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Stuttgart (www.aktiencheck.de) - Nun hat es Griechenland doch geschafft, denn das zweite Rettungspaket ist genehmigt, so die Experten von Ellwanger & Geiger Privatbankiers.
Die Griechen würden aber trotz allem in diesem Jahr mit einem höheren Haushaltsdefizit rechnen, das statt 5,4% voraussichtlich 6,7% des Bruttoinlandsproduktes betragen werde. Insofern stelle sich die Frage, ob Griechenland nun wirklich keine weitere Kapitalspritze mehr benötige. Mit gemischten Gefühlen würden die Anleger auch auf den französischen Automobilmarkt schauen, denn Peugeot-Citroën sei wieder einmal auf der Suche nach Kooperationspartnern, da sie es alleine nicht mehr schaffen würden.
Von der deutschen Unternehmensseite kämen unverändert positive Nachrichten. An deren Spitze stehe momentan Fresenius (ISIN DE0005785604 / WKN 578560), denn der Konzern habe mit Bestwerten von Umsatz und Gewinn aufwarten können. Da überrasche es nicht, dass einige US-Analystenhäuser die DAX-Unternehmen nach wie vor als unterbewertet betrachten würden, und dies, obwohl der DAX bereits seit Mitte Dezember nur noch die Aufwärtsrichtung kenne. Ein Rückschlag werde trotz dieser positiven Analystenkommentare dadurch immer wahrscheinlicher.
Der DAX habe versucht, bereits in den letzten Tagen die 7.000-Punkte-Marke zu überschreiten, und sollte es ihm gelingen, dann wäre die 7.250-Punkte-Marke die nächste wichtige Widerstandslinie. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Marke nicht überschritten werde, sei jedoch sehr hoch, da keine weiteren positiven Nachrichten vorhanden seien, die noch als Stimulanz wirken könnten.
Der EURO STOXX 50 habe zwar die 2.500- Punkte-Marke überschritten, müsse aber noch einen weiten Weg bis zur nächsten Widerstandslinie von 2.700 Punkten zurücklegen und dies dürfte sehr schwer werden. Unübertroffen im Anstieg sei der Dow Jones-Index, der knapp vor seiner 13.000-Punkte-Marke liege. Die nächsten Linien, die bei 14.000 Punkten lägen, seien bereits Höchstmarken im Oktober 2007 gewesen. Auch hier sei ein Rückschlag mehr als wahrscheinlich.
Die Veränderungen am Kapitalmarkt durch die Zusage des zweiten 130-Milliarden-Hilfspakets für Griechenland und damit die Zusage für den "freiwilligen Schuldenschnitt" hätten viele Anleger noch gar nicht richtig registriert. Es könnte Sitte werden, dass Regierungen sich einfach das Recht herausnehmen, die Bedingungen für ihre Staatsanleihen verändern zu können, wann immer es ihnen passt, und zahlen müssen dann eben die Gläubiger, so die Experten von Ellwanger & Geiger Privatbankiers. Ob diese schöne Möglichkeit nicht auch auf Portugal und Italien übergreife, sei zum heutigen Zeitpunkt noch mit einem großen Fragezeichen zu versehen.
Noch scheinen die Investoren an den Aktienmärkten dieses Szenario auszuschließen, anderenfalls wäre der bisherige positive Kursverlauf nicht zu erklären, so die Experten von Ellwanger & Geiger Privatbankiers weiter. Hinzu komme natürlich die Alternativlosigkeit, denn Käufer von Aktien würden kaum eine andere Anlagemöglichkeit an den Kapitalmärkten sehen, die Liquidität sei weiterhin vorhanden und die Dividendenrenditen würden teilweise neue Rekordhöhen zeigen.
