DAX Check am Morgen: Rheinmetall, Siemens Healthineers und Telekom drücken den DAX nach der Zahlenflut – BMW stemmt sich dagegen
DAX Check am Morgen: Rheinmetall, Siemens Healthineers und Telekom drücken den DAX nach der Zahlenflut – BMW stemmt sich dagegen
DAX-Analyse am Morgen: Nach dem Kurssprung vom Mittwoch schlägt der Donnerstag den Ton der Bilanzsaison an: Zahlen zählen, Ausblicke entscheiden. Rheinmetall kassiert die Umsatzprognose, Siemens Healthineers enttäuscht mit dem Gewinnausblick für 2027, und selbst ein Rekordquartal schützt die Commerzbank nicht vor Abgaben. Der DAX wird kurz nach 9 Uhr bei rund 26.504 Punkten indiziert, 0,49 Prozent unter dem Vortag. Unsere DAX Analyse zeigt, warum der Rücksetzer nach dem Rally-Tag vor allem eine Frage der Einzelwerte ist – und warum um 13 Uhr London den nächsten Impuls liefern dürfte.

Autor: Redaktion, aktiencheck.de · 05.11.2026
Zahlenflut statt Wahlrally: Warum der DAX heute bremst
Der Mittwoch war ein Tag der Erleichterung. Der deutsche Leitindex legte nach den US-Midterms um gut zwei Prozent auf rund 26.437 Punkte zu und kam seinem Rekordhoch von 26.618,74 Punkten bis auf wenige Zähler nahe. Am Donnerstagmorgen kehrt die Börse zum Alltag zurück, und der heißt Bilanzsaison. Allein im DAX haben Rheinmetall, Siemens Healthineers, die Deutsche Telekom und die Commerzbank vor Handelsbeginn Zahlen vorgelegt. Dazu kommen im MDAX Hensoldt, Nordex, Lanxess, HelloFresh und Aumovio.
Die Bilanz dieses Morgens fällt gemischt aus, und im DAX überwiegen die negativen Signale. Rheinmetall senkt die Umsatzprognose, Siemens Healthineers stellt für 2027 einen niedrigeren bereinigten Gewinn je Aktie in Aussicht, und die Telekom enttäuscht beim Aktienrückkauf trotz angehobener Ziele. Für die DAX Analyse ist das ein klares Muster: Nach einer Rally bis an das Rekordhoch reicht „solide“ nicht mehr aus. Der Markt verlangt Überraschungen nach oben – und bestraft jede Delle im Ausblick.
Die Konjunkturdaten liefern keinen Rückenwind. Die deutschen Auftragseingänge der Industrie stiegen im September um 4,4 Prozent. Das war ein kräftiges Plus nach dem Einbruch von 10,1 Prozent im August, blieb aber hinter der Prognose von 4,8 Prozent zurück. Die Erholung ist also da, nur fällt sie etwas weniger dynamisch aus als erhofft.
Der eigentliche Makro-Termin des Tages kommt um 13 Uhr aus London. Die Bank of England dürfte den Leitzins erstmals seit Jahren wieder anheben, von 3,75 auf 4,00 Prozent. Laut Morningstar preisten die Derivatemärkte zuletzt eine Wahrscheinlichkeit von rund 86 Prozent für eine Erhöhung ein. Nach den Zinsschritten von Fed und EZB wäre das ein weiteres Signal, dass die großen Notenbanken die Inflation wieder ernster nehmen als die Konjunktur. Für zinssensible Wachstumswerte ist das ein Gegenwind. Banken und Versicherer dagegen haben zuletzt von steigenden Zinserwartungen profitiert.
