BlackRock hat am Mittwoch eine freiwillige Konzernmitteilung zu MTU Aero Engines abgegeben. Anlass war das Überschreiten einer Schwelle auf Ebene einer Tochtergesellschaft am 30. Oktober.
MTU Aero Engines Aktie: BlackRock überschreitet Meldeschwelle
MTU erhöhte die Umsatz- und Cash-Conversion-Erwartungen für 2026, ließ die bereinigte EBIT-Prognose jedoch unverändert.

Analysten setzen unterschiedliche Akzente
Die DZ Bank bestätigte am Mittwoch ihre Kaufempfehlung für MTU Aero Engines. Den fairen Wert bezifferte sie unverändert auf 445 Euro.
Dagegen stufte Bank of America die Aktie am Dienstag von Kaufen auf Neutral herab. Zugleich senkte das Analysehaus sein Kursziel von 440 auf 370 Euro. Als Gründe nannte die Bank Margendruck und Risiken für die Gewinnschätzungen.
Die Aktie legte am Freitag um 1,4% zu; die Herabstufung vom Dienstag verhinderte damit keinen positiven Wochenausklang.
Höhere Umsatzprognose, unverändertes Gewinnziel
MTU hatte am 29. Oktober die Ergebnisse für das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2026 gemeldet. Der bereinigte Umsatz im Neunmonatszeitraum stieg um 13 % auf 7,1 Milliarden Euro.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern, kurz EBIT, erhöhte sich im selben Zeitraum um 5 % auf 1,04 Milliarden Euro. Damit wuchs der bereinigte Umsatz stärker als das bereinigte operative Ergebnis.
Bei der Jahresprognose hob MTU sowohl die Erwartungen an den Umsatz als auch an die Cash Conversion an. Für 2026 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 9,5–9,7 Milliarden Euro. Die Prognose für die Cash Conversion erhöhte MTU auf 55–60 %.
Die bereinigte EBIT-Prognose blieb dagegen unverändert: Für 2026 rechnet MTU weiterhin mit 1,35–1,45 Milliarden Euro.
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