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Hannover (www.aktiencheck.de) - Der sich nun ziemlich konkret abzeichnende Handels-Deal zwischen den USA und Mexiko wird am Devisenmarkt als Signal dafür aufgefasst, dass Donald Trump in Fragen des Außenhandels doch die Bereitschaft zu Verhandlungen hat, so die Analysten der NORD LB.
Insofern sei die Nachricht einer grundsätzlichen Einigung zwischen den beiden Ländern als positiv für den Euro gewertet worden. Es würden allerdings Unsicherheiten über die genaue Ausgestaltung des Deals und über die Art der Einbindung Kanadas verbleiben.
Die jüngste Kritik Donald Trumps an der FED halle zudem noch nach und belaste die US-Währung folglich weiterhin. Die Aussagen des FED-Chefs Jerome Powell in Jackson Hole hätten den Devisenmarkt dagegen eher nicht überrascht. Es dürfte also weitere graduelle Zinsanhebungen durch das FOMC geben. Die in der Wortmeldung auch vorhandenen "hawkisheren" Töne seien vom Redner geschickt unter der Überschrift "Risikomanagement" versteckt worden.
Italien sei ebenfalls im Blickfeld des Devisenmarktes. Im Streit um die Flüchtlingsverteilung in der EU drohe Rom mit einem Veto beim Haushaltsplan der Gemeinschaft. Dies habe bei einigen Marktteilnehmern Sorgenfalten ausgelöst. Zudem habe die Presse über das Angebot Donald Trumps berichtet, die USA könnten Staatsanleihen Italiens kaufen. Konkrete Pläne schienen bisher nicht zu existieren, das FX-Segment werde mögliche Interventionen der USA am Rentenmarkt im Auge behalten müssen. Trump scheine mit dieser angedachten Maßnahmen nicht nur der Regierung von Guiseppe Conte helfen zu wollen. Ziel sei offenbar auch, einem weiteren Aufwertungsdruck beim US-Dollar bereits frühzeitig den Wind aus den Segeln zu nehmen. Interessant sei in diesem Kontext, dass die Daten zum ifo-Geschäftsklimaindex jüngst positiv hätten überraschen können. Die deutsche Wirtschaft mache sich also offenkundig wieder weniger Sorgen bezüglich dämpfender ökonomischer Effekte durch das geopolitische Umfeld. Diese Nachricht sei grundsätzlich positiv für den Euro. (29.08.2018/ac/a/m)
Insofern sei die Nachricht einer grundsätzlichen Einigung zwischen den beiden Ländern als positiv für den Euro gewertet worden. Es würden allerdings Unsicherheiten über die genaue Ausgestaltung des Deals und über die Art der Einbindung Kanadas verbleiben.
Die jüngste Kritik Donald Trumps an der FED halle zudem noch nach und belaste die US-Währung folglich weiterhin. Die Aussagen des FED-Chefs Jerome Powell in Jackson Hole hätten den Devisenmarkt dagegen eher nicht überrascht. Es dürfte also weitere graduelle Zinsanhebungen durch das FOMC geben. Die in der Wortmeldung auch vorhandenen "hawkisheren" Töne seien vom Redner geschickt unter der Überschrift "Risikomanagement" versteckt worden.
Italien sei ebenfalls im Blickfeld des Devisenmarktes. Im Streit um die Flüchtlingsverteilung in der EU drohe Rom mit einem Veto beim Haushaltsplan der Gemeinschaft. Dies habe bei einigen Marktteilnehmern Sorgenfalten ausgelöst. Zudem habe die Presse über das Angebot Donald Trumps berichtet, die USA könnten Staatsanleihen Italiens kaufen. Konkrete Pläne schienen bisher nicht zu existieren, das FX-Segment werde mögliche Interventionen der USA am Rentenmarkt im Auge behalten müssen. Trump scheine mit dieser angedachten Maßnahmen nicht nur der Regierung von Guiseppe Conte helfen zu wollen. Ziel sei offenbar auch, einem weiteren Aufwertungsdruck beim US-Dollar bereits frühzeitig den Wind aus den Segeln zu nehmen. Interessant sei in diesem Kontext, dass die Daten zum ifo-Geschäftsklimaindex jüngst positiv hätten überraschen können. Die deutsche Wirtschaft mache sich also offenkundig wieder weniger Sorgen bezüglich dämpfender ökonomischer Effekte durch das geopolitische Umfeld. Diese Nachricht sei grundsätzlich positiv für den Euro. (29.08.2018/ac/a/m)








