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Stuttgart (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Aktienmärkte, insbesondere Deutschland, konnten eine erstaunliche Kehrtwende vollziehen, so die Analysten vom Bankhaus Ellwanger & Geiger.
Nachdem vor einer Woche die technische Seite des DAX angeknackst erschienen sei und die Sorgen über eine Rettung Griechenlands überwogen hätten, scheine dies zum augenblicklichen Zeitpunkt vergessen. Die hohe Liquidität, die bislang geparkt gewesen sei, fließe nun wieder ungehindert in den Aktienmarkt und konnte den DAX zu neuen Jahreshöchstkursen emporschnellen lassen und somit die heiß umkämpfte 7.000-Punkte-Marke überschreiten.
Unterstützt werde der deutsche Aktienmarkt von den positiven Konjunkturprognosen, die Deutschland bereits wieder als Lokomotive innerhalb Europas sehen würden. Dagegen stehe weiterhin, dass die europäischen Regierungen versuchen würden, ihre Probleme durch immer mehr billiges Geld zu beseitigen, und die Bundesbank bei den Mehrheitsverhältnissen der EZB mit ihrer Sparpolitik ziemlich isoliert dastehe. Ein Vorreiter des billigen Geldes seien die USA. Die Notenbank FED habe nun aber verkündet, dass sie nicht bereit sei, ein neues Programm zur Stimulierung der Wirtschaft aufzulegen, wobei der niedrige Leitzinssatz in einer Spanne zwischen 0,00 und 0,25% bis Ende 2014 bleiben werde.
Somit seien die Rahmeneckdaten noch positiv für den Aktienmarkt und es sei zu erwarten, dass insbesondere der DAX seine Aufwärtsbewegung fortsetze und die nächste Hürde, die bei 7.250 bis 7.300 Punkten liege, in Angriff nehmen werde. In dieser Hinsicht habe der EURO STOXX 50 noch Nachholbedarf, der von seiner nächsten Widerstandslinie mit 2.700 Punkten noch weit entfernt sei, aber auch hier sei eine beginnende Aufwärtsbewegung vorhanden. Neue Höchstkurse habe der Dow-Jones-Index (ISIN US2605661048 / WKN 969420) mit dem Überschreiten der 13.000-Punkte-Marke generieren können. Damit sei es ihm erneut gelungen, die Kurse vom April 2008 zu erreichen.
Der ZEW-Index zeige den höchsten Wert seit Juni 2010 an und prognostiziere damit einen Konjunkturoptimismus, der erstaunlich sei hinsichtlich der wichtigen europäischen Volkswirtschaften und ihres Schuldenstands. Wieder einmal stelle sich die Frage, ob es Deutschland alleine gelingen könne, die Konjunkturlokomotive zu spielen, mittelfristig betrachtet sicherlich nicht. Ein wichtiger Faktor werde die EZB bleiben, denn hier seien so viele Anleihen von Eurokrisenländern gekauft worden, dass Abschreibungen gewaltige Verwerfungen mit sich bringen würden. Selbst die restriktive deutsche Bundesbank könne zwar eine höhere Bilanz aufweisen, aber deren Gewinn sinke doch drastisch. Auch die Inflationsrate werde im Jahre 2012 sicherlich nicht unter 2% fallen, im Gegenteil, 2,5% seien mehr als wahrscheinlich. Dies wäre dann wiederum Gift für die Aktienmärkte.
