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US-B2B-Werte erleben Ihr Come-back, Europa wird nachziehen und wir favorisieren hierzulande die am Neuen Markt notierte Database for Commerce and Industry AG, kurz DCI (WKN 529530), berichten die Analysten von Suntrade.
DCI sei mit seinem Kernprodukt, dem DCI-WebTradeCenter, der führende deutsche virtuelle Marktplatz für den Internet-Handel von IT-und Telekommunikations–Produkten zwischen Unternehmen. Mit seinen DCI-Medien sei das Unternehmen außerdem der marktführende Informations-Broker für die IT-Industrie in Deutschland. Das DCI-WebTradeCenter bestehe aus der Handelsdatenbank und dem DCI-Trade-PinBoard, einem Tool zur Ausschreibung von IT-/ TK-Bedarf. Die Handelsdatenbank sei Deutschlands größte IT-Datenbank und decke ca. 90 % des gesamten heimischen IT-Marktes ab.
DCI sei mit seinem Service, gewerbliche Käufer und Verkäufer von IT-/TK-Produkten über das Internet zusammenzuführen und zu vernetzen, in Bezug auf das abgewickelte Handelsvolumen sowie auf die Zahl und Qualität der Kunden der unangefochtene Marktführer in Deutschland. In ihrer aktuellen Studie habe das Berliner Marktforschungsinstitut BERLECON RESEARCH die Betreiber von 38 deutschen Marktplätzen befragt.
Nach deren Angaben belaufe sich das vermittelte Monatsvolumen auf insgesamt 164 Mio. DM. Mit etwa 70 Mio. DM Transaktionsvolumen pro Monat laufe demnach über das DCI-WebTradeCenter über 42 % des gesamten B2B Transaktionsvolumens der befragten deutschen Online- Marktplätze. Unter den über 7.000 registrierten Kunden würden sich namhafte Unternehmen wie Actebis, Hewlett Packard, Computer 2000, Peacock und Deutsche Telekom befinden.
Umsatz generiere DCI vor allem über Mitgliedschaftsgebühren für die Nutzung des WebTradeCenters sowie über Werbeeinnahmen aus den DCI-Medien. Das Geschäftsmodell solle zukünftig durch transaktionsvolumenabhängige Gebühren für Value Added Services–zum Beispiel Finanzierungs- oder Logistik-Services- ergänzt werden. Durch seine technologisch führenden, internetgestützten Datenbanktechnologien dürfte es dem Unternehmen nicht schwer fallen, weitere Produktbereiche zu erschließen.
Zuletzt habe DCI erste Vorstöße in diese Richtung bekannt gegeben: Auf einer DVFA-Konferenz habe das Unternehmen den Analysten das neue Trusted Trader-Konzept vorgestellt. Dieses Konzept sei ein Bündel von E-Commerce fördernden Value Added Services, das DCI zusammen mit den Partnern Hermes Kreditversicherung, Gerling, Allianz, Deutsche Bank, Datadesign, TrustedShops und Telegate in den nächsten Wochen einführen wolle. Es schließe die Lücke im Bereich der Sicherheit des B2B-E-Commerce und umfasse zudem den zuletzt „entdeckten“ Logistik-Bereich.
So könne ein zertifizierter Trusted Trader den professionellen Service eines weltweit tätigen Transportunternehmens nutzen. Seit der Vorstellung von Trusted Trader Ende Juli habe es bei DCI bereits zahlreiche Anfragen für dieses Produkt gegeben, und das, obwohl der Vertrieb noch gar nicht angelaufen sei. Nach der Einführung in Deutschland wolle man Trusted Trader zunächst europaweit und dann weltweit vertreiben. Trusted Trader sei ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung von DCI, denn zusammen mit den namhaften Partnern könne DCI damit seine führende Position weiter ausbauen.
