnene Internationalisierung, die eine Vielzahl von Übernahmen mit sich zog, ergeben.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 47,79 € | 47,94 € | -0,15 € | -0,31% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005552004 | 555200 | 51,72 € | 36,34 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
48,00 € | +0,65% | 24.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 57,7765 $ | +2,82% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 47,78 € | +0,91% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 48,14 € | +0,80% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 47,95 € | +0,74% | 24.04.26 |
| Hamburg | 47,43 € | -0,27% | 24.04.26 |
| Xetra | 47,79 € | -0,31% | 24.04.26 |
| Hannover | 47,56 € | -1,55% | 24.04.26 |
| München | 47,31 € | -1,76% | 24.04.26 |
= Realtime
|
Meistgelesene Artikel
Aktuelle Diskussionen
| Antw. | Thema | Zeit |
| 29961 | Deutsche Post | 06.03.26 |
| 28 | Thiel...was nun ??? | 24.05.23 |
| 187 | BPost - Dividendenkönig 2022 | 22.12.22 |
| 24 | Verdammt kalt heute ... | 29.10.22 |
| 4 | Was ist mit der Post los? | 02.11.21 |








