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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - China überzeugt nicht nur mit einer anhaltend starken Wachstumsdynamik bei moderater Inflation, sondern verzeichnet inzwischen auch nennenswerte Fortschritte in der Weiterentwicklung seiner Kapitalmärkte, schreibt Paul Chan, Chief Investment Officer für Asia ex Japan bei INVESCO, in der jüngsten Ausgabe der INVESCO-Publikation "The Dragon Code".
Mit beeindruckendem Tempo habe sich China zu einem der weltweit größten Aktienmärkte, gemessen am Marktwert, entwickelt (unter Einschluss der in Hongkong notierten chinesischen Aktien). Außerdem erziele das Land stetige Fortschritte auf dem Weg zu seiner Etablierung als internationales Finanzzentrum. Dank seiner anhaltend hohen Handelsüberschüsse habe China eine immense Liquidität angehäuft, die es zu investieren gelte. Die hohe Sparquote der privaten Haushalte und die begrenzte Auswahl an Anlageprodukten hätten die chinesische Regierung dazu veranlasst, ihre Bemühungen zur Öffnung des riesigen chinesischen Kapitalmarktes zu verstärken.
Im Mai 2007 sei das Qualified Domestic Institutional Investors (QDII)-Programm erweitert worden, um inländischen Banken, Vermögensverwaltern und Versicherungsgesellschaften Investments in eine größere Bandbreite an ausländischen Finanzprodukten, wie z. B. ausländischen Aktien, zu ermöglichen. Im Rahmen des "Through Train"-Programms, eines in der Abstimmung befindlichen Aktienmarktreformprogramms, sollten Investoren in Festland-China die Möglichkeit erhalten, direkt in die an der Hongkonger Börse notierten Aktien zu investieren. Daher dürfte der Hongkonger Aktienmarkt auch als erstes von der Auflösung des chinesischen Liquiditätsstaus profitieren.
Die Nutzung der regulierten Kanäle für grenzüberschreitende Kapitalflüsse aus China dürfte sich ebenfalls positiv auf das überreizte Bewertungsniveau am inländischen A-Aktienmarkt auswirken und den zunehmenden internationalen Aufwertungsdruck auf die chinesische Währung verringern.
"Die QDII- und "Through Train"-Programme sind wichtige Meilensteine auf dem Weg zu einer Wirtschaft der freien Kapitalströme", sage Chan. "Indem sie inländischen Investoren ein praktisches Mittel zur Diversifikation und Nutzung von Investmentchancen im Ausland bieten, tragen diese Programme zu einer langfristig gesunden Entwicklung der Aktienmärkte von Hongkong und China bei", füge er hinzu. (15.10.2007/fc/a/m)
Mit beeindruckendem Tempo habe sich China zu einem der weltweit größten Aktienmärkte, gemessen am Marktwert, entwickelt (unter Einschluss der in Hongkong notierten chinesischen Aktien). Außerdem erziele das Land stetige Fortschritte auf dem Weg zu seiner Etablierung als internationales Finanzzentrum. Dank seiner anhaltend hohen Handelsüberschüsse habe China eine immense Liquidität angehäuft, die es zu investieren gelte. Die hohe Sparquote der privaten Haushalte und die begrenzte Auswahl an Anlageprodukten hätten die chinesische Regierung dazu veranlasst, ihre Bemühungen zur Öffnung des riesigen chinesischen Kapitalmarktes zu verstärken.
Die Nutzung der regulierten Kanäle für grenzüberschreitende Kapitalflüsse aus China dürfte sich ebenfalls positiv auf das überreizte Bewertungsniveau am inländischen A-Aktienmarkt auswirken und den zunehmenden internationalen Aufwertungsdruck auf die chinesische Währung verringern.
"Die QDII- und "Through Train"-Programme sind wichtige Meilensteine auf dem Weg zu einer Wirtschaft der freien Kapitalströme", sage Chan. "Indem sie inländischen Investoren ein praktisches Mittel zur Diversifikation und Nutzung von Investmentchancen im Ausland bieten, tragen diese Programme zu einer langfristig gesunden Entwicklung der Aktienmärkte von Hongkong und China bei", füge er hinzu. (15.10.2007/fc/a/m)