Augenblicklich würden diese Faktoren allerdings keine Rolle spielen, die Liquiditätshausse halte weiter an und die Suche vieler institutioneller Anleger nach noch nicht ganz so stark gestiegenen Werten lasse nun selbst die Unternehmen im DAX nach oben schnellen, die bisher von dem Anstieg nicht hätten profitieren können. Es sei davon auszugehen, dass dieser Aufwärtstrend durchaus noch einige Wochen anhalten könnte, bevor es zu einem Rückschlag komme, der allerdings nach heutigem Erkenntnisstand nicht allzu stark ausfallen dürfte. Nachholbedarf in diesem Szenario hätten noch Total (ISIN FR0000120271 / WKN 850727), Novartis (ISIN CH0012005267 / WKN 904278) und ThyssenKrupp (ISIN DE0007500001 / WKN 750000). (14.03.2012/ac/a/m)
Nachdem vor einer Woche die technische Seite des DAX angeknackst erschienen sei und die Sorgen über eine Rettung Griechenlands überwogen hätten, scheine dies zum augenblicklichen Zeitpunkt vergessen. Die hohe Liquidität, die bislang geparkt gewesen sei, fließe nun wieder ungehindert in den Aktienmarkt und konnte den DAX zu neuen Jahreshöchstkursen emporschnellen lassen und somit die heiß umkämpfte 7.000-Punkte-Marke überschreiten.
Somit seien die Rahmeneckdaten noch positiv für den Aktienmarkt und es sei zu erwarten, dass insbesondere der DAX seine Aufwärtsbewegung fortsetze und die nächste Hürde, die bei 7.250 bis 7.300 Punkten liege, in Angriff nehmen werde. In dieser Hinsicht habe der EURO STOXX 50 noch Nachholbedarf, der von seiner nächsten Widerstandslinie mit 2.700 Punkten noch weit entfernt sei, aber auch hier sei eine beginnende Aufwärtsbewegung vorhanden. Neue Höchstkurse habe der Dow-Jones-Index (ISIN US2605661048 / WKN 969420) mit dem Überschreiten der 13.000-Punkte-Marke generieren können. Damit sei es ihm erneut gelungen, die Kurse vom April 2008 zu erreichen.
Der ZEW-Index zeige den höchsten Wert seit Juni 2010 an und prognostiziere damit einen Konjunkturoptimismus, der erstaunlich sei hinsichtlich der wichtigen europäischen Volkswirtschaften und ihres Schuldenstands. Wieder einmal stelle sich die Frage, ob es Deutschland alleine gelingen könne, die Konjunkturlokomotive zu spielen, mittelfristig betrachtet sicherlich nicht. Ein wichtiger Faktor werde die EZB bleiben, denn hier seien so viele Anleihen von Eurokrisenländern gekauft worden, dass Abschreibungen gewaltige Verwerfungen mit sich bringen würden. Selbst die restriktive deutsche Bundesbank könne zwar eine höhere Bilanz aufweisen, aber deren Gewinn sinke doch drastisch. Auch die Inflationsrate werde im Jahre 2012 sicherlich nicht unter 2% fallen, im Gegenteil, 2,5% seien mehr als wahrscheinlich. Dies wäre dann wiederum Gift für die Aktienmärkte.
Augenblicklich würden diese Faktoren allerdings keine Rolle spielen, die Liquiditätshausse halte weiter an und die Suche vieler institutioneller Anleger nach noch nicht ganz so stark gestiegenen Werten lasse nun selbst die Unternehmen im DAX nach oben schnellen, die bisher von dem Anstieg nicht hätten profitieren können. Es sei davon auszugehen, dass dieser Aufwärtstrend durchaus noch einige Wochen anhalten könnte, bevor es zu einem Rückschlag komme, der allerdings nach heutigem Erkenntnisstand nicht allzu stark ausfallen dürfte. Nachholbedarf in diesem Szenario hätten noch Total (ISIN FR0000120271 / WKN 850727), Novartis (ISIN CH0012005267 / WKN 904278) und ThyssenKrupp (ISIN DE0007500001 / WKN 750000). (14.03.2012/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 24.128,98 - | 24.155,45 - | -26,47 - | -0,11% | 01.01./00:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008469008 | 846900 | 25.509 | 21.724 | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
24.250,23 | +0,70% | 24.04.26 |
| Xetra | 24.128,98 - | -0,11% | 24.04.26 |
= Realtime
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