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Bad Nauheim (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Aktienservice Research" empfehlen die Aktie der Deutschen Bank zu kaufen.
Viele hätten an den Worten von Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, gezweifelt, sein Institut habe im vierten Quartal keine größeren Abschreibungen wegen der Subprime-Krise vorgenommen. Nun seien sie eines Besseren belehrt worden: Deutschlands größtes Finanzinstitut habe der Kreditkrise mit einem neuem Rekordergebnis getrotzt. Zudem habe sich der Vorstand auch beim Ausblick optimistisch gezeigt. Die auf dem aktuellen Niveau äußerst günstig erscheinende Aktie könnte daher nun eine gute Kaufgelegenheit darstellen!
Manch ein Konkurrent dürfte neidisch auf die Bilanz geschaut haben. Und auch bei den Anlegern und Analysten dürfte es positiv aufgenommen worden sein, dass die Deutsche Bank mit ihren Ergebnissen im vierten Quartal 2007 gezeigt habe, dass es in der deutschen Finanzwelt nicht nur "Subprime-Katastrophen" nach dem Vorbild von IKB oder WestLB gebe. Im Gegenteil: Trotz der schweren Kapitalmarktkrise habe das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr 2007 ein Rekordergebnis eingefahren. Vorstandschef Ackermann habe damit sein Wort gehalten.
Wie angekündigt habe seine Bank im vierten Quartal fast keine neuen Belastungen durch die US-Immobilienkrise und deren Folgen melden müssen. Gerade einmal knapp 50 Mio. Euro sollten es sein. Im Vergleich zu den zweistelligen Milliardensummen einer UBS geradezu - um im alten Deutsche Bank-Wortlaut zu bleiben - Peanuts. Doch sollte man die Bank nun auch nicht über den grünen Klee loben. Immerhin hätten Ackermanns Banker im Gesamtjahr 2,35 Mrd. Euro wegen der grassierenden Kapitalmarktkrise abgeschrieben. An dieser Stelle sei aber wieder gesagt: Der größte Teil sei im dritten Quartal abgeschrieben worden, so wie es Ackermann zu jeder Zeit versichert habe.
Und noch viel wichtiger: Die Deutsche Bank habe Geld verdient und nicht rote Zahlen geschrieben, wie so manch anderer Mitbewerber. Unter dem Strich habe der deutsche Branchenprimus 6,5 Mrd. Euro verdient, ein Plus von 7% gegenüber dem Vorjahr. Der Vorsteuergewinn sei derweil um 5% auf 8,7 Mrd. Euro gewachsen und habe damit leicht über den Schätzungen der Analysten gelegen. Und dies, obwohl die Topsparte der Bank, das Investmentbanking, zuletzt böse gepatzt habe. Im Schlussquartal sei hier der Gewinn wegen schwacher Geschäfte im Investmentbanking um fast die Hälfte eingebrochen. Doch er habe mit fast einer Milliarde Euro immer noch über den durchschnittlichen Analystenschätzungen gelegen.
Zum sehr guten Jahresergebnis hätten neben einem anziehenden Privatkundengeschäft auch diverse Sondereffekte verholfen. Beispielsweise der Verkauf von Aktien des Gaseherstellers Linde. So sei im Bereich Corporate Investments, in dem die Beteiligungen gebündelt seien, der Vorsteuergewinn 2007 um knapp eine auf 1,3 Mrd. Euro gestiegen. Aber nicht nur die Bilanz 2007 stimme, auch der Ausblick klinge viel versprechend.
Habe noch eine Woche vor Zahlenbekanntgabe das Gerücht auf dem Parkett kursiert, die Deutsche Bank könnte womöglich ihre Erwartungen für 2008 zurücknehmen, sei man nun eines Besseren belehrt worden. "Die Widerstandsfähigkeit, die wir 2007 gezeigt haben, gibt uns Zuversicht für die Zukunft", habe ein einmal mehr kämpferischer Ackermann gesagt. Sein Unternehmen wolle in diesem Jahr einen bereinigten Vorsteuergewinn von 8,4 Mrd. Euro erzielen. Dies scheine nach der jüngsten Bilanz nicht zu hoch gegriffen.
Zudem würden die Aussagen Ackermanns, man wolle trotz der Unsicherheiten im gesamtwirtschaftlichen Umfeld das eigene Geschäft weiter ausbauen und Marktanteile gewinnen, optimistisch stimmen. Der Vorstand wolle ferner unverändert ein zweistelliges Wachstum im mehrjährigen Durchschnitt beim Ergebnis je Aktie und eine nachhaltige Eigenkapitalrendite vor Steuern von 25% erreichen. 2007 habe dieses Ziel trotz der Subprime-Krise mit 26% erreicht werden können. Kritiker würden nun an dieser Stelle auf den Wert des Jahres 2006 von 31% verweisen, doch da habe es keine Finanzkrise gegeben. Bleibe es bei der angestrebten Profitabilität, würde dies dann auch erlauben, den eingeschlagenen Kurs bei der Dividendenpolitik einzuhalten. Für 2007 sollten die Aktionäre 4,50 Euro je Aktie bekommen, nach 4,00 Euro im Vorjahr.
