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Die Analysten von IPO-Reporter raten derzeit die Aktien von Camelot (WKN 501089) nicht zu zeichnen.
Die 1996 gegründete Camelot AG sehe sich als eines der größten und wachstumsstärksten Communication-Center-Diensleister in Deutschland. Zum einen würden die Dienstleistungen des Börsenkandidaten das klassische Call-Center-Geschäft und Telemarketing umfassen. Daneben ermögliche die Camelot-Technologie die Verknüpfung von sprach- und datenbasierter Information über das Internet oder mobile Kommunikationsmittel wie WAP. Beim synchronisierten Web-Browsing könnten Online-User telefonisch Hilfe von einen Communication Agent anfordern. Dieser navigiere den User mittels Pfeilen und Markierungen durch beispielsweise virtuelle Formulare. Über WAP-Support realisiere das Unternehmen Dienstleistungen im M-Commerce-Bereich.
Neben der optimierten Kommunikation biete Camelot verschiedene Mehrwertdienste an. Mit dem Wissen über kundenspezifische Verhaltensmuster könne Marktforschung betrieben werden und ein Added Value für den Kunden erzielt werden. Mit dem Aufbau einer Consulting-Agentur und einer Ausbildungsakademie wolle sich der Börsenaspirant neue Tätigkeitsgebiete erschließen. Das Unternehmen wolle sich zu einem Full Service Provider für Customer Relationship Management weiterentwickeln. Zu den Kunden von Camelot würden sowohl namenhafte BlueChips als auch Start Up-Unternehmen gehören. Die größten Kunden seien Premiere World, o.tel.o, debitel, Talkline und AOL.
Im vergangenen Geschäftsjahr habe der Spezialist für Call-Center Technologie 5,7 Millionen Euro umgesetzt. In diesem Jahr sei eine Verdreifachung auf 15,3 Millionen Euro geplant. Davon würden rund 72% von den fünf größten Kunden stammen. Größter Einzelkunde mit rund 25% Umsatzanteil sei Premiere. Gewinne werde Camelot dieses Jahr jedoch noch nicht schreiben. Durch die Kosten des Börsengangs werde wohl ein Verlust von 3,3 Millionen Euro herausspringen. Im kommenden Jahr wolle Camelot 30,9 Millionen Euro umsetzen. Dann solle das Ergebnis je Aktie auf 0,44 Euro steigen. Für 2002 werde ein Umsatz von 44 Millionen Euro erwartet. Dann sollten 0,56 Euro je Aktie Gewinn erzielt werden.
Mit dem Emissionserlös wolle Camelot die Standortstruktur in Deutschland und Österreich in den kommenden zwei Jahren ausbauen. Neben den Repräsentanzen in München, Berlin und Krefeld seien weitere Standorte in Hamburg, Frankfurt und Wien geplant. Zum Zweiten solle ein Teil des Emissionserlöses für die Akquisition kleinerer, innovativer Communication Center verwendet werden. Um weiterhin Trendsetter im Technologiebereich zu bleiben, plane Camelot strategische Partnerschaften mit Software- und Hardware-Herstellern.
Nach Ansicht von IPO-Reporter werde sich ein Zeichnung zum jetzigen Zeitpunkt nicht lohnen. IPO-Reporter rechne auf Grund der hohen Bewertung in dieser "krisengeschüttelten Zeit“ mit noch niedrigeren Kursen. Das angepeilte KGV von 19 bis 23 auf der Basis des Jahres 2001 erscheine zwar fair, beruhe jedoch auf den eher ambitionierten Planungen des Unternehmens. Zu stark sei die Konkurrenz auf dem Markt. Dies dürfte langfristig die Margen drücken. Des weiteren sei das Unternehmenskonzept leicht zu kopieren, da es kaum über Alleinstellungsmerkmale verfüge. Es gebe also genügend Spielraum für negative Meldungen.
Die 1996 gegründete Camelot AG sehe sich als eines der größten und wachstumsstärksten Communication-Center-Diensleister in Deutschland. Zum einen würden die Dienstleistungen des Börsenkandidaten das klassische Call-Center-Geschäft und Telemarketing umfassen. Daneben ermögliche die Camelot-Technologie die Verknüpfung von sprach- und datenbasierter Information über das Internet oder mobile Kommunikationsmittel wie WAP. Beim synchronisierten Web-Browsing könnten Online-User telefonisch Hilfe von einen Communication Agent anfordern. Dieser navigiere den User mittels Pfeilen und Markierungen durch beispielsweise virtuelle Formulare. Über WAP-Support realisiere das Unternehmen Dienstleistungen im M-Commerce-Bereich.
Im vergangenen Geschäftsjahr habe der Spezialist für Call-Center Technologie 5,7 Millionen Euro umgesetzt. In diesem Jahr sei eine Verdreifachung auf 15,3 Millionen Euro geplant. Davon würden rund 72% von den fünf größten Kunden stammen. Größter Einzelkunde mit rund 25% Umsatzanteil sei Premiere. Gewinne werde Camelot dieses Jahr jedoch noch nicht schreiben. Durch die Kosten des Börsengangs werde wohl ein Verlust von 3,3 Millionen Euro herausspringen. Im kommenden Jahr wolle Camelot 30,9 Millionen Euro umsetzen. Dann solle das Ergebnis je Aktie auf 0,44 Euro steigen. Für 2002 werde ein Umsatz von 44 Millionen Euro erwartet. Dann sollten 0,56 Euro je Aktie Gewinn erzielt werden.
Mit dem Emissionserlös wolle Camelot die Standortstruktur in Deutschland und Österreich in den kommenden zwei Jahren ausbauen. Neben den Repräsentanzen in München, Berlin und Krefeld seien weitere Standorte in Hamburg, Frankfurt und Wien geplant. Zum Zweiten solle ein Teil des Emissionserlöses für die Akquisition kleinerer, innovativer Communication Center verwendet werden. Um weiterhin Trendsetter im Technologiebereich zu bleiben, plane Camelot strategische Partnerschaften mit Software- und Hardware-Herstellern.
Nach Ansicht von IPO-Reporter werde sich ein Zeichnung zum jetzigen Zeitpunkt nicht lohnen. IPO-Reporter rechne auf Grund der hohen Bewertung in dieser "krisengeschüttelten Zeit“ mit noch niedrigeren Kursen. Das angepeilte KGV von 19 bis 23 auf der Basis des Jahres 2001 erscheine zwar fair, beruhe jedoch auf den eher ambitionierten Planungen des Unternehmens. Zu stark sei die Konkurrenz auf dem Markt. Dies dürfte langfristig die Margen drücken. Des weiteren sei das Unternehmenskonzept leicht zu kopieren, da es kaum über Alleinstellungsmerkmale verfüge. Es gebe also genügend Spielraum für negative Meldungen.
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
= Realtime
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