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Mainz (aktiencheck.de AG) - Michael Punzet, Analyst der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz bewertet die DaimlerChrysler-Aktie (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) nach wie vor mit dem Rating Marketperformer.
Die vorgelegten Zahlen hätten teils deutlich über den Erwartungen der Analysten als auch denen des Marktes gelegen. Dies sei im Wesentlichen auf insgesamt geringere Belastungen aus Sondereffekten sowie einer besseren Entwicklung der MCG und der Truck-Sparte zurückzuführen.
Die operative Marge der MCG habe - trotz negativer Währungseffekte - mit 7,4% (LRPe: 6,8% vor Einmaleffekten) über der für das Gesamtjahr 2007 angekündigten Zielmarke von 7% gelegen. Diese Entwicklung sei auf einen besseren Modellmix, den Auswirkungen aus CORE und einer Verringerung der Verluste bei Smart zurückzuführen. Die Analysten würden weiterhin davon ausgehen, dass DaimlerChrysler bei der MCG in 2007 eine operative Marge von über 7% erzielen werde. Nachdem die Analysten bislang von 7,2% ausgegangen seien, würden sie ihre Margenschätzung nach der überzeugenden Entwicklung in Q3 auf 7,4% erhöhen.
Wie bereits Mitte September angekündigt worden sei, habe die US-Tochter Chrysler in Q3 einen operativen Verlust von knapp 1,2 Mrd. Euro verbucht. Für das Gesamtjahr rechne DaimlerChrysler weiterhin mit einem negativen operativen Ergebnis in Höhe von 1 Mrd. Euro. Bei der ebenfalls im September angekündigten Verringerung der Händlerbestände durch geringere Produktion sehe man sich im Plan. Allerdings würden sich die Fleet-Sales weiterhin auf einem hohen Niveau bewegen und der Anteil der über Leasing finanzierten Fahrzeuge sei deutlich gestiegen (Q3/06 19%, Q3/05 13,2%). Zu konkreten Maßnahmen, um Chrysler wieder auf ein langfristig stabiles Profitabilitätsniveau heben zu können, habe sich DaimlerChrysler mit Verweis auf die noch laufende Phase der Analyse nicht geäußert. Allerdings sei darauf hingewiesen worden, dass weiterhin alle Optionen offen seien. Mit konkreteren Aussagen sei erst in 2007 zu rechnen.
Für die Nutzfahrzeugsparte zeige man sich weiterhin optimistisch für das Jahr 2006. Aufgrund der guten Entwicklung in den ersten neun Monaten hätten die Analysten ihre Gesamtjahresschätzung von bislang 1,6 Mrd. Euro auf 1,9 Mrd. Euro angehoben. DaimlerChrysler profitiere hierbei von der anhaltend hohen Nachfrage im Zusammenhang mit der anstehenden Verschärfung von Abgasvorschriften, insbesondere in den USA. Nachdem sich die Wettbewerber (Paccar und Volvo) sehr negativ über zukünftige Entwicklung auf dem US-Markt geäußert hätten, würden die Analysten ihre Ergebnisprognose für das Jahr 2007 von 1,4 Mrd. Euro auf 1,3 Mrd. Euro senken.
Nachdem EADS noch keine neue Guidance nach den angekündigten Lieferverzögerungen beim A380 gegeben habe und seinen Q3-Bericht erst am 8. November veröffentlichen werde, stelle DaimlerChrysler bislang lediglich einen um 200 Mio. Euro geringeren Ergebnisbeitrag für 2006 in Aussicht. Da das Zahlenwerk von EADS mit einem zeitlichen Verzug von 3 Monaten in das DCX-Zahlenwerk einfließe, dürften sich weitere Belastungen, soweit EADS hierfür keinen Rückstellungen in Q3/2006 bilden würde, erst in 2007 bei DaimlerChrysler negativ bemerkbar machen.
Auch wenn die Entwicklung der MCG habe überzeugen können und somit die Wahrscheinlichkeit für ein Überschreiten der Zielmarke von 7% operative Marge in 2007 gestiegen sei, so würden doch einige Fragen bezüglich der zukünftigen Entwicklung der anderen Sparten (Chrysler, Trucks, EADS und Financial Services) offen bleiben. Aufgrund dieser Unsicherheitsfaktoren hätten die Analysten ihre Ergebnisschätzung für 2007 für das operative Ergebnis von bislang 8,4 Mrd. Euro auf 8,2 Mrd. Euro senken können. Entsprechend reduziere sich ihre EPS-Schätzung von 3,66 Euro auf 3,60 Euro. Die gestrige Kursreaktion würden die Analysten im Hinblick auf die noch offenen Fragen bezüglich der weiteren Entwicklung für überzogen halten und würden diese primär auf die Eindeckung von Short-Positionen zurückführen.