Bisher habe DCI in allen Quartalen die zum Börsengang anvisierten Planzahlen eingehalten. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres habe das Unternehmen einen Umsatz von 4,062 Mio. Euro erreicht, was gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum einem Anstieg von 121 % entspreche. Das Ergebnis nach Steuern habe bei minus 3,9 Mio. Euro gelegen, jedoch sei der break-even bereits für das kommende Jahr vorgesehen. Erfreulich habe sich die Mitgliederzahl entwickelt, die im Berichtszeitraum um 219 % auf 15.010 zahlende Mitglieder habe deutlich gesteigert werden können.
Der Mitarbeiterstamm der DCI- Gruppe sei durch die Akquisition des britischen Marktplatzanbieters ace-quote.com Ltd. um weitere 43 hoch qualifizierte Mitarbeiter gewachsen und betrage derzeit über 240. Der US-Konkurrent VerticalNet strebe eine Ausweitung des Geschäftsbetriebes auch auf Europa an, doch DCI sollte in der Lage sein, den Vorsprung durch die bessere Kenntnis des europäischen Marktes zu erhalten.
Zudem verfüge DCI aus dem Börsengang noch über finanzielle Mittel in Höhe von 55 Mio. Euro, wodurch das weitere Wachstum auch durch Akquisitionen ohne Probleme finanziert werden könne. Durch die Übernahme des britischen Konkurrenten ace-quote sei ein erster Schritt zur globalen Expansion vollzogen worden und es sei davon auszugehen, dass weitere Schritte dieser Art folgen würden. Zudem dürfte DCI als sehr innovatives Unternehmen, was die Verleihung des "Deutschen Internetpreis 2000“ Anfang des Jahres vom Bundeswirtschaftsministerium beweise, noch für einige Überraschungen gut sein.
In den U.S.A. würden B2B-Werte inzwischen extrem hohe Bewertungen erreichen. So komme die derzeit marktführende Ariba auf eine Bewertung von 42 Mrd. Euro, woraus sich ein Kursumsatzverhältnis (KUV) von über 70 ergeben würde. Der größte Verfolger, Commerce One, habe eine Marktbewertung von 12 Mrd. Euro erreicht und komme so auf ein KUV von 30. Natürlich würden die beiden Unternehmen in einer anderen Liga spielen, doch als europaweit marktführender B2B-Handelsplattformbetreiber scheine DCI mit einer Marktbewertung von 310 Mio. Euro respektive einem KUV von 7 deutlich unterbewertet zu sein. DCI erhebe derzeit nur eine Art Mitgliedschaftsgebühr, weshalb die Umsätze nicht so explosiv zulegen würden, wie die der Konkurrenten.
Allerdings plane das Unternehmen später eine volumenabhängige Transaktionsgebühr, für einige Zusatzdienste wie Finanzierung DCI oder Logistik zu erheben. Ein Risiko liege darin, dass die Mitglieder nicht bereit seien, eine solche zu entrichten, doch andererseits dürften viele Unternehmen, die sich einmal an die DCI-Handelsplattform gebunden hätten nicht so schnell wieder zu einem anderen Anbieter wechseln. Zudem biete DCI neben dem Marktplatz auch Inhalte, was nicht selten ein Verkaufsvorteil sei. Ein wichtiger Faktor sei zudem das neu gestartete Konzept Trusted Trader, das die Bereiche Sicherheit und Logistik berücksichtige.
Insgesamt erscheine die Strategie überzeugend, wenn auch nicht die explosionsartigen Wachstumsraten der amerikanischen Konkurrenten erzielt werden könnten. Dabei solle jedoch berücksichtigt werden, dass der internetbasierte B2B-Markt in Europa am Anfang seiner Entwicklung stehe, sodass das eigentliche Wachstum noch bevorstehe. Wenn es DCI gelänge, in weitere Bereiche sowohl geografisch als auch auf der Produktebene zu expandieren, dann stünde einer langfristig positiven Entwicklung des Aktienkurses nichts im Weg. Bei Gelingen der Expansion sowie der weiteren Etablierung des WebTradeCenters in einigen Jahren, könne DCI durchaus eine Marktbewertung von mehreren Milliarden Euro erreichen, was eine Vervielfachung des aktuellen Kurses von 36,50 Euro bedeuten würde. Langfristig orientierte Investoren, mit dem Glauben an einer internetbasierten Geschäftsabwicklung der Unternehmen und dem nötigen Risikobewusstsein, sollten sich daher jetzt positionieren.
