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Die Experten von "Performaxx-Anlegerbrief" empfehlen die Air Berlin-Aktie zu zeichnen.
Noch bis zum 4. Mai könnten Anleger Aktien der Fluggesellschaft Air Berlin zeichnen. Einen Tag später solle die Erstnotiz im Amtlichen Handel stattfinden. Aufgrund des so genannten "Decoupled Bookbuilding" (von der Roadshow losgelöstes Preisfindungsverfahren) hätten sowohl das Emissionsvolumen als auch die Preisspanne gerade erst zum Redaktionsschluss festgestanden. Auf diese Bewertung jedoch werde es ankommen, wenn der verlustträchtige Carrier keine Bruchlandung aufs Parkett legen wolle.
Air Berlin habe in den letzten beiden Jahren allerdings Verluste eingeflogen: 3 Mio. Euro 2004 und 116 Mio. Euro im Jahr 2005. Gründe hierfür seien steuerliche Aspekte sowie die Umstellung auf IFRS gewesen. Ob die vom Konsortialführer veranschlagten 50 Mio. Euro Nettogewinn im laufenden Jahr aber realistisch seien, sei eine andere Frage.
Die Fixkosten würden sich bei den Fluggesellschaften nicht so einfach absenken lassen, zumal der Verdrängungswettbewerb mit harten Bandagen geführt werde. Die Treibstoffpreise hätten im laufenden Jahr zwar gut "gehedgt" werden können, jedoch müsse jedes Absicherungsgeschäft auch irgendwann verlängert werden (oder es laufe aus). Der Erdölpreis hingegen sei jüngst auf Rekordhöhen marschiert. Die avisierten Umsatzsteigerungen von 15 bis 20% auf Sicht der nächsten Jahre seien zwar realistisch, fraglich bleibe nur, ob die Erträge - so es denn welche sein würden - hier auch nur annähernd würden mitziehen können.
Auch Wacker Chemie habe fundamental keineswegs bei ihrem Börsengang Anfang April überzeugt. Dennoch liege der Kurs heute 35% über dem Ausgabepreis. Ähnlich könnte es bei Air Berlin laufen, weil die MDAX-Aufnahme als sicher gelten könne.
Da das Pricing im Rahmen des Erwarteten lag, sollten Anleger zeichnen und danach beizeiten Kurs- bzw. Zeichnungsgewinne mitnehmen, so die Experten von "Performaxx-Anlegerbrief".
Noch bis zum 4. Mai könnten Anleger Aktien der Fluggesellschaft Air Berlin zeichnen. Einen Tag später solle die Erstnotiz im Amtlichen Handel stattfinden. Aufgrund des so genannten "Decoupled Bookbuilding" (von der Roadshow losgelöstes Preisfindungsverfahren) hätten sowohl das Emissionsvolumen als auch die Preisspanne gerade erst zum Redaktionsschluss festgestanden. Auf diese Bewertung jedoch werde es ankommen, wenn der verlustträchtige Carrier keine Bruchlandung aufs Parkett legen wolle.
Die Fixkosten würden sich bei den Fluggesellschaften nicht so einfach absenken lassen, zumal der Verdrängungswettbewerb mit harten Bandagen geführt werde. Die Treibstoffpreise hätten im laufenden Jahr zwar gut "gehedgt" werden können, jedoch müsse jedes Absicherungsgeschäft auch irgendwann verlängert werden (oder es laufe aus). Der Erdölpreis hingegen sei jüngst auf Rekordhöhen marschiert. Die avisierten Umsatzsteigerungen von 15 bis 20% auf Sicht der nächsten Jahre seien zwar realistisch, fraglich bleibe nur, ob die Erträge - so es denn welche sein würden - hier auch nur annähernd würden mitziehen können.
Auch Wacker Chemie habe fundamental keineswegs bei ihrem Börsengang Anfang April überzeugt. Dennoch liege der Kurs heute 35% über dem Ausgabepreis. Ähnlich könnte es bei Air Berlin laufen, weil die MDAX-Aufnahme als sicher gelten könne.
Da das Pricing im Rahmen des Erwarteten lag, sollten Anleger zeichnen und danach beizeiten Kurs- bzw. Zeichnungsgewinne mitnehmen, so die Experten von "Performaxx-Anlegerbrief".
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