Der Rückschlag werde dann kommen, wenn sich an den eigentlichen Rahmeneckdaten überhaupt nichts verändert habe und sich der Blick von den vorhandenen guten Daten auf die auch schon vorhandenen negativen Faktoren richte. Insofern würden die Experten weiterhin sehr vorsichtig bleiben und schwerpunktmäßig in den defensiven Branchen agieren. (22.02.2012/ac/a/m)
Die Griechen würden aber trotz allem in diesem Jahr mit einem höheren Haushaltsdefizit rechnen, das statt 5,4% voraussichtlich 6,7% des Bruttoinlandsproduktes betragen werde. Insofern stelle sich die Frage, ob Griechenland nun wirklich keine weitere Kapitalspritze mehr benötige. Mit gemischten Gefühlen würden die Anleger auch auf den französischen Automobilmarkt schauen, denn Peugeot-Citroën sei wieder einmal auf der Suche nach Kooperationspartnern, da sie es alleine nicht mehr schaffen würden.
Von der deutschen Unternehmensseite kämen unverändert positive Nachrichten. An deren Spitze stehe momentan Fresenius (ISIN DE0005785604 / WKN 578560), denn der Konzern habe mit Bestwerten von Umsatz und Gewinn aufwarten können. Da überrasche es nicht, dass einige US-Analystenhäuser die DAX-Unternehmen nach wie vor als unterbewertet betrachten würden, und dies, obwohl der DAX bereits seit Mitte Dezember nur noch die Aufwärtsrichtung kenne. Ein Rückschlag werde trotz dieser positiven Analystenkommentare dadurch immer wahrscheinlicher.
Der EURO STOXX 50 habe zwar die 2.500- Punkte-Marke überschritten, müsse aber noch einen weiten Weg bis zur nächsten Widerstandslinie von 2.700 Punkten zurücklegen und dies dürfte sehr schwer werden. Unübertroffen im Anstieg sei der Dow Jones-Index, der knapp vor seiner 13.000-Punkte-Marke liege. Die nächsten Linien, die bei 14.000 Punkten lägen, seien bereits Höchstmarken im Oktober 2007 gewesen. Auch hier sei ein Rückschlag mehr als wahrscheinlich.
Die Veränderungen am Kapitalmarkt durch die Zusage des zweiten 130-Milliarden-Hilfspakets für Griechenland und damit die Zusage für den "freiwilligen Schuldenschnitt" hätten viele Anleger noch gar nicht richtig registriert. Es könnte Sitte werden, dass Regierungen sich einfach das Recht herausnehmen, die Bedingungen für ihre Staatsanleihen verändern zu können, wann immer es ihnen passt, und zahlen müssen dann eben die Gläubiger, so die Experten von Ellwanger & Geiger Privatbankiers. Ob diese schöne Möglichkeit nicht auch auf Portugal und Italien übergreife, sei zum heutigen Zeitpunkt noch mit einem großen Fragezeichen zu versehen.
Noch scheinen die Investoren an den Aktienmärkten dieses Szenario auszuschließen, anderenfalls wäre der bisherige positive Kursverlauf nicht zu erklären, so die Experten von Ellwanger & Geiger Privatbankiers weiter. Hinzu komme natürlich die Alternativlosigkeit, denn Käufer von Aktien würden kaum eine andere Anlagemöglichkeit an den Kapitalmärkten sehen, die Liquidität sei weiterhin vorhanden und die Dividendenrenditen würden teilweise neue Rekordhöhen zeigen.
Der Rückschlag werde dann kommen, wenn sich an den eigentlichen Rahmeneckdaten überhaupt nichts verändert habe und sich der Blick von den vorhandenen guten Daten auf die auch schon vorhandenen negativen Faktoren richte. Insofern würden die Experten weiterhin sehr vorsichtig bleiben und schwerpunktmäßig in den defensiven Branchen agieren. (22.02.2012/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 24.128,98 - | 24.155,45 - | -26,47 - | -0,11% | 01.01./00:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008469008 | 846900 | 25.509 | 21.724 | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
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24.250,08 | +0,70% | 24.04.26 |
| Xetra | 24.128,98 - | -0,11% | 24.04.26 |
= Realtime
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