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Deutsche Solarunternehmen in der Krise




14.11.11 17:11
Union Investment

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Unternehmensergebnisse für das abgelaufene Vierteljahr zeigen: Die deutsche Solarbranche hat mit Schwierigkeiten zu kämpfen, so die Experten von Union Investment.

Grund seien eine schwache Nachfrage sowie ein Überangebot auf der Produktionsseite. Vor allem chinesische Hersteller hätten ihre Kapazitäten ausgeweitet und würden auf den Markt drängen. Im Ergebnis seien die deutschen Solarunternehmen mit einem harten Preiskampf konfrontiert.

Vor diesem Hintergrund habe in der letzten Woche aleo solar (ISIN DE000A0JM634/ WKN A0JM63) von einem spürbaren Rückgang bei Umsatz und Ertrag berichtet. Die Aktie habe 34,4 Prozent verloren. Auch centrotherm photovoltaics (ISIN DE000A0JMMN2/ WKN A0JMMN) habe Rückschläge hinnehmen müssen. Trotz Umsatzplus sei der Solar-Anlagenbauer in die Verlustzone gerutscht. An der Börse habe das Papier um 12,6 Prozent nachgegeben.

Besonders schwerwiegend seien die Probleme offenbar bei Conergy (ISIN DE000A1KRCK4/ WKN A1KRCK). Das in der Restrukturierung befindliche Hamburger Unternehmen habe im dritten Quartal vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ein Minus von 28 Mio. Euro verzeichnet. Der Titel habe sich um 18,9 Prozent verbilligt.

Einziger Lichtblick sei in der vergangenen Woche SMA Solar Technology (ISIN DE000A0DJ6J9/ WKN A0DJ6J) gewesen. Der Wechselrichter-Hersteller habe zwar ebenfalls Einbußen verzeichnet, habe die Markterwartungen jedoch übertreffen können. Die Aktie sei um 17,5 Prozent gestiegen. (14.11.2011/ac/a/m)







 
 

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