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DAX testet 5.000 Punkte-Marke




12.09.05 09:01
SEB

Nachdem sich der Ölpreis in der vergangenen Woche angesichts der Freigabe von staatlichen Ölreserven etwas beruhigte, hat der DAX mehrmals versucht, die Hürde von 5.000 Punkten zu nehmen, berichten die Analysten der SEB in ihrem aktuellen "MarketFlash".

Einige Konjunkturdaten hätten sich dabei als gute Stütze erwiesen. In den USA habe z.B. der ISM-Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe überrascht. Dieser sei mit einem Anstieg von 60,5 auf 65,0 höher als erwartet (60,0) ausgefallen. In Deutschland hätten die Auftragseingänge überrascht, die mit +3,7% nach +2,3% (nach oben revidiert) markant über der Schätzung von -0,7 gelegen hätten. Auch wenn die Daten durch einige Großaufträge aus dem Ausland überzeichnet seien, so würden sie beweisen, dass der Trend derzeit positiv sei. Immerhin sei dies auch der 3. Anstieg in Folge.

An der Unternehmensfront würden derzeit mehrere neue Übernahmevorhaben die Runde machen. Die Deutsche Post habe Anfang letzter Woche bekannt gegeben, den britischen Logistikspezialisten Exel übernehmen zu wollen. Auch wenn der in den Medien genannte Kaufpreis von 5,3 Mrd. Euro hoch erscheine, so sei dieser geplante Deal aber ausgesprochen vorteilhaft für die Deutsche Post. Sie würde dadurch zu einem globalen Branchenführer im Luft- und Seefrachtversand und auch in der globalen Vertragslogistik werden.

Im Versorgungssektor stünden offenbar gleich 2 Übernahmen an. In Spanien habe die kleinere Gas Natural der Endesa ein Übernahmeangebot in Höhe von 22,5 Mrd. Euro unterbreitet. E.ON beabsichtige offenbar die Übernahme der Scottish Power, womit E.ON angesichts seiner ohnehin schon bedeutenden Marktstellung auf Platz Eins in Großbritannien aufsteigen könnte.

In den USA richte sich der Fokus der Marktteilnehmer in der dieser Woche u. a. auf die Veröffentlichung einiger Preiszahlen. Die Produzentenpreise am Dienstag dürften um 0,7% (m/m) bzw. um +5,2% (y/y) angezogen haben, womit die derzeitigen Einflüsse aus den hohen Ölpreisen zur Geltung kämen. Die Kernrate dagegen dürfte weniger Spannung verbreiten. Die Erwartung liege bei +0,1% bzw. +2,6%.

Für die Verbraucherpreise am Donnerstag rechne man mit einem Anstieg von +0,5% bzw. +3,5%. Die Kernrate sehe man bei +0,2% bzw. +2,3%. Von Interesse dürften auch die Daten zum Einzelhandelsumsatz (e: +0,5%), zur Industrieproduktion (e: +0,3%) und die Kapazitätsauslastung (e: 79,8%) sein (jew. am 14.9.). Am 15.9. folge der Phili-FED-Index (e: 13,0) und am 16.9. der Uni Michigan-Index (e: 86,0 nach 89,1).

Auch in der Eurozone stünden einige Preiszahlen an, z.B. die Verbraucherpreise für Deutschland (13.9.). Man erwarte +0,1% nach +0,5% im Monatsvergleich. Die Konsumentenpreise in der Eurozone dürften um 0,2% gestiegen sein, nachdem sie im Vormonat um 0,1% zurückgegangen seien. Insgesamt würden einige Preiszahlen signalisieren, dass trotz der hohen Ölpreise die Inflationsrisiken in der EU begrenzt seien.








 
 
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24.702,24 - 24.154,47 - 547,77 - +2,27% 01.01./00:00
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0008469008 846900 25.509 21.042
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24.702 plus
+2,27%
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
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Xetra 24.702,24 - +2,27%  17.04.26
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