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Aktienmärkte kaum verändert




28.03.12 16:16
Bankhaus Ellwanger & Geiger

Stuttgart (www.aktiencheck.de) - Wird der DAX-Stand der letzten Wochen mit dem aktuellen Wert verglichen, tritt der Index scheinbar auf der Stelle, dazwischen liegen allerdings erhebliche Schwankungsbreiten, so die Analysten vom Bankhaus Ellwanger & Geiger.

Nach einem Versuch, die 7.200er Punkte-Marke zu erreichen, sei ein Rückfall knapp unter die 7.000er Punkte-Marke gekommen, um nun wieder etwas oberhalb dieser wichtigen psychologischen Hürde zu verharren. Die Ursache für den Rückgang der letzten Tage sei die Stimmung in den USA gewesen, hier sei das Verbrauchervertrauen stärker gesunken als erwartet. Dies sei insofern nicht unwichtig, da die bisherige zähe Erholung am Arbeitsmarkt durch ein stärkeres Wachstum habe kompensiert werden können. Sollte dies nun nicht mehr gelingen, dann dürfte US-Notenbank-Chef Bernanke weitere Hilfen für die Wirtschaft lockermachen, um durch seine großzügige Geldpolitik die Ankurbelung der Konjunktur fortführen zu können. Doch auch hier werde die Luft dünner und insofern sei es fraglich, ob diese Hilfen noch ihre ursprüngliche Wirkung haben würden.

Auch in Deutschland habe sich die Konsumstimmung etwas eingetrübt. Insbesondere durch die steigenden Energiepreise seien die erwarteten Einkommenssteigerungen nivelliert worden, aber noch könne sich die deutsche Konjunktur auf den privaten Konsum stützen. Für die Aktieninvestoren bedeute dies weiterhin ein positives Signal. Hinzu komme, dass nun auch die Dividendensaison begonnen habe. Auch von der Rentenseite drohe momentan keine Gefahr.

Die letzten Neuemissionen von Spanien und Italien hätten sich einer hohen Nachfrage bei fallenden Renditen erfreuen können. Trotz allem würden die Aktienindices zeigen, dass sich die Gesamtmärkte schwerer tun würden. Der DAX müsse die 7.250er Punkte-Marke überschreiten, um neue Höchstkurse generieren zu können, anderenfalls drohe unverändert ein Rückschlag bis 6.850 Punkte. Der EURO STOXX 50 müsste die 2.600er Punkte-Marke überschreiten, um in seinen alten Aufwärtstrend zurückzukehren. Der Dow Jones-Index liege noch im Aufwärtstrendkanal, solange er die 13.000er Punkte-Marke nicht unterschreite.

Das zu Ende gehende erste Quartal 2012 dürfte durchaus in die Geschichtsbücher der Aktienanalysten eingehen. Nicht nur in den USA, auch in Europa habe es kein vergleichbares erstes Quartal gegeben, das mit dem Anstieg in diesem Jahr Schritt halten könnte. Es handle sich um eine Einbahnstraßenmentalität, die lediglich zu kaum nennenswerten Rückschlägen geführt habe. Die extrem hohe Liquidität und der fast schon überschäumende Optimismus vieler Börsianer hätten diese letzten drei Monate zu einem Rekordquartal gemacht. Der gesunde Menschenverstand sollte nun auf Vorsicht schalten. Es wäre sicherlich naiv anzunehmen, dass diese exzessive Kursbewegung in den nächsten Monaten anhalten werde.

Insbesondere die stagnierenden Konjunkturdaten würden aufzeigen, dass sich die Aktienmärkte im kommenden Quartal schwerer tun und somit größere Kurssteigerungen unwahrscheinlich werden lassen würden. Für Tradingaktionen bleibe das Umfeld weiterhin interessant, hier hätten sich in erster Linie die Technologie- und Energiewerte angeboten. Bei den defensiven Werten würden die Analysten unverändert positiv die Novartis (ISIN CH0012005267 / WKN 904278), Coca-Cola (ISIN US1912161007 / WKN 850663) und Fresenius (ISIN DE0005785604 / WKN 578560) ansehen. (28.03.2012/ac/a/m)








 
 
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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0008469008 846900 25.509 21.724
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-2,88%
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Ariva Indikation
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Xetra 24.128,98 - -0,11%  24.04.26
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