Die DAX-Gewinner am Morgen: BMW führt die Gegenbewegung an
BMW setzt die Erholung fort und steht mit einem Plus von 2,63 Prozent auf 62,44 Euro an der DAX-Spitze. Schon am Mittwoch hatte die Aktie um mehr als sieben Prozent zugelegt, obwohl der Konzern zuvor seine Prognose für die Automarge auf minus 0,5 bis plus 0,5 Prozent gesenkt hatte. In der Marge des dritten Quartals von 3,4 Prozent sehen Marktteilnehmer offenbar einen Hinweis, dass das Schlimmste eingepreist sein könnte. Nach unserer Einschätzung handelt es sich vor allem um eine Short-Eindeckung und eine Neubewertung nach dem kräftigen Abschlag der Vorwochen. Eine neue Unternehmensmeldung vom Donnerstag liegt uns nicht vor.
Beiersdorf gewinnt 1,85 Prozent auf 86,98 Euro. Der Nivea-Hersteller hatte Ende Oktober seine im Sommer gesenkte Jahresprognose bestätigt: einen organischen Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich und eine bereinigte EBIT-Marge von mindestens 11,8 Prozent. Seitdem hat sich die Aktie von ihren Tiefs gelöst. An einem Tag, an dem Ausblicke enttäuschen, profitieren defensive Konsumwerte mit bereits niedrig gesetzten Erwartungen. Eine aktuelle Unternehmensmeldung haben wir nicht gefunden. Die Bewegung werten wir als Umschichtung in defensive Werte.
adidas legt um 1,51 Prozent auf 178,55 Euro zu. Ein eigener Kurstreiber ist am Morgen nicht erkennbar. Wir sehen die Aktie im Sog der Erholung von Konsum- und Zykliker-Werten, die bereits am Mittwoch eingesetzt hatte. Mit der Fußball-WM 2026 als Umsatztreiber im Rücken bleibt die Aktie ein Favorit vieler Analysten, sie hatte aber 2026 deutlich Federn lassen müssen.
SAP steigt um 1,43 Prozent auf 216,65 Euro. Der Software-Riese ist als Schwergewicht für den Index besonders wichtig und federt den Rücksetzer im DAX spürbar ab. Konkrete Neuigkeiten liegen nicht vor. Nach unserer Einschätzung profitiert SAP von der Rückkehr der Anleger in große Qualitätswerte, nachdem die Aktie in den vergangenen Wochen hinter dem Gesamtmarkt zurückgeblieben war.
Airbus rückt um 1,42 Prozent auf 203,05 Euro vor. Der Flugzeugbauer gehört damit zu den wenigen Industriewerten, die sich gegen die schwachen Rüstungs- und Energietitel stemmen. Eine aktuelle Unternehmensnachricht haben wir nicht identifiziert. Die Bewegung ordnen wir als Fortsetzung der Erholung zyklischer Werte ein.
Die DAX-Verlierer am Morgen: Ausblicke unter Beschuss
Siemens Healthineers ist mit einem Minus von 4,54 Prozent auf 42,73 Euro das Schlusslicht im DAX. Die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr waren nicht das Problem: Der Umsatz stieg auf 23,63 Milliarden Euro und lag damit im Rahmen der Erwartungen. Entscheidend ist der Blick nach vorn. Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet der Medizintechnikkonzern ein vergleichbares Umsatzwachstum von 4,0 bis 5,0 Prozent. Analysten hatten mit rund 5,5 Prozent gerechnet. Noch schwerer wiegt die Gewinnspanne: Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll 2,20 bis 2,40 Euro erreichen und damit unter dem Wert von 2026 liegen. Der Konsens hatte sich zuvor bei rund 2,36 Euro gebildet. Zugleich legt der Konzern ein mehrjähriges Effizienzprogramm auf. Die Dividende soll 1,00 Euro je Aktie betragen. Im Hintergrund läuft die geplante Abspaltung eines großen Aktienpakets durch Siemens; künftig soll das Unternehmen als „Healthineers“ auftreten. Die DZ Bank hatte 2027 bereits vorab als Übergangsjahr bezeichnet – der Markt nimmt diese Einschätzung nun beim Wort.
