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Die Analysten von "toptrading.de" sehen die Aktie von DEPFA (WKN 765818) als konservativen Favoriten und messen dem Wert ein Kursziel von 80 Euro zu.
Die deutsche Bankenbranche hätte zuletzt unter zahlreichen strukturellen und operativen Schwächen zu leiden gehabt. Genannt seien nur die seit Mitte 2000 beständig ansteigende Risikovorsorge, die im europäischen Vergleich offensichtliche Überversorgung der Kunden mit Bankfilialen und natürlich die richtungslosen und wenig aufnahmebereiten Kapitalmärkte der vergangenen Wochen, die besonders die auf das Investmentbanking fokussierten Kreditinstitute belastet hätte.
Besser ergehe es da den Banken, die sich auf profitable Nischenmärkte spezialisiert hätten. Eine solche ist die mittlerweile in Dublin ansässige DEPFA Bank plc. Die Bank, bereits 1922 als "Preußische Landespfandbriefanstalt" gegründet, sei seit 1950 als "Deutsche Pfandbriefanstalt" (DEPFA) in Wiesbaden ansässig gewesen. Anfang Juni sei mit der gesonderten Börsennotiz der DEPFA BANK plc, inzwischen Gesellschaft irischen Rechts, und der Aareal Bank, der ehemaligen Sparte "Immobilienfinanzierung" der DEPFA, die Konsequenz aus der zunehmenden Behinderung des Geschäfts durch das deutsche Hypothekenbankgesetz gezogen worden. Bereits seit dem 20. März notiere die DEPFA BANK im amtlichen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse.
Das in der DEPFA BANK verbliebene Geschäft der Staatsfinanzierung verspreche auch in der Zukunft stabile Gewinne. Das Angebot der Bank decke den gesamten Finanzierungsbedarf des öffentlichen Sektors ab und reiche von Budgetfinanzierung über die Finanzierung von staatlichen Infrastrukturprojekten bis hin zu Investmentbanking-Aktivitäten für öffentliche Hände. Neben dem deutschen Markt decke DEPFA mit Filialen unter anderem in Paris, Kopenhagen und London viele europäische Märkte ab. Zudem sei das Unternehmen auch in New York und Tokio vertreten.
Im Nischenmarkt der Staatsfinanzierung seien zwar keine überragenden Wachstumsraten zu erwarten, das Risikoprofil jedoch sei hervorragend. DEPFA arbeite nur mit öffentlichen Händen der ersten und zweiten Ebene zusammen, was Kreditausfälle sehr unwahrscheinlich mache. Dies sei ein riesiger Vorteil gegenüber den im traditionellen Kredit- und Privatkundengeschäft tätigen Branchenkonkurrenten. Diesen Vorteil bezahle DEPFA zwar mit verhältnismäßig geringen Margen, dafür aber sei das Geschäft sehr nachhaltig. Im ersten Quartal 2002 hätte DEPFA das Vorsteuerergebnis EBT um sehr gute 31% auf 92 Millionen Euro gesteigert. Auch wenn dieser dynamische Anstieg teilweise auf der Ausplatzierung von Aktiva beruhe, schätze man die Ertragsqualität langfristig als positiv ein.
Gerade für Krisenzeiten zeige man sich mit einem Investment in DEPFA gewappnet. Die moderate Bewertung mit einem geschätzten KGV 2003 von rund 10 spreche für ein Investment in Aktien der DEPFA BANK.
Vor diesem Hintergrund raten die Experten von "toptrading.de" die DEPFA-Aktie zu kaufen.
Die deutsche Bankenbranche hätte zuletzt unter zahlreichen strukturellen und operativen Schwächen zu leiden gehabt. Genannt seien nur die seit Mitte 2000 beständig ansteigende Risikovorsorge, die im europäischen Vergleich offensichtliche Überversorgung der Kunden mit Bankfilialen und natürlich die richtungslosen und wenig aufnahmebereiten Kapitalmärkte der vergangenen Wochen, die besonders die auf das Investmentbanking fokussierten Kreditinstitute belastet hätte.
Besser ergehe es da den Banken, die sich auf profitable Nischenmärkte spezialisiert hätten. Eine solche ist die mittlerweile in Dublin ansässige DEPFA Bank plc. Die Bank, bereits 1922 als "Preußische Landespfandbriefanstalt" gegründet, sei seit 1950 als "Deutsche Pfandbriefanstalt" (DEPFA) in Wiesbaden ansässig gewesen. Anfang Juni sei mit der gesonderten Börsennotiz der DEPFA BANK plc, inzwischen Gesellschaft irischen Rechts, und der Aareal Bank, der ehemaligen Sparte "Immobilienfinanzierung" der DEPFA, die Konsequenz aus der zunehmenden Behinderung des Geschäfts durch das deutsche Hypothekenbankgesetz gezogen worden. Bereits seit dem 20. März notiere die DEPFA BANK im amtlichen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse.
Im Nischenmarkt der Staatsfinanzierung seien zwar keine überragenden Wachstumsraten zu erwarten, das Risikoprofil jedoch sei hervorragend. DEPFA arbeite nur mit öffentlichen Händen der ersten und zweiten Ebene zusammen, was Kreditausfälle sehr unwahrscheinlich mache. Dies sei ein riesiger Vorteil gegenüber den im traditionellen Kredit- und Privatkundengeschäft tätigen Branchenkonkurrenten. Diesen Vorteil bezahle DEPFA zwar mit verhältnismäßig geringen Margen, dafür aber sei das Geschäft sehr nachhaltig. Im ersten Quartal 2002 hätte DEPFA das Vorsteuerergebnis EBT um sehr gute 31% auf 92 Millionen Euro gesteigert. Auch wenn dieser dynamische Anstieg teilweise auf der Ausplatzierung von Aktiva beruhe, schätze man die Ertragsqualität langfristig als positiv ein.
Gerade für Krisenzeiten zeige man sich mit einem Investment in DEPFA gewappnet. Die moderate Bewertung mit einem geschätzten KGV 2003 von rund 10 spreche für ein Investment in Aktien der DEPFA BANK.
Vor diesem Hintergrund raten die Experten von "toptrading.de" die DEPFA-Aktie zu kaufen.
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
= Realtime
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