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Die Analysten von N. M. Fleischhacker halten die Aktien von BrainLAB (WKN 520790) für ein sehr spekulatives Investment.
BrainLAB entwickele, fertige und vertreibe medizinische Soft- und Hardware für die Radiochirurgie und bildgestützte Chirurgie. Das Unternehmen stelle sowohl integrierte Systeme als auch modulare Software- und Hardwarekomponenten sowie Zubehör her. Der Einsatz der von BrainLAB entwickelten Produkte ermögliche bereits heute minimal-invasive Therapien, die gleiche oder bessere medizinische Ergebnisse als herkömmliche Behandlungsmethoden erzielen könnten, aber kostengünstiger und weniger Patientenbelastend seien. Der entscheidende Erfolgsfaktor der Software von BrainLAB sei, dass sie komplexe Technologien anwenderfreundlich bedienbar mache und den gesamten chirurgischen Planungs-und Ausführungsprozess vereinfache.
Grundlage der Produkte sei ein System, das in seiner Funktionsweise einem „Global Positioning System“ gleiche. Mit dieser Navigationstechnik würden sich Zielvolumina, z.B. Hirntumore, mit großer Präzision lokalisieren lassen, so dass der Chirurg diese minimal-invasiv entweder im Rahmen der Radiochirurgie oder durch einen operativen Eingriff behandeln könne. Das Unternehmen sei mit Varian Medical Systems und Depuy (einer Tochtergesellschaft von Johnson & Johnson) eine langfristige Entwicklungs- und Marketing-Kooperationen eingegangen. Varian sei Marktführer bei bestimmten in der Strahlentherapie eingesetzten Produkten und Depuy im Bereich von Hüft- und Knieimplantaten. Die Anzahl der Beschäftigten sei von 8 Mitarbeitern im Jahr 1995 auf ca. 370 im Jahr 2001 gestiegen. Neben dem Sitz des Unternehmens in der Nähe von München, habe das Unternehmen mehrere Standorte weltweit (z.B. Hong-Kong, London, Tokio, San Francisco). BrainLAB vertreibe seine Produkte an Krankenhäuser, Therapiezentren und große Arztpraxen über sein eigenes Vertriebspersonal, das in manchen Regionen von lokalen Vertriebspartnern unterstützt werde.
Die Gesellschaft wolle den Emissionserlös in die Erweiterung des Vertriebs, und zusätzlich in Forschungs- und Entwicklungsprojekte investieren. Dabei werde im Bereich F & E insbesondere die Erschließung von neuen therapeutischen Gebieten, die Entwicklung neuer Technologien und die Integration komplementärer Technologien, wie beispielsweise internet-basierte Anwendungen und diagnostische Abbildungsverfahren, angestrebt.
Zu den strategischen Zielen des Unternehmens zähle, die Technologieführerschaft durch kontinuierliche Einführung von Neuentwicklungen auszubauen, um die Behandlungsmethode in den jeweiligen Anwendungsbereichen wesentlich zu verbessern und neue Behandlungsmethoden zu ermöglichen. Des weiteren wolle man die bestehende Produktpalette ausweiten und in neue Marktbereiche und medizinische Fachdisziplinen vordringen. Außerdem solle die Vertriebs- und Marketingorganisation erweitert werden, der Bekanntheitsgrad von BrainLAB bei Ärzten und Patienten erhöht werden und Kooperationen mit strategischen Partnern eingegangen werden, um die Produktentwicklung und Marktdurchdringung zu beschleunigen. BrainLAB schätze den weltweiten Markt für Soft- und Hardware für die Radiochirurgie und die bildgestützte Chirurgie im Jahre 2000 auf über 300 Mio. US-Dollar. Es werde erwartet, dass dieser Markt in Zukunft stark wachsen werde.
Die Akquisition von neuen Kunden und der Vertrieb sei mit einem hohen personellen Aufwand verbunden, was von den Analysten als Risiko gesehen werde. Zu den weiteren Schwächen zähle der lange Vertriebszyklus. Außerdem sei die Konkurrenz zum Teil stärker am Markt vertreten, so dass BrainLAB verstärkt Kunden der Konkurrenz abwerben müsse. Der Erfolg von BrainLAB hänge entscheidend davon ab, ob Krankenkassen die Kosten für neue Behandlungsmethoden übernehmen würden. Es gebe umfangreiche Rechtsstreitigkeiten um Patente und sonstige Schutzrechte. Aus verlorenen Gerichtsprozessen seien Schadensersatzforderungen und Vertriebsrestriktionen zu erwarten. Da BrainLAB viele Technologien von Dritten (Varian, Depuy, Faro) lizenziere, sei man in gewisser Hinsicht auch abhängig von diesen.
Das Unternehmen könnte von einer breiteren Verwendung der Technologie profitieren, weil es nach eigenen Angaben auf der Grundlage ihrer Basismodule in Verbindung mit einer umfangreichen firmeneigenen Software-Bibliothek schnell neue Anwendungen entwickeln könne. Dies werde von den Experten positiv gewertet. BrainLAB vertreibe seine Produkte weltweit. Durch künftig steigende Absatzzahlen hoffe BrainLAB auf Größeneffekte und die Senkung der Herstellungskosten seiner Produkte. Im ersten Quartal sei die neue bildgestützte Chirurgiesoftware für Hüft- und Knieapplikationen in Zusammenarbeit mit Depuy eingeführt worden. Das Unternehmen verbinde die Vorzüge des Investitionsgütergeschäfts mit der margenstarken Softwareentwicklung.
