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Die Analysten von IPO-Reporter empfehlen derzeit dem spekulativ ausgerichteten Anleger die Aktien von BioTissue Technologies (WKN 618061) zur Zeichnung.
Das Biotechnologie-Unternehmen mache es möglich, Gewebeersatz aus körpereigenen Zellen im Labor zu züchten. Auf diesem Gebiet bezeichne sich der Börsenkandidat als Technologieführer. Dabei werde menschliches Gewebe und Zellen mit Erbinformationen entnommen, die sich im Brutkasten vermehren könnten. Zwei Produkte dieser Art habe BioTissue bereits im Markt eingeführt. Mit der "Haut aus der Tube“ "BioSeed-S“ seien über 50% der Patienten geheilt worden, bei mehr als 80% sei eine Verbesserung der Symptome festgestellt worden. Seit diesem Jahr verfüge das Unternehmen mit "MelanoSeed“ über ein Produkt zur Behandlung der Weißfleckenkrankheit, Vitiligo. Im nächsten Jahr sollten drei weitere Produkte im Markt eingeführt werden. "BioSeed-G“ sei ein Mundschleimhautersatz, mit "BioSeed-C“ werde der Knorpelersatz möglich und "BioSeed-B" sei ein Knochenersatz. Die Vision der Freiburger sei, dass der Körper seine eigenen Ersatzteile für Knochen, Gefäße, Nerven, Muskeln und innere Organe selbst produzieren könne. In den kommenden fünf Jahren solle es dem Unternehmen gelingen, Gefäße und Luftröhren zu züchten und Weichgewebe durch Fett aufzubauen. Bis 2010 solle das Bangen um ein Spenderorgan der Vergangenheit angehören. Bis dahin wolle man zum Beispiel eine Niere im Labor gezüchtet haben. Da hierbei körpereigene Zellen verwendet würden, seien Abstoßungsreaktionen so gut wie auszuschließen und auch die Infektionsgefahr sei gering.
Um dies Realisieren zu können, arbeite BioTissue mit der Universität Freiburg und der Berliner Charite zusammen. Zur Zeit sei man mit 25% an TransTissue Technologies beteiligt, die für den Technologietransfer der Charite im Bereich Tissue Engineering zuständig sei. Dadurch habe das Unternehmen Zugang zu den Patenten der Charite und könne diese wirtschaftlich verwerten. Mit dem Emissionserlös solle die vollständige Übernahme finanziert werden. Außerdem wolle BioTissue den Emissionserlös vor allem zur Stärkung von Forschung und Entwicklung sowie zum Aufbau des Vertriebs in Deutschland und international einsetzen. Darüber hinaus sollten Akquisitionen und Beteiligungen im In- und Ausland finanziert werden. Der Markt für die Produkte scheine groß zu sein. Allein in Deutschland würden rund 1,5 Millionen Menschen an Knorpelabnutzung, an chronischen Wunden leiden ca. 3 Millionen und weitere 800.000 seien von der Weißfleckenkrankheit betroffen.
BioTissue werde im diesem Geschäftsjahr erstmals Umsätze generieren. Verantwortlich dafür sei das im September 2000 eingeführte "MelanoSeed" und das bereits in 1999 an den Markt gebrachte "BioSeed-S". Für 2000 erwarte das Unternehmen Umsätze in Höhe von rund 300.000 Euro. Für 2001 rechne man schon mit einer Steigerung um rund 465% auf 1,7 Millionen Euro, 2002 sollten bereits 7,9 Millionen Euro umgesetzt werden. Bis 2004 sollten die Umsätze auf 32,4 Millionen Euro zulegen. BioTissue rechne mit einem jährlichen Umsatzwachstum von rund 219%. Bis 2003 sollten aufgrund des Personalaufbaus sowie der Kosten für Forschung und Entwicklung rote Zahlen geschrieben werden. Nach einem negativen EBIT von 1,2 Millionen Euro rechne der Börsenkandidat im laufenden Geschäftsjahr mit minus 3,3 Millionen Euro. Bevor 2003 die Gewinnzone erreicht werden solle, falle 2002 ein EBIT von minus 3,7 Millionen Euro nach minus 6,0 Millionen in 2001 an. 2003 werde erstmals ein positives Ergebnis von 900.000 Euro erzielt. 2004 rechne man schon mit einem Gewinn von 7,5 Millionen Euro, dann solle auch der Jahresüberschuss mit 5,8 Millionen Euro positiv sein.