Rheinmetall verliert 4,23 Prozent auf 909,20 Euro, nachdem die Aktie vorbörslich zeitweise sogar rund neun Prozent im Minus lag. Das operative Wachstum ist weiter beeindruckend: Der Umsatz stieg im dritten Quartal um 32,1 Prozent auf 3,149 Milliarden Euro, das operative Ergebnis um 61,7 Prozent auf 553 Millionen Euro. Doch Rheinmetall senkt die Umsatzprognose für 2026 auf rund 13,2 Milliarden Euro, nach zuvor 13,7 bis 14,2 Milliarden Euro. Die operative Marge soll bei etwa 18,5 Prozent liegen. Als Gründe nennt der Konzern Verzögerungen beim Radpanzer Boxer und bei Munitionsaufträgen. JPMorgan senkte das Kursziel von 1.350 auf 1.150 Euro und bleibt bei „Neutral“. Der zuständige Analyst sprach von der fünften Warnung binnen elf Monaten. Für die DAX Analyse ist das der Kern des Problems: Die Nachfrage ist gesichert, aber die Umsetzung der Aufträge hinkt hinterher. Neue Orientierung soll der Kapitalmarkttag am 26. November liefern.
Siemens Energy gibt 2,84 Prozent auf 118,24 Euro nach und gehört damit bereits den zweiten Tag in Folge zu den schwächsten DAX-Werten. Am Mittwoch hatte die Debatte um ein mögliches Moratorium für neue Rechenzentren in Texas den Titel um mehr als sieben Prozent gedrückt. Eine neue Unternehmensmeldung liegt nicht vor. Wir werten die weiteren Abgaben als Nachwirkung dieser Sorge um die Stromnachfrage durch KI-Rechenzentren. Die Quartalszahlen und den Ausblick für 2026/27 legt Siemens Energy am 11. November vor.
Commerzbank fällt um 2,78 Prozent auf 38,80 Euro, nachdem die Aktie am Mittwoch noch um fast fünf Prozent gestiegen war. Auf den ersten Blick ist das Quartal stark: Der Nettogewinn stieg um 45 Prozent auf 859 Millionen Euro, nach neun Monaten steht mit rund 2,7 Milliarden Euro ein Rekordergebnis. Im Detail aber blieb der Gewinn knapp unter dem bankeigenen Konsens von 864 Millionen Euro. Auch die Erträge von 3,2 Milliarden Euro verfehlten die erwarteten 3,28 Milliarden Euro. Vor allem senkt die Bank die Prognose für den Nettozinsüberschuss 2026 von 8,6 auf 8,5 Milliarden Euro und begründet das mit dem verschärften Wettbewerb um Einlagen. Das Gewinnziel von mindestens 3,4 Milliarden Euro bestätigt sie, der Analystenkonsens liegt allerdings bereits bei 3,55 Milliarden Euro. Im Hintergrund bleibt die erwartete Übernahme durch UniCredit das bestimmende Thema für die Aktie.
Deutsche Telekom verliert 2,48 Prozent auf 25,97 Euro – und das trotz Zahlen über den Erwartungen. Der Umsatz stieg im dritten Quartal um 7,5 Prozent auf 31,1 Milliarden Euro, Analysten hatten im Mittel 30,38 Milliarden Euro erwartet. Das bereinigte EBITDA AL wuchs um 9,9 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro. Die Jahresziele für das bereinigte EBITDA AL (rund 47,6 Milliarden Euro) und den Free Cashflow AL (rund 20,1 Milliarden Euro) hebt der Konzern leicht an. Die Dividende für 2026 soll um zehn Prozent auf 1,10 Euro steigen. Der Haken liegt im Kapitalrückfluss: Der für 2027 angekündigte Aktienrückkauf von bis zu 2 Milliarden Euro fällt laut Investing.com geringer aus als von Analysten erwartet. Auch die Dividende liegt leicht unter der Schätzung von 1,12 Euro.