Trotz starker Bilanz und zuversichtlichem Ausblick seien die Reaktionen einiger Analysten anderer Banken als erstaunlich zu bezeichnen. So habe beispielsweise die Citigroup, die mit ihren Milliardenabschreibungen im vierten Quartal so manches Bruttoinlandsprodukt kleinerer Länder vernichtet habe, die Aktie der Deutschen Bank auf "sell" eingestuft. Man habe Angst, dass die Deutsche Bank ihre Bilanz überreize, habe es geheißen. Zudem sei man überrascht am Interesse an der Postbank. Das bringe höchstens Übernahmefantasie in die Titel und erhöhe die Gefahr der Verwässerung, so die Analysten der Citigroup. Als außenstehender Anleger könne man sich über derlei Aussagen nur wundern bzw. vielleicht den Ausspruch "schlechter Verlierer" gebrauchen.
Vielmehr erscheine sich derzeit bei der Aktie der Deutschen Bank ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis zu bieten. Zwar sei die Kreditkrise noch nicht ausgestanden, so dass weitere Hiobsbotschaften aus dem Sektor auch den Kurs der Deutschen Bank belasten könnten. Glaube man den Aussagen des Vorstandes, bestehe für das eigene Unternehmen aber diesbezüglich kein Risiko mehr. Nicht ganz sicher sei indes, wie es bei der Konsolidierung der deutschen Bankenlandschaft weitergehe und wie die Investoren reagieren würden, wenn die Deutsche Bank versuche, sich durch einen größeren Zukauf zu verstärken. Vorstand Ackermann dürfte aber auch bei einem solchen Unterfangen Umsicht walten lassen.
Angesichts der günstigen Bewertung, das KGV (2009e) liegt gerade einmal bei sieben, könnten daher nun erste langfristige Käufe der Aktie der Deutschen Bank infrage kommen, so die Experten von "Aktienservice Research". Das Stop-loss-Limit sollte bei 65,00 Euro platziert werden. (Aktien Ausgabe 452 vom 13.02.2008) (14.02.2008/ac/a/d)
Viele hätten an den Worten von Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, gezweifelt, sein Institut habe im vierten Quartal keine größeren Abschreibungen wegen der Subprime-Krise vorgenommen. Nun seien sie eines Besseren belehrt worden: Deutschlands größtes Finanzinstitut habe der Kreditkrise mit einem neuem Rekordergebnis getrotzt. Zudem habe sich der Vorstand auch beim Ausblick optimistisch gezeigt. Die auf dem aktuellen Niveau äußerst günstig erscheinende Aktie könnte daher nun eine gute Kaufgelegenheit darstellen!
Manch ein Konkurrent dürfte neidisch auf die Bilanz geschaut haben. Und auch bei den Anlegern und Analysten dürfte es positiv aufgenommen worden sein, dass die Deutsche Bank mit ihren Ergebnissen im vierten Quartal 2007 gezeigt habe, dass es in der deutschen Finanzwelt nicht nur "Subprime-Katastrophen" nach dem Vorbild von IKB oder WestLB gebe. Im Gegenteil: Trotz der schweren Kapitalmarktkrise habe das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr 2007 ein Rekordergebnis eingefahren. Vorstandschef Ackermann habe damit sein Wort gehalten.
Wie angekündigt habe seine Bank im vierten Quartal fast keine neuen Belastungen durch die US-Immobilienkrise und deren Folgen melden müssen. Gerade einmal knapp 50 Mio. Euro sollten es sein. Im Vergleich zu den zweistelligen Milliardensummen einer UBS geradezu - um im alten Deutsche Bank-Wortlaut zu bleiben - Peanuts. Doch sollte man die Bank nun auch nicht über den grünen Klee loben. Immerhin hätten Ackermanns Banker im Gesamtjahr 2,35 Mrd. Euro wegen der grassierenden Kapitalmarktkrise abgeschrieben. An dieser Stelle sei aber wieder gesagt: Der größte Teil sei im dritten Quartal abgeschrieben worden, so wie es Ackermann zu jeder Zeit versichert habe.
Und noch viel wichtiger: Die Deutsche Bank habe Geld verdient und nicht rote Zahlen geschrieben, wie so manch anderer Mitbewerber. Unter dem Strich habe der deutsche Branchenprimus 6,5 Mrd. Euro verdient, ein Plus von 7% gegenüber dem Vorjahr. Der Vorsteuergewinn sei derweil um 5% auf 8,7 Mrd. Euro gewachsen und habe damit leicht über den Schätzungen der Analysten gelegen. Und dies, obwohl die Topsparte der Bank, das Investmentbanking, zuletzt böse gepatzt habe. Im Schlussquartal sei hier der Gewinn wegen schwacher Geschäfte im Investmentbanking um fast die Hälfte eingebrochen. Doch er habe mit fast einer Milliarde Euro immer noch über den durchschnittlichen Analystenschätzungen gelegen.
