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Die Analysten von IPO-Reporter empfehlen derzeit die Aktien von Agiplan TechnoSoft (WKN 587035) nicht zu zeichnen.
Der Zwang zu Kostenreduzierungen werde bei Unternehmen und öffentlicher Hand immer größer. Die Betriebskosten einer Immobilie könnten bereits nach rund 7 Jahren die Erstellungskosten übersteigen. Insbesondere in Bereichen Instandhaltung, Raumnutzung, Sicherheit, Catering oder Reinigung würden Kosten anfallen, die für die Eigentümer, Nutzer oder Betreiber der Immobilie bis zu 10% des Umsatzes aus der Geschäftstätigkeit ausmachen könnten. Hieraus ergebe sich ein enormes Einsparungspotenzial. Denn durch intelligentes Facility Management (FM) würden sich die Gesamtkosten in diesem Bereich um bis zu 30% reduzieren lassen. Hierzu habe der Börsenkandidat Lösungen geschaffen, die diese Einsparungspotenziale erkennen und realisieren lassen würden. Auf dem in Deutschland noch recht jungen Markt für das Facility Management sehe sich das Unternehmen als First Mover und Marktführer. Aufgabe sei, die Betriebskosten für Gebäude und Liegenschaften zu senken, sowie deren Organisation zu straffen und die Kosten transparent zu machen. Die Kernbereiche der Geschäftstätigkeit seien Consulting und Software-Lösungen. Zu den Kunden des Börsenkandidaten würden neben Industrie- und Handelsunternehmen auch die öffentliche Hand zählen. Unternehmen wie Audi, DaimlerChrysler, Deutsche Börse. E.ON, Schering oder der Deutsche Bundestag würden die Lösungen von Agiplan nutzen.
Agiplan sei in einem Wachstumsmarkt tätig, was sich auch im Umsatzwachstum niederschlagen solle. So würden die Mühlheimer für die kommenden Jahre ein jährliches Umsatzwachstum von rund 60% planen. Jedoch sei im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000 der Umsatz lediglich um 8,5% von 8,773 Millionen DM in 1999 auf 9,516 Millionen gestiegen. Das durchschnittliche Umsatzwachstum seit 1995 (0,6 Millionen DM) betrage rund 25%. Bis zum Geschäftsjahr 2004 solle der Umsatz auf 60 Millionen DM nahezu versechsfacht werden. Das Ergebnis solle zukünftig noch stärker als der Umsatz wachsen. Für 2000 könne der Börsenkandidat ein EBIT von rund 1,409 Millionen Euro aufweisen, was einer Steigerung von rund 65% nach 0,852 Millionen DM im Vorjahr entspreche. Bis 2004 solle das EBIT auf 7 Millionen Euro klettern. Die EBIT-Marge sei von 1998 bis 2000 von 3,6 auf 12,5% gestiegen und solle mittelfristig auf 20% steigen. Mit dem Emissionserlös wolle Agiplan in Deutschland und im nahen europäischen Ausland Akquisitionen finanzieren, um sich national und international besser im FM-Markt positionieren zu können. Zusätzlich verfolge das Unternehmen den Einstieg in den US-amerikanischen Markt. Neben der Internationalisierungs- und Beteiligungsstrategie werde ein wesentlicher Teil der Emissionserlöse dem Ausbau des FM-Consulting online dienen.
Unbestritten sei Agiplan in einem wachstumsstarken Zukunftsmarkt aktiv. Die Branche Facility Management und auch der Börsenkandidat würden davon profitieren, das immer mehr Unternehmen sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und andere Geschäftsfelder ausgliedern würden. Im vergangenen Jahr habe der Sektor ein Volumen von 437 Millionen DM gehabt, das bis 2004 auf 9,06 Millionen DM zulegen solle. Experten würden hier mit einem jährlichen Wachstum von 20 bis 30% rechnen. Gerade nach dem schwachen Umsatzwachstum im vergangenen Geschäftsjahr von nur 8,5% sehe IPO-Reporter die Planzahlen von Agiplan als recht ambitioniert an. Fraglich sei, ob das Unternehmen wirklich schneller als die Branche wachsen werde. Den Angaben zufolge stoße der Börsenkandidat dadurch, dass er einen ganzheitlichen Ansatz für das Facility Managment anbiete, nicht auf Konkurrenz. Wegen des attraktiven Marktes sollte es in Zukunft aber nicht dabei bleiben. So dürften viele Anbieter in diesen Bereich expandieren, so dass es zu einem Preisdruck kommen könne. Nachteilig sehe IPO-Reporter den schwachen Grad der Internationalisierung, der mit dem neuen Kapital vorangetrieben werden solle. Die Analysten würden den fairen Unternehmenswert bei 43 Millionen Euro oder 7 Euro je Aktie sehen.
