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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Entwicklung des brasilianischen Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18 / WKN A0JZEM) in 2010 dürfte die meisten Anleger eher enttäuscht haben, so die Analysten der SEB in ihrem aktuellen "MarketFlash".
Nach einem volatilen Auf und Ab habe es am Jahresende nur für ein bescheidenes Plus von 1,04% gereicht. Noch in 2009 habe der Index mit einer Performance von über 82% geglänzt und damit zu den besten Emerging Markets gezählt.
Der Start ins neue Jahr sei schon einmal gut angelaufen, denn seit vier Wochen gehe es nur aufwärts. Der langfristige Aufwärtstrend (untere Begrenzungslinie aktuell bei 69.600 Punkten, wöchentlich steigend) habe allerdings nur mit viel Mühe verteidigt werden können. Aktuell befinde sich der Index am Widerstand bei 71.068 Punkten. In den letzten Monaten sei der Bovespa immer wieder mit einem signifikanten Ausbruch darüber gescheitert und habe im Anschluss daran zu einer Korrektur angesetzt. Eine solche dürfe er sich jedoch diesmal nicht erlauben, denn dann wäre der langfristige Aufwärtstrend in Gefahr.
Die markttechnischen Indikatoren würden diesmal aber hoffen lassen. Denn das positive langfristige Trendumfeld werde nicht weiter abgebaut. Auch die mittelfristige Aufwärts-Bewegungsdynamik sei intakt und spreche für ein Ausbruchsszenario nach oben. Damit würde sich zumindest weiteres Potenzial bis zum Allzeithoch bei 73.920 Punkten eröffnen. Inwieweit dann diese Hürde im ersten Anlauf genommen werden könne, sei zwar fraglich, aber im Laufe des Jahres durchaus ein erreichbares Ziel.
Ein erfolgreicher Ausbruch darüber würde einem Kaufsignal gleichkommen, bei dem nach oben keine nennenswerten Widerstände mehr vorliegen würden. Sollte der Aufwärtstrend dann auch noch bis zum Jahresende intakt bleiben, seien Niveaus von über 87.000 Punkten zu erwarten. Aufgrund des Steigungswinkels werde dies aber ein schwieriges Unterfangen. Es gelte daher, im Laufe des Jahres eher die gewichteten 52 Wochen-Linie (aktuell bei 67.858 Punkten) im Auge zu behalten. Erst ein nachhaltiges Unterschreiten dieses Niveaus würde das langfristige positive Szenario eintrüben.
Kurzfristig sei aufgrund der aktuell vorliegenden uneinheitlichen Markttechnik mit einer Verschnaufpause zu rechnen. Dabei werde ein Test der Aufwärtstrendlinie nahezu unvermeidbar sein. Solange diese aber verteidigt werden könne, und davon sei zunächst auszugehen, seien im Anschluss daran wieder ansteigende Notierungen zu erwarten.
Zwar werde der Bovespa auch in diesem Jahr nicht die Wertentwicklung vom Jahre 2009 wiederholen, aber allemal die von 2010 übertreffen könnten. Bestehende Engagements sollten daher beibehalten werden. Neue Positionen sollten jedoch erst nach einem erfolgreichen Ausbruch über 73.920 Punkte vorgenommen werden. (Ausgabe vom 13.01.2011) (17.01.2011/ac/a/m)
Nach einem volatilen Auf und Ab habe es am Jahresende nur für ein bescheidenes Plus von 1,04% gereicht. Noch in 2009 habe der Index mit einer Performance von über 82% geglänzt und damit zu den besten Emerging Markets gezählt.
Der Start ins neue Jahr sei schon einmal gut angelaufen, denn seit vier Wochen gehe es nur aufwärts. Der langfristige Aufwärtstrend (untere Begrenzungslinie aktuell bei 69.600 Punkten, wöchentlich steigend) habe allerdings nur mit viel Mühe verteidigt werden können. Aktuell befinde sich der Index am Widerstand bei 71.068 Punkten. In den letzten Monaten sei der Bovespa immer wieder mit einem signifikanten Ausbruch darüber gescheitert und habe im Anschluss daran zu einer Korrektur angesetzt. Eine solche dürfe er sich jedoch diesmal nicht erlauben, denn dann wäre der langfristige Aufwärtstrend in Gefahr.
Ein erfolgreicher Ausbruch darüber würde einem Kaufsignal gleichkommen, bei dem nach oben keine nennenswerten Widerstände mehr vorliegen würden. Sollte der Aufwärtstrend dann auch noch bis zum Jahresende intakt bleiben, seien Niveaus von über 87.000 Punkten zu erwarten. Aufgrund des Steigungswinkels werde dies aber ein schwieriges Unterfangen. Es gelte daher, im Laufe des Jahres eher die gewichteten 52 Wochen-Linie (aktuell bei 67.858 Punkten) im Auge zu behalten. Erst ein nachhaltiges Unterschreiten dieses Niveaus würde das langfristige positive Szenario eintrüben.
Kurzfristig sei aufgrund der aktuell vorliegenden uneinheitlichen Markttechnik mit einer Verschnaufpause zu rechnen. Dabei werde ein Test der Aufwärtstrendlinie nahezu unvermeidbar sein. Solange diese aber verteidigt werden könne, und davon sei zunächst auszugehen, seien im Anschluss daran wieder ansteigende Notierungen zu erwarten.
Zwar werde der Bovespa auch in diesem Jahr nicht die Wertentwicklung vom Jahre 2009 wiederholen, aber allemal die von 2010 übertreffen könnten. Bestehende Engagements sollten daher beibehalten werden. Neue Positionen sollten jedoch erst nach einem erfolgreichen Ausbruch über 73.920 Punkte vorgenommen werden. (Ausgabe vom 13.01.2011) (17.01.2011/ac/a/m)
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