Die Zeichnung der BioTissue-Aktien sollte sich für risikofreudige Anleger als längerfristiges Investment lohnen. Das Unternehmen habe sich auf dem Gebiet Tissue Engineering gut positionieren können und verfüge bereits über zwei am Markt eingeführt Produkte. Dadurch sei das Risiko im Vergleich zu vielen anderen Biotech-Unternehmen etwas gemildert. Viel Phantasie erhalte die Aktie durch die gefüllte Produkt-Pipeline und die in der Entwicklung befindlichen Produkte. Positiv sehe IPO-Reporter das lange Look-Up des Managements und einiger Investoren von 36 Monaten. Die Vorteile der Produkte des Unternehmens wie Kosteneinsparungen oder die hohen Heilungschancen und die fehlenden Abstoßungsreaktionen würden für sich sprechen. Auch der Kontakt zu der Universität Freiburg und der Berliner Charite verleihe dem Unternehmen weiteres Erfolgspotenzial.
Allerdings erscheine IPO-Reporter das Wachstum recht ambitioniert, auch seien in der Vergangenheit noch keine Umsätze erzielt worden. IPO-Reporter halte es für fraglich, ob der Börsenkandidat in dem angestrebten Tempo ein solch starkes Wachstum aufweisen könne. Zu den Konkurrenten würden die Schweizer Modex Therapeutics und die amerikanische Genzyme gehören, die sich auch ein Stück von attraktiven Markt sichern wollten. Ein weiteres Risiko berge die noch nicht erfolgte Einigung mit den gesetzlichen Krankenversicherungen über die Übernahme der Kosten. Auch komme die Aktie mit einem Emissionspreis zwischen 27 und 34 Euro nicht gerade günstig an die Börse. Nach Meinung von IPO-Reporter überwiege das Potenzial von Tissue Engineering die Kritikpunkte. Daher sollten äußerst risikofreudige Anleger, die sich nicht nur auf Zahlen verlassen wollten, die Aktie langfristig zeichnen.
Das Biotechnologie-Unternehmen mache es möglich, Gewebeersatz aus körpereigenen Zellen im Labor zu züchten. Auf diesem Gebiet bezeichne sich der Börsenkandidat als Technologieführer. Dabei werde menschliches Gewebe und Zellen mit Erbinformationen entnommen, die sich im Brutkasten vermehren könnten. Zwei Produkte dieser Art habe BioTissue bereits im Markt eingeführt. Mit der "Haut aus der Tube“ "BioSeed-S“ seien über 50% der Patienten geheilt worden, bei mehr als 80% sei eine Verbesserung der Symptome festgestellt worden. Seit diesem Jahr verfüge das Unternehmen mit "MelanoSeed“ über ein Produkt zur Behandlung der Weißfleckenkrankheit, Vitiligo. Im nächsten Jahr sollten drei weitere Produkte im Markt eingeführt werden. "BioSeed-G“ sei ein Mundschleimhautersatz, mit "BioSeed-C“ werde der Knorpelersatz möglich und "BioSeed-B" sei ein Knochenersatz. Die Vision der Freiburger sei, dass der Körper seine eigenen Ersatzteile für Knochen, Gefäße, Nerven, Muskeln und innere Organe selbst produzieren könne. In den kommenden fünf Jahren solle es dem Unternehmen gelingen, Gefäße und Luftröhren zu züchten und Weichgewebe durch Fett aufzubauen. Bis 2010 solle das Bangen um ein Spenderorgan der Vergangenheit angehören. Bis dahin wolle man zum Beispiel eine Niere im Labor gezüchtet haben. Da hierbei körpereigene Zellen verwendet würden, seien Abstoßungsreaktionen so gut wie auszuschließen und auch die Infektionsgefahr sei gering.