Trotz der schwierigen Börsenlage, insbesondere auch für Softwarehäuser, erscheine IPO-Reporter die gewählte Preisspanne von 5,50 bis 7,50 Euro recht hoch. Im aktuell schwierigen Umfeld sollten Anleger die Aktie nicht zeichnen und erst einmal die weitere Entwicklung abwarten. Der Börsenkandidat müsse erst mal beweisen, dass die Pläne für die Zukunft, wie schon in der Vergangenheit so oft, nicht zu hoch gesetzt seien.
Der Zwang zu Kostenreduzierungen werde bei Unternehmen und öffentlicher Hand immer größer. Die Betriebskosten einer Immobilie könnten bereits nach rund 7 Jahren die Erstellungskosten übersteigen. Insbesondere in Bereichen Instandhaltung, Raumnutzung, Sicherheit, Catering oder Reinigung würden Kosten anfallen, die für die Eigentümer, Nutzer oder Betreiber der Immobilie bis zu 10% des Umsatzes aus der Geschäftstätigkeit ausmachen könnten. Hieraus ergebe sich ein enormes Einsparungspotenzial. Denn durch intelligentes Facility Management (FM) würden sich die Gesamtkosten in diesem Bereich um bis zu 30% reduzieren lassen. Hierzu habe der Börsenkandidat Lösungen geschaffen, die diese Einsparungspotenziale erkennen und realisieren lassen würden. Auf dem in Deutschland noch recht jungen Markt für das Facility Management sehe sich das Unternehmen als First Mover und Marktführer. Aufgabe sei, die Betriebskosten für Gebäude und Liegenschaften zu senken, sowie deren Organisation zu straffen und die Kosten transparent zu machen. Die Kernbereiche der Geschäftstätigkeit seien Consulting und Software-Lösungen. Zu den Kunden des Börsenkandidaten würden neben Industrie- und Handelsunternehmen auch die öffentliche Hand zählen. Unternehmen wie Audi, DaimlerChrysler, Deutsche Börse. E.ON, Schering oder der Deutsche Bundestag würden die Lösungen von Agiplan nutzen.
Unbestritten sei Agiplan in einem wachstumsstarken Zukunftsmarkt aktiv. Die Branche Facility Management und auch der Börsenkandidat würden davon profitieren, das immer mehr Unternehmen sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und andere Geschäftsfelder ausgliedern würden. Im vergangenen Jahr habe der Sektor ein Volumen von 437 Millionen DM gehabt, das bis 2004 auf 9,06 Millionen DM zulegen solle. Experten würden hier mit einem jährlichen Wachstum von 20 bis 30% rechnen. Gerade nach dem schwachen Umsatzwachstum im vergangenen Geschäftsjahr von nur 8,5% sehe IPO-Reporter die Planzahlen von Agiplan als recht ambitioniert an. Fraglich sei, ob das Unternehmen wirklich schneller als die Branche wachsen werde. Den Angaben zufolge stoße der Börsenkandidat dadurch, dass er einen ganzheitlichen Ansatz für das Facility Managment anbiete, nicht auf Konkurrenz. Wegen des attraktiven Marktes sollte es in Zukunft aber nicht dabei bleiben. So dürften viele Anbieter in diesen Bereich expandieren, so dass es zu einem Preisdruck kommen könne. Nachteilig sehe IPO-Reporter den schwachen Grad der Internationalisierung, der mit dem neuen Kapital vorangetrieben werden solle. Die Analysten würden den fairen Unternehmenswert bei 43 Millionen Euro oder 7 Euro je Aktie sehen.
Trotz der schwierigen Börsenlage, insbesondere auch für Softwarehäuser, erscheine IPO-Reporter die gewählte Preisspanne von 5,50 bis 7,50 Euro recht hoch. Im aktuell schwierigen Umfeld sollten Anleger die Aktie nicht zeichnen und erst einmal die weitere Entwicklung abwarten. Der Börsenkandidat müsse erst mal beweisen, dass die Pläne für die Zukunft, wie schon in der Vergangenheit so oft, nicht zu hoch gesetzt seien.
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