Vor dem Hintergrund möglicherweise aufkommender Spekulationen um eine Abspaltung von Chrysler - DaimlerChrysler würde sich genötigt sehen, heute entsprechenden Spekulationen entgegenzutreten - halten die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz an ihrem Marketperformer-Rating für die DaimlerChrysler-Aktie fest und erhöhen das Kursziel per Ende 2007 auf 44 Euro (42 Euro). (26.10.2006/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die vorgelegten Zahlen hätten teils deutlich über den Erwartungen der Analysten als auch denen des Marktes gelegen. Dies sei im Wesentlichen auf insgesamt geringere Belastungen aus Sondereffekten sowie einer besseren Entwicklung der MCG und der Truck-Sparte zurückzuführen.
Die operative Marge der MCG habe - trotz negativer Währungseffekte - mit 7,4% (LRPe: 6,8% vor Einmaleffekten) über der für das Gesamtjahr 2007 angekündigten Zielmarke von 7% gelegen. Diese Entwicklung sei auf einen besseren Modellmix, den Auswirkungen aus CORE und einer Verringerung der Verluste bei Smart zurückzuführen. Die Analysten würden weiterhin davon ausgehen, dass DaimlerChrysler bei der MCG in 2007 eine operative Marge von über 7% erzielen werde. Nachdem die Analysten bislang von 7,2% ausgegangen seien, würden sie ihre Margenschätzung nach der überzeugenden Entwicklung in Q3 auf 7,4% erhöhen.
Wie bereits Mitte September angekündigt worden sei, habe die US-Tochter Chrysler in Q3 einen operativen Verlust von knapp 1,2 Mrd. Euro verbucht. Für das Gesamtjahr rechne DaimlerChrysler weiterhin mit einem negativen operativen Ergebnis in Höhe von 1 Mrd. Euro. Bei der ebenfalls im September angekündigten Verringerung der Händlerbestände durch geringere Produktion sehe man sich im Plan. Allerdings würden sich die Fleet-Sales weiterhin auf einem hohen Niveau bewegen und der Anteil der über Leasing finanzierten Fahrzeuge sei deutlich gestiegen (Q3/06 19%, Q3/05 13,2%). Zu konkreten Maßnahmen, um Chrysler wieder auf ein langfristig stabiles Profitabilitätsniveau heben zu können, habe sich DaimlerChrysler mit Verweis auf die noch laufende Phase der Analyse nicht geäußert. Allerdings sei darauf hingewiesen worden, dass weiterhin alle Optionen offen seien. Mit konkreteren Aussagen sei erst in 2007 zu rechnen.
Nachdem EADS noch keine neue Guidance nach den angekündigten Lieferverzögerungen beim A380 gegeben habe und seinen Q3-Bericht erst am 8. November veröffentlichen werde, stelle DaimlerChrysler bislang lediglich einen um 200 Mio. Euro geringeren Ergebnisbeitrag für 2006 in Aussicht. Da das Zahlenwerk von EADS mit einem zeitlichen Verzug von 3 Monaten in das DCX-Zahlenwerk einfließe, dürften sich weitere Belastungen, soweit EADS hierfür keinen Rückstellungen in Q3/2006 bilden würde, erst in 2007 bei DaimlerChrysler negativ bemerkbar machen.
Auch wenn die Entwicklung der MCG habe überzeugen können und somit die Wahrscheinlichkeit für ein Überschreiten der Zielmarke von 7% operative Marge in 2007 gestiegen sei, so würden doch einige Fragen bezüglich der zukünftigen Entwicklung der anderen Sparten (Chrysler, Trucks, EADS und Financial Services) offen bleiben. Aufgrund dieser Unsicherheitsfaktoren hätten die Analysten ihre Ergebnisschätzung für 2007 für das operative Ergebnis von bislang 8,4 Mrd. Euro auf 8,2 Mrd. Euro senken können. Entsprechend reduziere sich ihre EPS-Schätzung von 3,66 Euro auf 3,60 Euro. Die gestrige Kursreaktion würden die Analysten im Hinblick auf die noch offenen Fragen bezüglich der weiteren Entwicklung für überzogen halten und würden diese primär auf die Eindeckung von Short-Positionen zurückführen.
Vor dem Hintergrund möglicherweise aufkommender Spekulationen um eine Abspaltung von Chrysler - DaimlerChrysler würde sich genötigt sehen, heute entsprechenden Spekulationen entgegenzutreten - halten die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz an ihrem Marketperformer-Rating für die DaimlerChrysler-Aktie fest und erhöhen das Kursziel per Ende 2007 auf 44 Euro (42 Euro). (26.10.2006/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 49,775 € | 50,58 € | -0,805 € | -1,59% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0007100000 | 710000 | 62,34 € | 47,90 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
49,965 € | -0,43% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 50,14 € | +0,16% | 24.04.26 |
| München | 50,44 € | -0,34% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 49,96 € | -0,52% | 24.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 58,5836 $ | -0,52% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 50,17 € | -0,75% | 24.04.26 |
| Hannover | 49,805 € | -1,22% | 24.04.26 |
| Hamburg | 50,00 € | -1,56% | 24.04.26 |
| Xetra | 49,775 € | -1,59% | 24.04.26 |
= Realtime
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