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China schaltet einen Gang höher




17.01.13 16:32
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Die deutsche Konjunktur hat sich 2012 mit Blick auf das Jahreswachstum von 0,9% den schwierigen Umständen entsprechend solide geschlagen - zumindest im Vergleich zu vielen anderen Mitgliedsländern der Eurozone, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Auch in diesem Jahr würden zwar keine Wachstumswunder erwartet, immerhin dürfte aber ein Rücksetzer in die Rezession vermieden werden. Ein wichtiger Impuls sollte dabei von einer Nachfragebelebung in den Ländern außerhalb der Eurozone ausgehen. Die Vorlaufindikatoren aus China würden diesbezüglich konstruktiv stimmen. So habe der von der HSBC erhobene Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im Dezember mit 51,5 Punkten auf den höchsten Stand seit mehr als eineinhalb Jahren angezogen, was darauf hindeute, dass die Wirtschaftsaktivität in der Industrie wieder Fahrt aufnehme.

Zusammen mit der kräftigen Steigerung der chinesischen Exporte von 2,9% gg. Vj. im November auf 14,1% gg. Vj. im Dezember dürfte die Industrieproduktion zum Jahresende eine Belebung erfahren haben. Die Analysten würden mit einem Plus von 10,4% gg. Vj. im vierten Quartal rechnen. Auch die Investitionen seien weiter auf dem Vormarsch, wenngleich das erwartete Anziehen auf 21% gg. Vj. vor allem auf die staatlich geförderten Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen zurückgehe.

Per Saldo sollte sich die Erholung des chinesischen Wachstums bereits zum Jahresende 2012 hin verstärkt haben - die Analysten würden im vierten Quartal von einem Plus von 8,0% gg. Vj. nach 7,4% im Vorquartal ausgehen. Die lockere Fiskal- und Geldpolitik der Regierung dürfte im laufenden Jahr dann noch größere Früchte tragen und für ein Gesamtjahreswachstum von 8,6% in 2013 sorgen.

Aber auch die USA würden sich nicht schlecht mausern. Zwar sei die Stimmung - auch laut Philly-FED-Index - mit Blick auf die schon Ende Februar erneut nahenden Diskussionen bezüglich der Anhebung der Schuldenobergrenze weiter nicht euphorisch. Immerhin der Immobilienmarkt zeige aber die ersten Belebungstendenzen seit Jahren. (17.01.2013/ac/a/m)







 
 

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