Der Markt für minimal invasive Chirurgie scheine unter den Emittenten als der neue Zukunftsmarkt gehandelt zu werden. Der (Kapital-) Markt müsse dies noch beweisen. BrainLAB stehe zum Börsengang nicht allzu gut da. Insbesondere die zahlreichen Lizenz- und Patentstreitigkeiten bereite den Analysten Sorgen. Auch ein hoher Verlust (inkl. Sondereffekt) im letzten Geschäftsjahr trübe das Bild. Vorbörslich fehle es wieder an Interesse.
Aufgrund dessen stufen die Analysten von N. M. Fleischhacker die Aktien von BrainLAB als sehr spekulativ ein.
BrainLAB entwickele, fertige und vertreibe medizinische Soft- und Hardware für die Radiochirurgie und bildgestützte Chirurgie. Das Unternehmen stelle sowohl integrierte Systeme als auch modulare Software- und Hardwarekomponenten sowie Zubehör her. Der Einsatz der von BrainLAB entwickelten Produkte ermögliche bereits heute minimal-invasive Therapien, die gleiche oder bessere medizinische Ergebnisse als herkömmliche Behandlungsmethoden erzielen könnten, aber kostengünstiger und weniger Patientenbelastend seien. Der entscheidende Erfolgsfaktor der Software von BrainLAB sei, dass sie komplexe Technologien anwenderfreundlich bedienbar mache und den gesamten chirurgischen Planungs-und Ausführungsprozess vereinfache.
Grundlage der Produkte sei ein System, das in seiner Funktionsweise einem „Global Positioning System“ gleiche. Mit dieser Navigationstechnik würden sich Zielvolumina, z.B. Hirntumore, mit großer Präzision lokalisieren lassen, so dass der Chirurg diese minimal-invasiv entweder im Rahmen der Radiochirurgie oder durch einen operativen Eingriff behandeln könne. Das Unternehmen sei mit Varian Medical Systems und Depuy (einer Tochtergesellschaft von Johnson & Johnson) eine langfristige Entwicklungs- und Marketing-Kooperationen eingegangen. Varian sei Marktführer bei bestimmten in der Strahlentherapie eingesetzten Produkten und Depuy im Bereich von Hüft- und Knieimplantaten. Die Anzahl der Beschäftigten sei von 8 Mitarbeitern im Jahr 1995 auf ca. 370 im Jahr 2001 gestiegen. Neben dem Sitz des Unternehmens in der Nähe von München, habe das Unternehmen mehrere Standorte weltweit (z.B. Hong-Kong, London, Tokio, San Francisco). BrainLAB vertreibe seine Produkte an Krankenhäuser, Therapiezentren und große Arztpraxen über sein eigenes Vertriebspersonal, das in manchen Regionen von lokalen Vertriebspartnern unterstützt werde.
Die Gesellschaft wolle den Emissionserlös in die Erweiterung des Vertriebs, und zusätzlich in Forschungs- und Entwicklungsprojekte investieren. Dabei werde im Bereich F & E insbesondere die Erschließung von neuen therapeutischen Gebieten, die Entwicklung neuer Technologien und die Integration komplementärer Technologien, wie beispielsweise internet-basierte Anwendungen und diagnostische Abbildungsverfahren, angestrebt.
Die Akquisition von neuen Kunden und der Vertrieb sei mit einem hohen personellen Aufwand verbunden, was von den Analysten als Risiko gesehen werde. Zu den weiteren Schwächen zähle der lange Vertriebszyklus. Außerdem sei die Konkurrenz zum Teil stärker am Markt vertreten, so dass BrainLAB verstärkt Kunden der Konkurrenz abwerben müsse. Der Erfolg von BrainLAB hänge entscheidend davon ab, ob Krankenkassen die Kosten für neue Behandlungsmethoden übernehmen würden. Es gebe umfangreiche Rechtsstreitigkeiten um Patente und sonstige Schutzrechte. Aus verlorenen Gerichtsprozessen seien Schadensersatzforderungen und Vertriebsrestriktionen zu erwarten. Da BrainLAB viele Technologien von Dritten (Varian, Depuy, Faro) lizenziere, sei man in gewisser Hinsicht auch abhängig von diesen.
Das Unternehmen könnte von einer breiteren Verwendung der Technologie profitieren, weil es nach eigenen Angaben auf der Grundlage ihrer Basismodule in Verbindung mit einer umfangreichen firmeneigenen Software-Bibliothek schnell neue Anwendungen entwickeln könne. Dies werde von den Experten positiv gewertet. BrainLAB vertreibe seine Produkte weltweit. Durch künftig steigende Absatzzahlen hoffe BrainLAB auf Größeneffekte und die Senkung der Herstellungskosten seiner Produkte. Im ersten Quartal sei die neue bildgestützte Chirurgiesoftware für Hüft- und Knieapplikationen in Zusammenarbeit mit Depuy eingeführt worden. Das Unternehmen verbinde die Vorzüge des Investitionsgütergeschäfts mit der margenstarken Softwareentwicklung.
Der Markt für minimal invasive Chirurgie scheine unter den Emittenten als der neue Zukunftsmarkt gehandelt zu werden. Der (Kapital-) Markt müsse dies noch beweisen. BrainLAB stehe zum Börsengang nicht allzu gut da. Insbesondere die zahlreichen Lizenz- und Patentstreitigkeiten bereite den Analysten Sorgen. Auch ein hoher Verlust (inkl. Sondereffekt) im letzten Geschäftsjahr trübe das Bild. Vorbörslich fehle es wieder an Interesse.
Aufgrund dessen stufen die Analysten von N. M. Fleischhacker die Aktien von BrainLAB als sehr spekulativ ein.