Wirtschaftsdaten heute: Bank of England, US-Arbeitsmarkt und Erzeugerpreise
Deutschland: Die Auftragseingänge der Industrie sind bereits veröffentlicht: plus 4,4 Prozent im September nach minus 10,1 Prozent im Vormonat, die Prognose lag bei plus 4,8 Prozent. Um 09:30 Uhr folgt der HCOB-Einkaufsmanagerindex für das Baugewerbe. Der Bau bleibt das Sorgenkind der deutschen Konjunktur. Jede Stabilisierung wäre ein Hinweis, dass die höheren Infrastrukturausgaben allmählich ankommen.
Eurozone: Ebenfalls am Vormittag werden die Bau-Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone veröffentlicht, um 10 Uhr folgen die italienischen Einzelhandelsumsätze. Um 11 Uhr stehen die Erzeugerpreise der Eurozone für September an. Der Wirtschaftskalender weist hier hohe Werte aus: plus 2,5 Prozent zum Vormonat und plus 10,9 Prozent zum Vorjahr. Nach der am Dienstag gemeldeten Verbraucherpreisinflation von 4,0 Prozent sind die Erzeugerpreise ein Frühindikator dafür, ob der Preisdruck in der Lieferkette nachlässt. Für die EZB-Erwartungen und damit für die DAX Analyse ist das ein wichtiger Baustein.
Großbritannien: Um 13 Uhr deutscher Zeit verkündet die Bank of England ihren Zinsentscheid, zusammen mit dem neuen Monetary Policy Report. Erwartet wird eine Anhebung um 25 Basispunkte auf 4,00 Prozent. Im September hatten bereits drei der neun Ratsmitglieder für eine Erhöhung gestimmt. Spannend ist neben der Entscheidung das Stimmverhältnis: Eine deutliche Mehrheit oder Stimmen für einen größeren Schritt würden die Erwartung weiterer Zinsschritte im Dezember befeuern. Für europäische Bankaktien wäre das tendenziell positiv, für Immobilien- und Wachstumswerte eher belastend. Bereits am Vormittag erscheint der britische Bau-Einkaufsmanagerindex, für den der Kalender einen Wert um 46 Punkte ausweist – also klar im kontraktiven Bereich.
USA: Um 14:30 Uhr folgen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie die vorläufigen Daten zu Produktivität und Lohnstückkosten im dritten Quartal. Nach dem schwachen ADP-Bericht vom Mittwoch mit nur 86.000 neuen Stellen schaut der Markt genau auf Anzeichen einer Abkühlung am Arbeitsmarkt. Steigende Lohnstückkosten wären dagegen ein Inflationssignal, das die Fed unter Zugzwang setzen könnte. Um 16:30 Uhr meldet die EIA die Erdgasvorräte, um 18 Uhr folgen die Hypothekenzinsen von Freddie Mac. Am Abend entscheidet zudem die mexikanische Notenbank (Leitzins aktuell 6,5 Prozent), um 22:30 Uhr veröffentlicht die Fed ihre Bilanzdaten.
Unternehmen: Neben den DAX-Werten stehen heute Toyota, Sony und nach US-Börsenschluss Qualcomm im Fokus. Die Zahlen des Chipkonzerns dürften die Stimmung für Halbleiterwerte wie Infineon prägen, das am 10. November berichtet.
Die fünf größten DAX-Gewinner am Morgen
BMW (ISIN: DE0005190003, WKN: 519000, Symbol: BMW) – 62,44 Euro, +2,63 Prozent Fortsetzung der Erholung nach der Margenwarnung; der Markt sieht das Schlimmste offenbar eingepreist.
Beiersdorf (ISIN: DE0005200000, WKN: 520000, Symbol: BEI) – 86,98 Euro, +1,85 Prozent Defensiver Konsumwert mit niedrigen Erwartungen; die bestätigte Jahresprognose stützt.
adidas (ISIN: DE000A1EWWW0, WKN: A1EWWW, Symbol: ADS) – 178,55 Euro, +1,51 Prozent Erholung der Konsumwerte; die Fußball-WM 2026 bleibt das zentrale Thema für Analysten.