BioTissue werde im diesem Geschäftsjahr erstmals Umsätze generieren. Verantwortlich dafür sei das im September 2000 eingeführte "MelanoSeed" und das bereits in 1999 an den Markt gebrachte "BioSeed-S". Für 2000 erwarte das Unternehmen Umsätze in Höhe von rund 300.000 Euro. Für 2001 rechne man schon mit einer Steigerung um rund 465% auf 1,7 Millionen Euro, 2002 sollten bereits 7,9 Millionen Euro umgesetzt werden. Bis 2004 sollten die Umsätze auf 32,4 Millionen Euro zulegen. BioTissue rechne mit einem jährlichen Umsatzwachstum von rund 219%. Bis 2003 sollten aufgrund des Personalaufbaus sowie der Kosten für Forschung und Entwicklung rote Zahlen geschrieben werden. Nach einem negativen EBIT von 1,2 Millionen Euro rechne der Börsenkandidat im laufenden Geschäftsjahr mit minus 3,3 Millionen Euro. Bevor 2003 die Gewinnzone erreicht werden solle, falle 2002 ein EBIT von minus 3,7 Millionen Euro nach minus 6,0 Millionen in 2001 an. 2003 werde erstmals ein positives Ergebnis von 900.000 Euro erzielt. 2004 rechne man schon mit einem Gewinn von 7,5 Millionen Euro, dann solle auch der Jahresüberschuss mit 5,8 Millionen Euro positiv sein.
Die Zeichnung der BioTissue-Aktien sollte sich für risikofreudige Anleger als längerfristiges Investment lohnen. Das Unternehmen habe sich auf dem Gebiet Tissue Engineering gut positionieren können und verfüge bereits über zwei am Markt eingeführt Produkte. Dadurch sei das Risiko im Vergleich zu vielen anderen Biotech-Unternehmen etwas gemildert. Viel Phantasie erhalte die Aktie durch die gefüllte Produkt-Pipeline und die in der Entwicklung befindlichen Produkte. Positiv sehe IPO-Reporter das lange Look-Up des Managements und einiger Investoren von 36 Monaten. Die Vorteile der Produkte des Unternehmens wie Kosteneinsparungen oder die hohen Heilungschancen und die fehlenden Abstoßungsreaktionen würden für sich sprechen. Auch der Kontakt zu der Universität Freiburg und der Berliner Charite verleihe dem Unternehmen weiteres Erfolgspotenzial.
Allerdings erscheine IPO-Reporter das Wachstum recht ambitioniert, auch seien in der Vergangenheit noch keine Umsätze erzielt worden. IPO-Reporter halte es für fraglich, ob der Börsenkandidat in dem angestrebten Tempo ein solch starkes Wachstum aufweisen könne. Zu den Konkurrenten würden die Schweizer Modex Therapeutics und die amerikanische Genzyme gehören, die sich auch ein Stück von attraktiven Markt sichern wollten. Ein weiteres Risiko berge die noch nicht erfolgte Einigung mit den gesetzlichen Krankenversicherungen über die Übernahme der Kosten. Auch komme die Aktie mit einem Emissionspreis zwischen 27 und 34 Euro nicht gerade günstig an die Börse. Nach Meinung von IPO-Reporter überwiege das Potenzial von Tissue Engineering die Kritikpunkte. Daher sollten äußerst risikofreudige Anleger, die sich nicht nur auf Zahlen verlassen wollten, die Aktie langfristig zeichnen.
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