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Dank der europäischen Währungsunion wird es in Deutschland keine Deflation wie in Japan geben, dies schreiben die Analysten von INVESCO in der neuen Ausgabe ihrer Publikation Risk & Reward.
Damit würde sie deutlich der Deflationsstudie des Internationalen Währungsfonds (IWF) widersprechen. In der Studie werde Deutschland in einem Atemzug mit Deflationsländern wie Japan, Hongkong und Taiwan genannt. Der IWF schätze das Deflationsrisiko für Deutschland auf über 50 Prozent. INVESCO gehe von einem maximalen Risiko von 20 Prozent aus.
Zwar gebe die stagnierende Kreditvergabe in Deutschland Anlass zur Sorge und weise Parallelen mit der Situation in Japan auf. "Aber für den Fall, dass die Banken in Deutschland auf Grund der schwachen Konjunktur weiter in Ihrer Kreditvergabe eingeschränkt werden, können die stärkeren Banken aus anderen Ländern der Währungsunion einspringen", argumentiere Dr. Jörg Krämer, Chefvolkswirt von INVESCO Deutschland.
Denn diese seien im gleichen Währungsraum aktiv und der Rechtsrahmen sei bereits stark angeglichen. Die Kreditvergabe im Euroraum sei zuletzt um 5,1 Prozent gestiegen. "Die Situation wäre in der Konsequenz mit dem Ausfall einer großen Bank in einem deutschen Bundesland vergleichbar. Das würde die Wirtschaft dieses Bundeslandes auch nicht in die Deflation stürzen. Denn Banken aus anderen Ländern würden die Wirtschaft des geschwächten Bundeslandes mit frischen Krediten versorgen", so Krämer weiter.
Damit würde sie deutlich der Deflationsstudie des Internationalen Währungsfonds (IWF) widersprechen. In der Studie werde Deutschland in einem Atemzug mit Deflationsländern wie Japan, Hongkong und Taiwan genannt. Der IWF schätze das Deflationsrisiko für Deutschland auf über 50 Prozent. INVESCO gehe von einem maximalen Risiko von 20 Prozent aus.
Zwar gebe die stagnierende Kreditvergabe in Deutschland Anlass zur Sorge und weise Parallelen mit der Situation in Japan auf. "Aber für den Fall, dass die Banken in Deutschland auf Grund der schwachen Konjunktur weiter in Ihrer Kreditvergabe eingeschränkt werden, können die stärkeren Banken aus anderen Ländern der Währungsunion einspringen", argumentiere Dr. Jörg Krämer, Chefvolkswirt von INVESCO Deutschland.
Denn diese seien im gleichen Währungsraum aktiv und der Rechtsrahmen sei bereits stark angeglichen. Die Kreditvergabe im Euroraum sei zuletzt um 5,1 Prozent gestiegen. "Die Situation wäre in der Konsequenz mit dem Ausfall einer großen Bank in einem deutschen Bundesland vergleichbar. Das würde die Wirtschaft dieses Bundeslandes auch nicht in die Deflation stürzen. Denn Banken aus anderen Ländern würden die Wirtschaft des geschwächten Bundeslandes mit frischen Krediten versorgen", so Krämer weiter.








