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BoE tendiert stark zu weiterer Straffung




09.08.07 09:12
HypoVereinsbank

München (aktiencheck.de AG) - Wie vermutet, gab der BoE (Bank of England)-Inflation-Report in Sachen Inflation keine Entwarnung, so die Analysten der HypoVereinsbank.

Die Bank of England gehe unter Beibehaltung des gegenwärtigen Leitzinses von einer weiterhin klaren Überschreitung des Inflationszieles von 2,0% aus. Sie beschreibe ihren geldpolitischen Pfad mit 5,8% in Q3, 5,9% in Q4, 6,0% in Q1/08 und erwarte einen leichten Rückgang auf 5,9% erst in Q3/08.

Zwar habe die BoE gleichzeitig ein etwas schwächeres Wachstumsprofil gezeichnet, habe aber andererseits gemeint, dass die jüngsten Datenveröffentlichungen die Stärke der britischen Wirtschaft nicht akkurat reflektiert hätten. Sie sei daher darauf vorbereitet, ihr Profil unter Umständen sogar erheblich nach oben zu revidieren.

Obwohl schon seit Wochen seitens der Geldmärkte eingepreist, hätten die FX-Märkte diese nun wohl endgültige Gewissheit einer weiteren geldpolitischen Straffung mit der von den Analysten erwarteten leichten Abschwächung beim EUR/GBP quittiert. Sofern die nächsten Datenbekanntgaben nicht zusätzliche Leitzinsfantasien entfachen würden, dürfte aber im Bereich 0,6750 bis 0,6760 bereits wieder die nächste Bodenbildung erfolgen. (09.08.2007/ac/a/m)






 
 

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