Brainpower für Nervenstarke




20.05.02 15:42
toptrading.de

Für Nervenstarke Anleger ist die Aktie von Brainpower (WKN 553169) ein interessantes Investment, so die Experten von "troptrading.de".

100% Kursgewinn in anderthalb Monaten! Das sei mit der am Neuen Markt notierten Aktie von Brainpower N.V. zuletzt möglich gewesen. Doch damit sollte das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht sein. Kennzeichnend für den Titel sei das ständige Auf und Ab des Kurses. Nervenstarke Anleger mit einem glücklichen Händchen könnten daher schnell Gewinne einfahren.

Brainpower entwickele und vertreibe Anlageanalyse- und Entscheidungsfindungs- Tools für Kapitalmarktteilnehmer und Internet- basierte Finanzdienstleister. Diese Produkte würden beispielsweise die fundierte Auswahl und Überwachung von Anlageportfolios unterstützen. Zudem würden sie Online-Finanzdienstleistern und Privatkunden ermöglichen, Tools zur Anlageanalyse anzubieten. Die Rohdaten für diese Indikatoren würden u.a. von Financial Times und Reuters stammen.

Brainpower habe seinen Sitz zwar in den Niederlanden, das Hauptquartier befinde sich allerdings in Lugano (Schweiz). Darüber hinaus gebe es Niederlassungen in elf weiteren Ländern. Das Unternehmen habe eine stattliche Kundenliste. Dazu würden Deutsche Bank, Goldman Sachs und die Frankfurter Sparkasse 1822 gehören. Dazu kämen Vertriebskooperationen z.B. mit der FeriTrust- Tochter GFA.

Dennoch sei der Aktienkurs weit vom Niveau beim Börsengang im September 2000 entfernt, sei sogar in diesem Jahr zwischenzeitlich zum Pennystock geworden. Grund: Es werde noch eine Menge Geld verbrannt. 2001 habe der Verlust im operativen Geschäft - bei einem Umsatz von nur 7,8 Mio. Euro - bei 11,2 Mio. Euro gelegen. Auf den ersten Blick ein sehr ungesundes Verhältnis. Dazu komme die schwierige Lage bei den Finanzportalen, die den Wert zusätzlich belaste.

In der Folge der Veröffentlichung der Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr habe die Aktie Mitte März ihren bisherigen Tiefpunkt bei 0,67 Euro markiert. Dennoch sei das Unternehmen im Plan. Bei nahezu gleicher Personalstärke habe der Umsatz mehr als verdoppelt werden können. Aktuell noch wichtiger: Brainpower verfüge noch über einen Cash-Bestand von über 11 Mio. Euro. Die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen würden greifen und für einen sukzessive abnehmenden EBITDA-Verlust sorgen.

Die Perspektiven seien gut: Mit sechs neuen strategischen Allianzen, hervorzuheben sei besonders der Durchbruch im wichtigen US-Geschäft, einem breiten internationalen Kundenportefeuille und einem Auftragsvolumen von über 9 Mio. Euro sei der Weg in die Profitabilität vorgezeichnet. Die Analysten von Robertson Stephens hätten nicht ohne Grund das Coverage für diesen Wert wieder aufgenommen. Sie sähen den Break-even beim Cash-flow im vierten Quartal 2003.

Nervenstarke Anleger nutzen schwache Phasen, um sich eine kleine Brainpower-Position aufzubauen, so die Experten von "toptrading.de". Wenn es aufwärts gehe, sollten Anleger aber auch nicht zögern, ihre Gewinne schnell zu realisieren.








 
 
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