Biolitec zeichnen




06.11.00 00:00
Suntrade

Mit einer weiteren High Tech Emission wird die Jenaer Biolitec AG (WKN 521340), das Parkett bereichern wollen, berichten die Analysten von Suntrade.

Sie entwickele und produziere Substanzen für die Photodynamische Therapie (PDT) und sei als Spezialist für Anwendungen im Bereich der Photodynamischen Therapie tätig. Das 1988 gegründete Unternehmen habe sich in 6 wachstumsstarken Geschäftsfeldern, in denen es Substanzen, Laser und Lichtwellenleiter entwickele und produziere für z.B. Augen- und Zahnheilkunde, Tumorkrankheiten und Dysplasien sowie Kosmetik und Dermatologie, mit guter Positionierung dem Marktwettbewerb gestellt.

Das Medizintechnikunternehmen entwickele und vertreibe die Lichtwellenleiter und Lasergeräte. In Zukunft verfolge das Unternehmen noch die praktische Umsetzung der Photodynamischen Therapie in Arztpraxen und Kliniken. Dafür forsche das Unternehmen nach lichtempfindlichen Substanzen, sogenannten Photosensitizern. Diese würden in Verbindung mit Laserbestrahlung zur gezielten Zerstörung von Tumorzellen führen sollen. Nach bisher bekannten Angaben würden die Aktien des Unternehmens vom 07. bis 11. November gezeichnet werden können. Insgesamt würden 3 Mio. Aktien, die aus einer Kapitalerhöhung stammen würden, sowie ein Greenshoe über 450.000 Aktien, die von den Altaktionären stammen würden, zur Zeichnung angeboten werden sollen. Die Emission finde unter Führung der Dresdner Bank statt.

Wettbewerber wie die kanadische QLT Phototherapeutics hätten einen gewissen Vorsprung und würden bereits wichtige Indikationsgebiete besetzen. Ähnliche Konkurrenten seien auch die ebenfalls am Neuen Markt gelisteten Wavelight Laser Technologie und Asclepion Meditec. Biolitec habe bereits schwarze Zahlen und marktreife Produkte vorzuweisen, denn das 125-köpfige Thüringer Unternehmen habe mit seinen Lasern und Lichtwellenleitern 1999/2000 einen Gewinn vor Steuern von 1,5 Millionen Euro erwirtschaftet. In den Folgegeschäftsjahren würden wegen hoher Entwicklungskosten für die Photosensitizer Verluste um die fünf Millionen Euro anfallen- bei 20 Millionen Euro Umsatz.

Nach Einschätzung der Analysten sollten sich Technologiefans diese Zeichnung nicht entgehen lassen, sofern das Pricing nicht überzogen werde und die Graumarktkurse als Indikator stimmen würden. Die Empfehlung laute daher: Zeichnen und liegen lassen.








 
 
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