SAP (ISIN: DE0007164600, WKN: 716460, Symbol: SAP) – 216,65 Euro, +1,43 Prozent Das Index-Schwergewicht stützt den DAX; Anleger kehren in große Qualitätswerte zurück.
Airbus (ISIN: NL0000235190, WKN: 938914, Symbol: AIR) – 203,05 Euro, +1,42 Prozent Zyklische Erholung gegen den schwachen Rüstungs- und Energiesektor.
Die fünf größten DAX-Verlierer am Morgen
Siemens Healthineers (ISIN: DE000SHL1006, WKN: SHL100, Symbol: SHL) – 42,73 Euro, −4,54 Prozent Der Ausblick 2027 enttäuscht: Der bereinigte Gewinn je Aktie soll unter dem Vorjahr liegen, das Wachstum unter dem Konsens.
Rheinmetall (ISIN: DE0007030009, WKN: 703000, Symbol: RHM) – 909,20 Euro, −4,23 Prozent Umsatzprognose 2026 auf rund 13,2 Milliarden Euro gesenkt; JPMorgan kappt das Kursziel auf 1.150 Euro.
Siemens Energy (ISIN: DE000ENER6Y0, WKN: ENER6Y, Symbol: ENR) – 118,24 Euro, −2,84 Prozent Die Sorgen um die Nachfrage von Rechenzentren wirken nach; Zahlen folgen am 11. November.
Commerzbank (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Symbol: CBK) – 38,80 Euro, −2,78 Prozent Rekordgewinn nach neun Monaten, aber eine gesenkte Prognose für den Zinsüberschuss und Erträge unter den Erwartungen.
Deutsche Telekom (ISIN: DE0005557508, WKN: 555750, Symbol: DTE) – 25,97 Euro, −2,48 Prozent Zahlen über den Erwartungen und leicht angehobene Ziele, doch der Aktienrückkauf enttäuscht.
Kursangaben: DAX-Indikation Société Générale, 09:01 Uhr; Einzelwerte Lang & Schwarz, 09:01 Uhr. Veränderungen gegenüber dem Vortagesschluss.
Häufige Fragen zum DAX Check am Morgen
Warum fällt der DAX am Donnerstagmorgen? Nach dem Kurssprung vom Mittwoch belasten mehrere enttäuschende Unternehmensmeldungen, allen voran von Rheinmetall und Siemens Healthineers. Die Indikation lag um 09:01 Uhr bei rund 26.504 Punkten, ein Minus von 0,49 Prozent.
Was belastet die Rheinmetall-Aktie? Die Senkung der Umsatzprognose 2026 auf rund 13,2 Milliarden Euro wegen Verzögerungen beim Boxer und bei Munitionsaufträgen – trotz eines Umsatzplus von gut 32 Prozent im dritten Quartal.
Welche Termine sind heute für den DAX wichtig? Der Zinsentscheid der Bank of England um 13 Uhr, die US-Arbeitsmarkt- und Produktivitätsdaten um 14:30 Uhr sowie die Qualcomm-Zahlen nach US-Börsenschluss.
Fazit: Die DAX Analyse zeigt einen Markt im Prüfmodus
Der Rücksetzer am Donnerstagmorgen ist kein Stimmungsumschwung, sondern eine Rückkehr zur Disziplin. Nach dem Rally-Tag an das Rekordhoch prüft der Markt jede Bilanz auf Schwachstellen im Ausblick. Rheinmetall und Siemens Healthineers zeigen, wie hart das bestraft wird. Gleichzeitig deutet die Erholung bei BMW, SAP und den Konsumwerten darauf hin, dass Anleger nicht flüchten, sondern umschichten. Die nächsten Weichen stellen die Bank of England am Mittag und die US-Daten am Nachmittag. Unsere DAX Analyse bleibt dabei: Die Marke von 26.618 Punkten bleibt in Reichweite. Ob sie fällt, entscheiden nun die Ausblicke der Unternehmen – und nicht mehr die Politik in Washington.
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Redaktion, aktiencheck.de
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