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Die Experten von "BoerseGo" halten in ihrem aktuellen "Tec-Report" die Aktie der Aareal Bank (ISIN DE0005408116 / WKN 540811) für empfehlenswert.
Mit einer herben Gewinnwarnung habe die Aareal Bank im vergangenen Jahr die Anleger geschockt. Der Aktienkurs des Immobilienfinanzierers sei daraufhin im August um bis zu 35 Prozent eingebrochen. Mittlerweile scheine der Schock verdaut. Mit neuem Vorstandschef sei das Unternehmen wieder auf Kurs.
Mitte 2002 sei die Aareal Bank nach der Aufspaltung der ehemaligen Deutschen Pfandbriefbank an die Börse gekommen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten sei der Aktienkurs des MDAX-Titels zwischen März 2003 und August 2004 um mehr als 200 Prozent geklettert, bevor man die Märkte mit einer heftigen Gewinnwarnung geschockt habe. Die Bankenaufsicht BaFin habe das Wiesbadener Unternehmen zu einer Aufstockung der Risikovorsorge gezwungen, woraufhin man seine Jahresprognose von 100 Millionen Euro auf 100 Millionen Euro Verlust habe korrigieren müssen. Als Konsequenz habe der damalige Vorstandschef Karl-Heinz Glauner seinen Hut genommen. Das Debakel habe nicht nur für einen Kurseinbruch von bis zu 35 Prozent, sondern auch für einen erheblichen Vertrauensverlust unter den Anlegern geführt.
Nach einiger Zeit der vergeblichen Suche habe man Anfang Dezember auch einen Nachfolger für den Posten des Vorstandschefs gefunden: Dr. Wolf Schumacher, bis dato Vorstandssprecher der Deutschen Genossenschafts-Hypothekenbank AG (DG Hyp), gelte sowohl in Kredit- als auch in Immobilienfragen als ausgewiesener Experte. Nicht nur diese Tatsache lasse das Vertrauen der Anleger allmählich zurückkehren. Mit einer zehnprozentigen Kapitalerhöhung habe man die Eigenkapitalbasis gestärkt, die Risikoaktiva seien um rund 800 Millionen Euro verringert worden. Das Kreditportfolio solle künftig stärker auf das margenträchtigere Geschäft im Ausland ausgerichtet werden, außerdem wolle die Bank weitere Problemkredite möglichst schnell verkaufen. Noch im ersten Quartal 2005 solle das erste Portfolio von Problemkrediten mit einem Volumen von mehreren hundert Millionen Euro verkauft werden. Insgesamt habe die Aareal Bank Problemkredite in Höhe von 2,7 Milliarden Euro, das gesamte Kreditbuch betrage knapp 27 Milliarden Euro.
Das Ergebnis des vierten Quartals belege, dass das Unternehmen auf dem richtigen Weg sei. Mit einem Verlust von vier Millionen Euro scheine die Wende geschafft. Im dritten Quartal habe man noch ein Minus von 238 Millionen Euro ausweisen müssen. Im Gesamtjahr dürfte man somit einen Verlust von rund 124 Millionen Euro erzielt haben. Für das laufende Jahr zeige sich das Management aber optimistisch und gehe von einer stark verringerten Risikovorsorge und einem deutlich positiven Ergebnis aus.
Nachdem das Unternehmen die Weichen für die Zukunft gestellt habe, sollte auch die Aktie ihre Erholung fortsetzen können. Den Bewertungsabschlag gegenüber anderen Immobilienfinanzierern wie beispielsweise der aus der HypoVereinsbank ausgegliederten Hypo Real Estate sollte der MDAX-Titel somit weiter verringern. Das einstellige KGV lasse Spielraum für höhere Notierungen.
Kurse der Aareal Bank-Aktie im Bereich des Allzeithochs, das im vergangenen Jahr bei knapp 30 Euro lag, sind für die nächsten Monate realistisch, so die Experten von "BoerseGo".
Mit einer herben Gewinnwarnung habe die Aareal Bank im vergangenen Jahr die Anleger geschockt. Der Aktienkurs des Immobilienfinanzierers sei daraufhin im August um bis zu 35 Prozent eingebrochen. Mittlerweile scheine der Schock verdaut. Mit neuem Vorstandschef sei das Unternehmen wieder auf Kurs.
Mitte 2002 sei die Aareal Bank nach der Aufspaltung der ehemaligen Deutschen Pfandbriefbank an die Börse gekommen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten sei der Aktienkurs des MDAX-Titels zwischen März 2003 und August 2004 um mehr als 200 Prozent geklettert, bevor man die Märkte mit einer heftigen Gewinnwarnung geschockt habe. Die Bankenaufsicht BaFin habe das Wiesbadener Unternehmen zu einer Aufstockung der Risikovorsorge gezwungen, woraufhin man seine Jahresprognose von 100 Millionen Euro auf 100 Millionen Euro Verlust habe korrigieren müssen. Als Konsequenz habe der damalige Vorstandschef Karl-Heinz Glauner seinen Hut genommen. Das Debakel habe nicht nur für einen Kurseinbruch von bis zu 35 Prozent, sondern auch für einen erheblichen Vertrauensverlust unter den Anlegern geführt.
Das Ergebnis des vierten Quartals belege, dass das Unternehmen auf dem richtigen Weg sei. Mit einem Verlust von vier Millionen Euro scheine die Wende geschafft. Im dritten Quartal habe man noch ein Minus von 238 Millionen Euro ausweisen müssen. Im Gesamtjahr dürfte man somit einen Verlust von rund 124 Millionen Euro erzielt haben. Für das laufende Jahr zeige sich das Management aber optimistisch und gehe von einer stark verringerten Risikovorsorge und einem deutlich positiven Ergebnis aus.
Nachdem das Unternehmen die Weichen für die Zukunft gestellt habe, sollte auch die Aktie ihre Erholung fortsetzen können. Den Bewertungsabschlag gegenüber anderen Immobilienfinanzierern wie beispielsweise der aus der HypoVereinsbank ausgegliederten Hypo Real Estate sollte der MDAX-Titel somit weiter verringern. Das einstellige KGV lasse Spielraum für höhere Notierungen.
Kurse der Aareal Bank-Aktie im Bereich des Allzeithochs, das im vergangenen Jahr bei knapp 30 Euro lag, sind für die nächsten Monate realistisch, so die Experten von "BoerseGo".
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
= Realtime
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