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Stuttgart (www.aktiencheck.de) - Unerwartet positive Konjunkturdaten haben die Aktienmärkte in den USA zu Kurssteigerungen veranlasst, so die Analysten vom Bankhaus Ellwanger & Geiger.
Die Stimmung der Industrie habe sich aufhellen können und gelte als Signal für eine wirtschaftliche Belebung. Angekommen sei diese Stimmung allerdings bei den Aktienkursen noch nicht so ganz, insbesondere nicht bei den konjunkturempfindlichen Sektoren wie Rohstoffe und Energie. Dies zeige, dass trotz positiver Einkaufsmanagerdaten die Investoren noch etwas argwöhnisch seien, ob die Zahlen wirklich ausreichen würden, um die Kurse wieder in einen Aufwärtstrend zu führen.
Der asiatische Markt zeige sich zwar robust, insbesondere die japanischen Aktien hätten weiter zulegen können, aber gerade dieser Markt habe inzwischen eine große Abhängigkeit von den US-Konjunkturdaten. Der deutsche Aktienmarkt werde sich in den nächsten Tagen auf die Quartalszahlen der Unternehmen konzentrieren. Der Auftakt habe als gelungen bezeichnet werden können, denn adidas (ISIN DE000A1EWWW0 / WKN A1EWWW) habe mit seinem Zahlenwerk überzeugt. Der DAX kämpfe wieder um die 6.800-Punkte-Marke, erst ein nachhaltiges Überschreiten könne wieder einen neuen Angriff auf die 7.000 Punkte gewährleisten. Anderenfalls sei ein abermaliger Rückschlag bis 6.500 Punkte möglich.
Auch der EURO STOXX 50 bleibe in der Mitte gefangen zwischen der Widerstandslinie von 2.450 Punkten und 2.200 Punkten. Der Dow-Jones-Index (ISIN US2605661048 / WKN 969420) bleibe weiter müde, er habe bisher den alten Aufwärtstrendkanal nicht wieder erreichen können. Hier müsste ein Anstieg auf 13.400 Punkte gelingen, um die Höchstmarke von 14.000 Punkten aus dem 4. Quartal 2007 wieder erreichen zu können.
Sei es für die Anleger wieder so weit - "sell in May and go away"? Wie immer sei diese Frage nicht eindeutig zu beantworten und da alle Marktteilnehmer darauf spekulieren würden, werde es sich auch dieses Mal nicht eindeutig bewahrheiten, obwohl vonseiten des Rentenmarktes durchaus wieder alarmierende Nachrichten vorhanden seien.
Sei es in Europa, hier müssten die in Not geratenen Länder Spanien und Italien wieder erheblich mehr Zinsen zahlen, um ihre Anleihen loszuwerden, oder in den USA, hier seien genau diese "Schrottanleihen" wieder "en vogue", die 2008 die Krise herbeigeführt hätten. Und wieder seien es die gleichen Institute, die auf der einen Seite die hoch komplexen Anleihen verkaufen würden, und auf der anderen Seite die Institute, die diese für wieder so interessant halten würden, dass sie einen Mehrertrag daraus generieren wollten. Hinzu komme, dass die ungeheuren Summen, die die Zentralbanken, EZB und in den USA die FED, den Kreditinstituten zur Verfügung gestellt hätten, in der Realwirtschaft so gut wie nicht angekommen seien, sondern zur Eigenfinanzierung genutzt worden seien.
Die Aktienmärkte hätten sich von diesen Umständen bisher nicht beeinträchtigen lassen und solange die Unternehmensergebnisse im Großen und Ganzen positiv ausfallen würden und es weiterhin zu keinem stärkeren Rückgang des Weltwachstums komme, führe an dem Anlageinvestment Aktien auch kein Weg vorbei. Kurzfristig würden die Anleger abwarten, wie die beiden wichtigen Wahlen am kommenden Sonntag (6. Mai) verlaufen würden. Erhalte Frankreich einen neuen Präsidenten und damit eine Abkehr von der bisherigen Sparpolitik sowie einen Übergang zu Wachstumsausgaben? Zudem stelle sich die Frage, ob Griechenland eine Parteienmehrheit bekomme, die ebenfalls nur noch nach Wachstum strebe und den Sparkurs nicht weiter verfolgen werde.
