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Stuttgart (www.aktiencheck.de) - Nach den starken Kursrückgängen, bedingt durch den französischen Wahlausgang und das Scheitern der holländischen Regierung, besinnen sich viele Investoren wieder auf die harten Wirtschaftsfaktoren: Diese sind allerdings sehr unterschiedlich, so die Experten von Ellwanger & Geiger Privatbankiers.
Während die Unternehmensergebnisse vom ersten Quartal in der Regel positive Kennzahlen liefern könnten und auch das ifo-Institut für Deutschland weiteres Wachstumspotenzial sehe, zeige der Einkaufsmanagerindex genau das Gegenteil auf. Hier zeichne sich eher ein schwaches Wirtschaftsbild ab und somit eine Eintrübung der Konjunktur. Dadurch stehe auch der augenblickliche Aufschwung noch auf tönernen Füßen. Trotzdem stünden nach dem Rückgang der Aktienmärkte die Aktien wieder wesentlich günstiger da und würden eine attraktive Dividendenrendite bieten, insbesondere wenn man diese mit den Rentenanleihen vergleiche.
Rein technisch betrachtet, befinde man sich noch in einem sehr unsicheren Fahrwasser. Insbesondere der DAX dürfte von seiner hohen Volatilität nichts verlieren. Augenblicklich zeichne sich das gleiche Bild ab wie vor einer Woche, denn die starken Kursrückgänge am Montag, mit großen Kurserholungen am Dienstag und Mittwoch, würden diese Woche analog verlaufen. Solange der DAX die 6.800-Punkte-Marke nicht wieder überschreiten könne, bleibe die Rückschlaggefahr bis 6.250 Punkte erhalten.
Entsprechend sei auch der Verlauf des EURO STOXX 50 zu sehen, hier sei die Unterstützungslinie bei 2.200 Punkten nach wie vor aktuell. Ein Überschreiten der 2.450-Punkte-Marke wäre notwendig, um an die alten Höchstkurse heranzukommen. Große Ermüdungserscheinungen ergäben sich aus dem Dow Jones-Index. Er habe zwar wieder knapp seinen Aufwärtstrendkanal erreicht, müsste aber bis 13.250 Punkte ansteigen, um wirklich eine Chance zu bekommen, in Richtung 14.000 Punkte zu gelangen. Dies sei im Augenblick jedoch nicht wahrscheinlich.
Der US-Aktienmarkt stehe zurzeit im Blickfeld des zweitätigen Treffens der US-Notenbanker. Wichtig werde das Bekenntnis der FED sein, die Zinsen noch bis mindestens Ende 2014 unverändert auf dem Tiefstpunkt zu belassen. Die asiatischen Notenbanken dürften ihre Geldpolitik allerdings weiter lockern, allen voran die Japanische Zentralbank. Hier sei es wichtig, das etwas verlangsamte Wachstum neu zu stimulieren. Das besondere Augenmerk werde dabei auf China liegen. Sollten bei den konjunkturellen Zahlen keine gravierenden Einbrüche vorkommen, und dies sei nicht zu erwarten, würden sich die meisten Anleger wieder auf die Unternehmensgewinne konzentrieren.
Allen voran habe Apple (ISIN US0378331005 / WKN 865985) mit seinem Zahlenwerk für positive Stimmung an den Märkten gesorgt, was die Kauflaune kurzfristig weiter anheizen könne. Aus den Erfahrungen der letzten Wochen sei allerdings zu erwarten, dass es wieder spätestens in der nächsten Woche zu Gewinnmitnahmen kommen werde, da die Verunsicherung darüber, was am 6. Mai im zweiten Wahlgang in Frankreich und bei den Parlamentswahlen von Griechenland geschehe, nach wie vor groß sei.
Diese politisch wichtigen Ergebnisse würden sich eher dämpfend auf die Kursverläufe auswirken. Kurzfristig könnte der Stimmungsaufheller analog der letzten Woche den DAX wieder in Richtung 6.800 Punkte treiben, bevor er abermals an den 6.500 Punkten kratze. Somit sollte der Anleger auch weiterhin das aktuelle Umfeld nur für Tradingaktionen nutzen, wie den Bankensektor oder die Unternehmen ThyssenKrupp (ISIN DE0007500001 / WKN 750000), SAP (ISIN DE0007164600 / WKN 716460) und Siemens (ISIN DE0007236101 / WKN 723610).