DCI sei mit seinem Kernprodukt, dem DCI-WebTradeCenter, der führende deutsche virtuelle Marktplatz für den Internet-Handel von IT-und Telekommunikations–Produkten zwischen Unternehmen. Mit seinen DCI-Medien sei das Unternehmen außerdem der marktführende Informations-Broker für die IT-Industrie in Deutschland. Das DCI-WebTradeCenter bestehe aus der Handelsdatenbank und dem DCI-Trade-PinBoard, einem Tool zur Ausschreibung von IT-/ TK-Bedarf. Die Handelsdatenbank sei Deutschlands größte IT-Datenbank und decke ca. 90 % des gesamten heimischen IT-Marktes ab.
DCI sei mit seinem Service, gewerbliche Käufer und Verkäufer von IT-/TK-Produkten über das Internet zusammenzuführen und zu vernetzen, in Bezug auf das abgewickelte Handelsvolumen sowie auf die Zahl und Qualität der Kunden der unangefochtene Marktführer in Deutschland. In ihrer aktuellen Studie habe das Berliner Marktforschungsinstitut BERLECON RESEARCH die Betreiber von 38 deutschen Marktplätzen befragt.
Nach deren Angaben belaufe sich das vermittelte Monatsvolumen auf insgesamt 164 Mio. DM. Mit etwa 70 Mio. DM Transaktionsvolumen pro Monat laufe demnach über das DCI-WebTradeCenter über 42 % des gesamten B2B Transaktionsvolumens der befragten deutschen Online- Marktplätze. Unter den über 7.000 registrierten Kunden würden sich namhafte Unternehmen wie Actebis, Hewlett Packard, Computer 2000, Peacock und Deutsche Telekom befinden.
Umsatz generiere DCI vor allem über Mitgliedschaftsgebühren für die Nutzung des WebTradeCenters sowie über Werbeeinnahmen aus den DCI-Medien. Das Geschäftsmodell solle zukünftig durch transaktionsvolumenabhängige Gebühren für Value Added Services–zum Beispiel Finanzierungs- oder Logistik-Services- ergänzt werden. Durch seine technologisch führenden, internetgestützten Datenbanktechnologien dürfte es dem Unternehmen nicht schwer fallen, weitere Produktbereiche zu erschließen.
Zuletzt habe DCI erste Vorstöße in diese Richtung bekannt gegeben: Auf einer DVFA-Konferenz habe das Unternehmen den Analysten das neue Trusted Trader-Konzept vorgestellt. Dieses Konzept sei ein Bündel von E-Commerce fördernden Value Added Services, das DCI zusammen mit den Partnern Hermes Kreditversicherung, Gerling, Allianz, Deutsche Bank, Datadesign, TrustedShops und Telegate in den nächsten Wochen einführen wolle. Es schließe die Lücke im Bereich der Sicherheit des B2B-E-Commerce und umfasse zudem den zuletzt „entdeckten“ Logistik-Bereich.
Bisher habe DCI in allen Quartalen die zum Börsengang anvisierten Planzahlen eingehalten. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres habe das Unternehmen einen Umsatz von 4,062 Mio. Euro erreicht, was gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum einem Anstieg von 121 % entspreche. Das Ergebnis nach Steuern habe bei minus 3,9 Mio. Euro gelegen, jedoch sei der break-even bereits für das kommende Jahr vorgesehen. Erfreulich habe sich die Mitgliederzahl entwickelt, die im Berichtszeitraum um 219 % auf 15.010 zahlende Mitglieder habe deutlich gesteigert werden können.
Der Mitarbeiterstamm der DCI- Gruppe sei durch die Akquisition des britischen Marktplatzanbieters ace-quote.com Ltd. um weitere 43 hoch qualifizierte Mitarbeiter gewachsen und betrage derzeit über 240. Der US-Konkurrent VerticalNet strebe eine Ausweitung des Geschäftsbetriebes auch auf Europa an, doch DCI sollte in der Lage sein, den Vorsprung durch die bessere Kenntnis des europäischen Marktes zu erhalten.
