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London (www.aktiencheck.de) - Während sich die Eurozone mit der Schuldenkrise plagt, gibt es in Australien verstärkt Anzeichen, dass sich die Wirtschaft nicht so stark abkühlt wie erwartet, so Oliver Bossmann, Analyst bei ETX Capital.
Die australischen Arbeitsmarktdaten für Januar seien mit 46 tausend neu geschaffenen Stellen viermal besser ausgefallen als von den Analysten erwartet. Die unerwartete Stärke des Arbeitsmarktes habe die Arbeitslosenquote Australiens mit 5,1 Prozent auf ein sechs Monatstief fallen lassen. Die Reserve Bank of Australia sei mit den letzten beiden Zinssenkungen auf dem Weg gewesen eine Kurswende in der Geldpolitik umzusetzen. Sie habe den heimischen Leitzins in zwei Schritten von 4,75 Prozent auf zuletzt 4,25 Prozent gesenkt. Die guten heimischen Arbeitsmarktdaten würden ihr den Spielraum geben, eine Pause in dem begonnenen expansiven Zyklus einzulegen.
Der wirtschaftliche Abschwung habe Australien bislang weit weniger getroffen wie befürchtet und auch die zunehmend festen Makrodaten aus China, dem wichtigsten Exportmarkt für australische Rohstoffe, würden der australischen Notenbank erst einmal wenige Gründe für weitere Zinssenkungen bieten. Verglichen mit meisten Ländern dieser Welt befinde sich die australische Wirtschaft in einem beneidenswerten Zustand. Diese Stärke spiegele sich natürlich auch im Kurs des Australischen Dollars (AUD) wider. Gegenüber den drei wichtigsten Welthandelswährungen Euro, US-Dollar und Japanischem Yen habe der Austral-Dollar in den letzten zwei Monaten stark aufgewertet.
Sollte die Stimmung unter den Finanzmarktakteuren für die weltwirtschaftliche Entwicklung zuversichtlich bleiben, wonach momentan alles aussehe, dann könnte das aufgrund der zunehmenden Risikofreude unter internationalen Investoren weitere Carry Trades nach sich ziehen. Das bedeute dann oft raus aus den krisengeschüttelten Niedrigzinswährungen, wie Euro, US-Dollar und dem Japanischen Yen, und rein in Hochzinswährungen, wie dem Australischen Dollar. Das spräche aus fundamentaler Sicht für weitere Aufwertungen.
Das charttechnische Bild zeige sich ebenfalls bullish für die Wechselkurse AUD/USD und AUD/JPY. In beiden Paaren befinde sich der Kurs in der Nähe von Mehrjahreshochs. Für den Wechselkurs EUR/AUD gelte das Ganze natürlich umgekehrt. Der Kurs des EUR/AUD befinde sich mit Niveaus unterhalb von 1,22 AUD sogar auf Allzeittief. (20.02.2012/ac/a/m)
Die australischen Arbeitsmarktdaten für Januar seien mit 46 tausend neu geschaffenen Stellen viermal besser ausgefallen als von den Analysten erwartet. Die unerwartete Stärke des Arbeitsmarktes habe die Arbeitslosenquote Australiens mit 5,1 Prozent auf ein sechs Monatstief fallen lassen. Die Reserve Bank of Australia sei mit den letzten beiden Zinssenkungen auf dem Weg gewesen eine Kurswende in der Geldpolitik umzusetzen. Sie habe den heimischen Leitzins in zwei Schritten von 4,75 Prozent auf zuletzt 4,25 Prozent gesenkt. Die guten heimischen Arbeitsmarktdaten würden ihr den Spielraum geben, eine Pause in dem begonnenen expansiven Zyklus einzulegen.
Sollte die Stimmung unter den Finanzmarktakteuren für die weltwirtschaftliche Entwicklung zuversichtlich bleiben, wonach momentan alles aussehe, dann könnte das aufgrund der zunehmenden Risikofreude unter internationalen Investoren weitere Carry Trades nach sich ziehen. Das bedeute dann oft raus aus den krisengeschüttelten Niedrigzinswährungen, wie Euro, US-Dollar und dem Japanischen Yen, und rein in Hochzinswährungen, wie dem Australischen Dollar. Das spräche aus fundamentaler Sicht für weitere Aufwertungen.
Das charttechnische Bild zeige sich ebenfalls bullish für die Wechselkurse AUD/USD und AUD/JPY. In beiden Paaren befinde sich der Kurs in der Nähe von Mehrjahreshochs. Für den Wechselkurs EUR/AUD gelte das Ganze natürlich umgekehrt. Der Kurs des EUR/AUD befinde sich mit Niveaus unterhalb von 1,22 AUD sogar auf Allzeittief. (20.02.2012/ac/a/m)