Mittelfristig könne nach den Wahlterminen neu entschieden werden, wobei die defensiven Unternehmen unverändert Priorität haben sollten. Diese würden mit Novartis (ISIN CH0012005267 / WKN 904278), Coca-Cola (ISIN US1912161007 / WKN 850663) und Fresenius (ISIN DE0005785604 / WKN 578560) weiter aktuell bleiben. (25.04.2012/ac/a/m)
Während die Unternehmensergebnisse vom ersten Quartal in der Regel positive Kennzahlen liefern könnten und auch das ifo-Institut für Deutschland weiteres Wachstumspotenzial sehe, zeige der Einkaufsmanagerindex genau das Gegenteil auf. Hier zeichne sich eher ein schwaches Wirtschaftsbild ab und somit eine Eintrübung der Konjunktur. Dadurch stehe auch der augenblickliche Aufschwung noch auf tönernen Füßen. Trotzdem stünden nach dem Rückgang der Aktienmärkte die Aktien wieder wesentlich günstiger da und würden eine attraktive Dividendenrendite bieten, insbesondere wenn man diese mit den Rentenanleihen vergleiche.
Rein technisch betrachtet, befinde man sich noch in einem sehr unsicheren Fahrwasser. Insbesondere der DAX dürfte von seiner hohen Volatilität nichts verlieren. Augenblicklich zeichne sich das gleiche Bild ab wie vor einer Woche, denn die starken Kursrückgänge am Montag, mit großen Kurserholungen am Dienstag und Mittwoch, würden diese Woche analog verlaufen. Solange der DAX die 6.800-Punkte-Marke nicht wieder überschreiten könne, bleibe die Rückschlaggefahr bis 6.250 Punkte erhalten.
Der US-Aktienmarkt stehe zurzeit im Blickfeld des zweitätigen Treffens der US-Notenbanker. Wichtig werde das Bekenntnis der FED sein, die Zinsen noch bis mindestens Ende 2014 unverändert auf dem Tiefstpunkt zu belassen. Die asiatischen Notenbanken dürften ihre Geldpolitik allerdings weiter lockern, allen voran die Japanische Zentralbank. Hier sei es wichtig, das etwas verlangsamte Wachstum neu zu stimulieren. Das besondere Augenmerk werde dabei auf China liegen. Sollten bei den konjunkturellen Zahlen keine gravierenden Einbrüche vorkommen, und dies sei nicht zu erwarten, würden sich die meisten Anleger wieder auf die Unternehmensgewinne konzentrieren.
Allen voran habe Apple (ISIN US0378331005 / WKN 865985) mit seinem Zahlenwerk für positive Stimmung an den Märkten gesorgt, was die Kauflaune kurzfristig weiter anheizen könne. Aus den Erfahrungen der letzten Wochen sei allerdings zu erwarten, dass es wieder spätestens in der nächsten Woche zu Gewinnmitnahmen kommen werde, da die Verunsicherung darüber, was am 6. Mai im zweiten Wahlgang in Frankreich und bei den Parlamentswahlen von Griechenland geschehe, nach wie vor groß sei.
Diese politisch wichtigen Ergebnisse würden sich eher dämpfend auf die Kursverläufe auswirken. Kurzfristig könnte der Stimmungsaufheller analog der letzten Woche den DAX wieder in Richtung 6.800 Punkte treiben, bevor er abermals an den 6.500 Punkten kratze. Somit sollte der Anleger auch weiterhin das aktuelle Umfeld nur für Tradingaktionen nutzen, wie den Bankensektor oder die Unternehmen ThyssenKrupp (ISIN DE0007500001 / WKN 750000), SAP (ISIN DE0007164600 / WKN 716460) und Siemens (ISIN DE0007236101 / WKN 723610).
Mittelfristig könne nach den Wahlterminen neu entschieden werden, wobei die defensiven Unternehmen unverändert Priorität haben sollten. Diese würden mit Novartis (ISIN CH0012005267 / WKN 904278), Coca-Cola (ISIN US1912161007 / WKN 850663) und Fresenius (ISIN DE0005785604 / WKN 578560) weiter aktuell bleiben. (25.04.2012/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 24.089,33 - | 24.155,45 - | -66,12 - | -0,27% | 01.01./00:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008469008 | 846900 | 25.508 - | 21.732 - | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
24.216,53 | +0,56% | 13:17 |
| Xetra | 24.091,29 - | -0,27% | 13:02 |
= Realtime
|
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