Die niederländische ASML Holding behauptet ihre Monopolstellung im Markt für EUV-Lithographiesysteme – und das bleibt auch großen institutionellen Investoren nicht verborgen. Im dritten Quartal 2025 haben mehrere bedeutende Vermögensverwalter ihre Positionen deutlich aufgestockt. Zeitgleich mehren sich jedoch die Sorgen um das China-Geschäft, das 2026 erheblich schrumpfen dürfte.
Milliarden-Verschiebungen im Aktionärskreis
Die jüngsten Pflichtmitteilungen zeigen ein klares Bild: Institutionelle Anleger bauen ihre ASML-Positionen systematisch aus. Fisher Asset Management erhöhte seinen Bestand um 6,3 Prozent auf über 4,2 Millionen Aktien – ein Investment von rund 3,4 Milliarden Euro. Noch deutlicher fiel die Aufstockung bei Amundi aus: Der französische Vermögensverwalter verdoppelte seine Position nahezu und hält nun 642.498 Aktien.
Auch Exchange Traded Concepts LLC stockte im dritten Quartal um 30,1 Prozent auf 13.919 Aktien auf. First Manhattan erhöhte seine Beteiligung um 61 Prozent auf über 708.000 Aktien. Insgesamt halten institutionelle Investoren mittlerweile etwa 17 bis 18 Prozent der ausstehenden ASML-Aktien.
Analysten uneins über weiteren Kursverlauf
Das Analystenurteil fällt gemischt aus. Von 28 bewertenden Häusern empfehlen drei "Strong Buy", 17 raten zum Kauf und acht bleiben neutral. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 1.171,83 Euro.
Rothschild & Co Redburn hob die Einstufung im November von "Neutral" auf "Buy" an, Citigroup bekräftigte im Dezember ihre Kaufempfehlung. Barclays und Sanford C. Bernstein hingegen halten an ihrer neutralen Haltung fest. Die Skepsis einiger Häuser dürfte vor allem mit den China-Risiken zusammenhängen.
China-Geschäft vor deutlichem Einbruch
Die größte Herausforderung für ASML liegt im Reich der Mitte. Verschärfte Exportbeschränkungen werden das Geschäft mit chinesischen Kunden 2026 erheblich belasten. 2024 stammten noch 41 Prozent der Systemumsätze aus China – ein Niveau, das sich nicht halten lässt.
Das Management rechnet mit einem deutlichen Rückgang der Nachfrage aus China. Allerdings soll der Gesamtumsatz 2026 trotzdem nicht unter das Niveau von 2025 fallen. Verantwortlich dafür ist die stark wachsende KI-getriebene Nachfrage von Kunden außerhalb Chinas. Alle großen Chipfertiger – TSMC, Samsung und Intel – sind auf ASMLs EUV-Systeme angewiesen, um ihre fortschrittlichsten Halbleiter zu produzieren.
Starke Quartalszahlen, ambitionierte Langfristziele
Im dritten Quartal 2025 übertraf ASML die Erwartungen mit einem Gewinn je Aktie von 5,49 Euro. Der Umsatz erreichte 7,5 Milliarden Euro bei einer Bruttomarge von 51,6 Prozent. Die Auftragseingänge beliefen sich auf 5,4 Milliarden Euro, davon 3,6 Milliarden Euro für EUV-Systeme.
Für das Gesamtjahr 2025 erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von rund 15 Prozent bei einer Bruttomarge von etwa 52 Prozent. Bis 2030 sieht ASML ein Umsatzpotenzial zwischen 44 und 60 Milliarden Euro bei Bruttomargen von 56 bis 60 Prozent. Der Übergang von "Low-NA"- zu "High-NA"-EUV-Systemen, deren Stückpreis von rund 200 auf über 400 Millionen Euro steigt, soll dabei als wichtiger Wachstumstreiber wirken.
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| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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1.215 € | -1,62% | 09:45 |
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