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Card Guard spekulativ kaufen




24.10.00 00:00
Suntrade

Card Guard (WKN 928960) hat im Berichtssemester sowohl für den Vertrieb ihrer Telemedizin-Geräte und -Software wie auch für ihre Monitoring-Dienstleistungen strategische Allianzen mit Gesundheitsorganisationen und Einkaufsgemeinschaften abgeschlossen, berichten die Analysten von Suntrade.

Zudem seien einige neue Produkte lanciert worden, zum Beispiel ein Monitor zur Überwachung von Risikoschwangerschaften. Weitere Produkteinführungen würden laut Card Guard vor der Türe stehen. Die Gewinnmarge erreiche fast 20% des Umsatzes, obwohl das Unternehmen erheblich in Forschung und Entwicklung sowie Marketing und Verkauf investiert habe. Card Guard bezeichne das erste Halbjahr denn auch als äußerst zufriedenstellend.

In den USA übernehme Medicare (ein nationales Versicherungsprogramm für Personen über 65 und Behinderte) die Kosten für Überwachungsgeräte von Card Guard. In den übrigen Ländern seien Rückerstattungen in der Regel nicht der Fall. Allerdings würden die Kosten auch von in der klinischen Forschung tätigen Unternehmen bezahlt werden, die dabei Produkte von Card Guard einsetzen würden. Card Guard habe seit ihrer Emission ein Kursfeuerwerk hingelegt. Das Wachstum sei zum Teil dank Akquisition der amerikanischen LifeWatch Holding Corp erzielt worden, aber auch über das angestammte Geschäft mit der Telemedizin Systemen, die vor allem in Europa und Japan stark gefragt seien.

Das Unternehmen dürfte weiterhin stark wachsen und versuchen durch Akquisitionen das Tempo zu halten, man rechne mit einem Umsatzplus von jährlich 50%. Die Telemedizin sei ein junger Markt. Auf Grund der Kostendrucks im Gesundheitswesen und der neuen Übertragungstechniken einerseits sowie der Zunahme an chronischen Krankheiten anderseits berge der Markt Potenzial. Die Risiken dürfen aber auch nicht außer acht gelassen werden, denn ob die Patienten diese Flut von Technologie akzeptieren würden, könne man nicht abschätzen.

Card Guard versuche jedoch mittels Vermittlung durch das medizinische Personal die Patienten für solche Behandlungsmethoden zu gewinnen. Eines sei klar, die Kosten im Gesundheitssektor müssten sinken und Card Guard biete eine Möglichkeit dazu.
Die Analysten würden Card Guard dem spekulativen Anleger zum Kauf empfehlen und mit einem Kursziel von 180 Schweizer Franken in den nächsten 8–10 Monaten rechnen.








 
 

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