Dahingehend sei eine abwartende Haltung bis zur nächsten Woche sicherlich angebracht. Danach könne neu investiert werden, wobei die Grundausrichtung, in defensiven Unternehmen engagiert zu bleiben, unverändert richtig sei. Dies gelte insbesondere für die Werte Novartis (ISIN CH0012005267 / WKN 904278), Coca-Cola (ISIN US1912161007 / WKN 850663) und Fresenius (ISIN DE0005785604 / WKN 578560). (02.05.2012/ac/a/m)
Die Stimmung der Industrie habe sich aufhellen können und gelte als Signal für eine wirtschaftliche Belebung. Angekommen sei diese Stimmung allerdings bei den Aktienkursen noch nicht so ganz, insbesondere nicht bei den konjunkturempfindlichen Sektoren wie Rohstoffe und Energie. Dies zeige, dass trotz positiver Einkaufsmanagerdaten die Investoren noch etwas argwöhnisch seien, ob die Zahlen wirklich ausreichen würden, um die Kurse wieder in einen Aufwärtstrend zu führen.
Der asiatische Markt zeige sich zwar robust, insbesondere die japanischen Aktien hätten weiter zulegen können, aber gerade dieser Markt habe inzwischen eine große Abhängigkeit von den US-Konjunkturdaten. Der deutsche Aktienmarkt werde sich in den nächsten Tagen auf die Quartalszahlen der Unternehmen konzentrieren. Der Auftakt habe als gelungen bezeichnet werden können, denn adidas (ISIN DE000A1EWWW0 / WKN A1EWWW) habe mit seinem Zahlenwerk überzeugt. Der DAX kämpfe wieder um die 6.800-Punkte-Marke, erst ein nachhaltiges Überschreiten könne wieder einen neuen Angriff auf die 7.000 Punkte gewährleisten. Anderenfalls sei ein abermaliger Rückschlag bis 6.500 Punkte möglich.
Sei es für die Anleger wieder so weit - "sell in May and go away"? Wie immer sei diese Frage nicht eindeutig zu beantworten und da alle Marktteilnehmer darauf spekulieren würden, werde es sich auch dieses Mal nicht eindeutig bewahrheiten, obwohl vonseiten des Rentenmarktes durchaus wieder alarmierende Nachrichten vorhanden seien.
Sei es in Europa, hier müssten die in Not geratenen Länder Spanien und Italien wieder erheblich mehr Zinsen zahlen, um ihre Anleihen loszuwerden, oder in den USA, hier seien genau diese "Schrottanleihen" wieder "en vogue", die 2008 die Krise herbeigeführt hätten. Und wieder seien es die gleichen Institute, die auf der einen Seite die hoch komplexen Anleihen verkaufen würden, und auf der anderen Seite die Institute, die diese für wieder so interessant halten würden, dass sie einen Mehrertrag daraus generieren wollten. Hinzu komme, dass die ungeheuren Summen, die die Zentralbanken, EZB und in den USA die FED, den Kreditinstituten zur Verfügung gestellt hätten, in der Realwirtschaft so gut wie nicht angekommen seien, sondern zur Eigenfinanzierung genutzt worden seien.
Die Aktienmärkte hätten sich von diesen Umständen bisher nicht beeinträchtigen lassen und solange die Unternehmensergebnisse im Großen und Ganzen positiv ausfallen würden und es weiterhin zu keinem stärkeren Rückgang des Weltwachstums komme, führe an dem Anlageinvestment Aktien auch kein Weg vorbei. Kurzfristig würden die Anleger abwarten, wie die beiden wichtigen Wahlen am kommenden Sonntag (6. Mai) verlaufen würden. Erhalte Frankreich einen neuen Präsidenten und damit eine Abkehr von der bisherigen Sparpolitik sowie einen Übergang zu Wachstumsausgaben? Zudem stelle sich die Frage, ob Griechenland eine Parteienmehrheit bekomme, die ebenfalls nur noch nach Wachstum strebe und den Sparkurs nicht weiter verfolgen werde.
Dahingehend sei eine abwartende Haltung bis zur nächsten Woche sicherlich angebracht. Danach könne neu investiert werden, wobei die Grundausrichtung, in defensiven Unternehmen engagiert zu bleiben, unverändert richtig sei. Dies gelte insbesondere für die Werte Novartis (ISIN CH0012005267 / WKN 904278), Coca-Cola (ISIN US1912161007 / WKN 850663) und Fresenius (ISIN DE0005785604 / WKN 578560). (02.05.2012/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 24.184,01 | 24.081,57 | 102,442 | +0,43% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008469008 | 846900 | 25.509 | 21.724 | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
24.184,01 | +0,43% | 18:50 |
| Xetra | 24.128,98 - | -0,11% | 17:50 |
= Realtime
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