Habe noch eine Woche vor Zahlenbekanntgabe das Gerücht auf dem Parkett kursiert, die Deutsche Bank könnte womöglich ihre Erwartungen für 2008 zurücknehmen, sei man nun eines Besseren belehrt worden. "Die Widerstandsfähigkeit, die wir 2007 gezeigt haben, gibt uns Zuversicht für die Zukunft", habe ein einmal mehr kämpferischer Ackermann gesagt. Sein Unternehmen wolle in diesem Jahr einen bereinigten Vorsteuergewinn von 8,4 Mrd. Euro erzielen. Dies scheine nach der jüngsten Bilanz nicht zu hoch gegriffen.
Zudem würden die Aussagen Ackermanns, man wolle trotz der Unsicherheiten im gesamtwirtschaftlichen Umfeld das eigene Geschäft weiter ausbauen und Marktanteile gewinnen, optimistisch stimmen. Der Vorstand wolle ferner unverändert ein zweistelliges Wachstum im mehrjährigen Durchschnitt beim Ergebnis je Aktie und eine nachhaltige Eigenkapitalrendite vor Steuern von 25% erreichen. 2007 habe dieses Ziel trotz der Subprime-Krise mit 26% erreicht werden können. Kritiker würden nun an dieser Stelle auf den Wert des Jahres 2006 von 31% verweisen, doch da habe es keine Finanzkrise gegeben. Bleibe es bei der angestrebten Profitabilität, würde dies dann auch erlauben, den eingeschlagenen Kurs bei der Dividendenpolitik einzuhalten. Für 2007 sollten die Aktionäre 4,50 Euro je Aktie bekommen, nach 4,00 Euro im Vorjahr.
Trotz starker Bilanz und zuversichtlichem Ausblick seien die Reaktionen einiger Analysten anderer Banken als erstaunlich zu bezeichnen. So habe beispielsweise die Citigroup, die mit ihren Milliardenabschreibungen im vierten Quartal so manches Bruttoinlandsprodukt kleinerer Länder vernichtet habe, die Aktie der Deutschen Bank auf "sell" eingestuft. Man habe Angst, dass die Deutsche Bank ihre Bilanz überreize, habe es geheißen. Zudem sei man überrascht am Interesse an der Postbank. Das bringe höchstens Übernahmefantasie in die Titel und erhöhe die Gefahr der Verwässerung, so die Analysten der Citigroup. Als außenstehender Anleger könne man sich über derlei Aussagen nur wundern bzw. vielleicht den Ausspruch "schlechter Verlierer" gebrauchen.
Vielmehr erscheine sich derzeit bei der Aktie der Deutschen Bank ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis zu bieten. Zwar sei die Kreditkrise noch nicht ausgestanden, so dass weitere Hiobsbotschaften aus dem Sektor auch den Kurs der Deutschen Bank belasten könnten. Glaube man den Aussagen des Vorstandes, bestehe für das eigene Unternehmen aber diesbezüglich kein Risiko mehr. Nicht ganz sicher sei indes, wie es bei der Konsolidierung der deutschen Bankenlandschaft weitergehe und wie die Investoren reagieren würden, wenn die Deutsche Bank versuche, sich durch einen größeren Zukauf zu verstärken. Vorstand Ackermann dürfte aber auch bei einem solchen Unterfangen Umsicht walten lassen.
Angesichts der günstigen Bewertung, das KGV (2009e) liegt gerade einmal bei sieben, könnten daher nun erste langfristige Käufe der Aktie der Deutschen Bank infrage kommen, so die Experten von "Aktienservice Research". Das Stop-loss-Limit sollte bei 65,00 Euro platziert werden. (Aktien Ausgabe 452 vom 13.02.2008) (14.02.2008/ac/a/d)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 27,17 € | 27,115 € | 0,055 € | +0,20% | 28.04./10:10 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005140008 | 514000 | 34,26 € | 22,42 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
27,25 € | 0,00% | 10:25 |
| AMEX | 31,895 $ | +0,43% | 27.04.26 |
| Nasdaq | 31,915 $ | +0,36% | 27.04.26 |
| Hannover | 27,195 € | +0,33% | 08:16 |
| Xetra | 27,17 € | +0,20% | 10:10 |
| Stuttgart | 27,22 € | +0,09% | 09:50 |
| Frankfurt | 27,22 € | +0,07% | 08:18 |
| München | 27,145 € | +0,06% | 08:00 |
| Düsseldorf | 27,17 € | +0,02% | 08:00 |
| NYSE | 31,92 $ | 0,00% | 01:00 |
| Hamburg | 27,155 € | -0,28% | 09:13 |
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