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München (aktiencheck.de AG) - Den gestrigen Tag über war im Carry-Trade-Universum zunächst Entspannung angesagt, berichten die Analysten der HypoVereinsbank.
Die weltweiten Aktienbörsen hätten verlorenen Boden gutgemacht und die Bondrenditen hätten deutliche Stabilisierungstendenzen erkennen lassen. Sofort hätten die FX-Investoren Präsenz gezeigt und seien ihrem gewohnten Muster gefolgt. JPY und CHF hätten zum Verkauf gestanden und hochverzinsliche Währungen seien nachgefragt worden.
Dieses Verhalten habe sich schlagartig im Laufe des US-Handels mit der Nachricht geändert, dass American Home Mortgage Investment, Nummer 10 der US-Immobilienfinanzierer, Probleme habe, seine Verpflichtungen zu erfüllen. Darüber hinaus solle ein dritter Hedge Fund von Bear Stearns in Schwierigkeiten stecken. Aktien seien eingebrochen und Bondrenditen seien ein weiteres Mal wie ein Stein in den Keller gesackt. Die nächste Welle der Risikoaversion und damit auch des Carry-Trade-Unwindings sei über die Märkte hereingebrochen.
Grundsätzliche Bereitschaft zu Carry-Trades hin oder her- im gegenwärtigen Umfeld wäre es geradezu töricht, ein fallendes Messer aufzufangen, sprich bereits jetzt wieder voll einzusteigen. Aus der Sicht der Analysten seien beim EUR/JPY und EUR/CHF Niveaus erreicht, die zum einen für eine weitere Bereinigung sprächen und zum anderen, selbst unter künftig sehr günstigen Rahmenbedingungen, ein Wiedererreichen der ursprünglichen Niveaus um knapp 170, bzw. knapp 1,67 nahezu unmöglich machen würden. Das hieße dann "Carry-Trades - ja, aber auf einem wesentlich schwächeren Niveau".
Sofern sich die Finanzmärkte heute nicht beruhigen würden, sähen die Analysten der HypoVereinsbank in den beiden genannten Währungspaaren Abwärtspotenzial bis 159,70 und 1,6320. (01.08.2007/ac/a/m)
Die weltweiten Aktienbörsen hätten verlorenen Boden gutgemacht und die Bondrenditen hätten deutliche Stabilisierungstendenzen erkennen lassen. Sofort hätten die FX-Investoren Präsenz gezeigt und seien ihrem gewohnten Muster gefolgt. JPY und CHF hätten zum Verkauf gestanden und hochverzinsliche Währungen seien nachgefragt worden.
Grundsätzliche Bereitschaft zu Carry-Trades hin oder her- im gegenwärtigen Umfeld wäre es geradezu töricht, ein fallendes Messer aufzufangen, sprich bereits jetzt wieder voll einzusteigen. Aus der Sicht der Analysten seien beim EUR/JPY und EUR/CHF Niveaus erreicht, die zum einen für eine weitere Bereinigung sprächen und zum anderen, selbst unter künftig sehr günstigen Rahmenbedingungen, ein Wiedererreichen der ursprünglichen Niveaus um knapp 170, bzw. knapp 1,67 nahezu unmöglich machen würden. Das hieße dann "Carry-Trades - ja, aber auf einem wesentlich schwächeren Niveau".
Sofern sich die Finanzmärkte heute nicht beruhigen würden, sähen die Analysten der HypoVereinsbank in den beiden genannten Währungspaaren Abwärtspotenzial bis 159,70 und 1,6320. (01.08.2007/ac/a/m)