Zudem verfüge DCI aus dem Börsengang noch über finanzielle Mittel in Höhe von 55 Mio. Euro, wodurch das weitere Wachstum auch durch Akquisitionen ohne Probleme finanziert werden könne. Durch die Übernahme des britischen Konkurrenten ace-quote sei ein erster Schritt zur globalen Expansion vollzogen worden und es sei davon auszugehen, dass weitere Schritte dieser Art folgen würden. Zudem dürfte DCI als sehr innovatives Unternehmen, was die Verleihung des "Deutschen Internetpreis 2000“ Anfang des Jahres vom Bundeswirtschaftsministerium beweise, noch für einige Überraschungen gut sein.
In den U.S.A. würden B2B-Werte inzwischen extrem hohe Bewertungen erreichen. So komme die derzeit marktführende Ariba auf eine Bewertung von 42 Mrd. Euro, woraus sich ein Kursumsatzverhältnis (KUV) von über 70 ergeben würde. Der größte Verfolger, Commerce One, habe eine Marktbewertung von 12 Mrd. Euro erreicht und komme so auf ein KUV von 30. Natürlich würden die beiden Unternehmen in einer anderen Liga spielen, doch als europaweit marktführender B2B-Handelsplattformbetreiber scheine DCI mit einer Marktbewertung von 310 Mio. Euro respektive einem KUV von 7 deutlich unterbewertet zu sein. DCI erhebe derzeit nur eine Art Mitgliedschaftsgebühr, weshalb die Umsätze nicht so explosiv zulegen würden, wie die der Konkurrenten.
Allerdings plane das Unternehmen später eine volumenabhängige Transaktionsgebühr, für einige Zusatzdienste wie Finanzierung DCI oder Logistik zu erheben. Ein Risiko liege darin, dass die Mitglieder nicht bereit seien, eine solche zu entrichten, doch andererseits dürften viele Unternehmen, die sich einmal an die DCI-Handelsplattform gebunden hätten nicht so schnell wieder zu einem anderen Anbieter wechseln. Zudem biete DCI neben dem Marktplatz auch Inhalte, was nicht selten ein Verkaufsvorteil sei. Ein wichtiger Faktor sei zudem das neu gestartete Konzept Trusted Trader, das die Bereiche Sicherheit und Logistik berücksichtige.
Insgesamt erscheine die Strategie überzeugend, wenn auch nicht die explosionsartigen Wachstumsraten der amerikanischen Konkurrenten erzielt werden könnten. Dabei solle jedoch berücksichtigt werden, dass der internetbasierte B2B-Markt in Europa am Anfang seiner Entwicklung stehe, sodass das eigentliche Wachstum noch bevorstehe. Wenn es DCI gelänge, in weitere Bereiche sowohl geografisch als auch auf der Produktebene zu expandieren, dann stünde einer langfristig positiven Entwicklung des Aktienkurses nichts im Weg. Bei Gelingen der Expansion sowie der weiteren Etablierung des WebTradeCenters in einigen Jahren, könne DCI durchaus eine Marktbewertung von mehreren Milliarden Euro erreichen, was eine Vervielfachung des aktuellen Kurses von 36,50 Euro bedeuten würde. Langfristig orientierte Investoren, mit dem Glauben an einer internetbasierten Geschäftsabwicklung der Unternehmen und dem nötigen Risikobewusstsein, sollten sich daher jetzt positionieren.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 7,50 € | 7,50 € | - € | 0,00% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A11QU11 | A11QU1 | 11,50 € | 4,40 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
| Frankfurt | 7,50 € | 0,00% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 7,40 € | -1,33% | 24.04.26 |
| München | 7,05 € | -9,03% | 24.04.26 |
| Hamburg | 6,30 € | -16,00% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 6,10 € | -18,12% | 24.04.26 |
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