AXA Assistance France Assurances hat Medienberichten vom Mittwoch zufolge die Zustimmung der Aufsicht ACPR zur Übertragung eines Teils ihrer Versicherungsverträge erhalten. Die Verträge sollen auf Inter Partner Assistance übergehen. Beide Gesellschaften gehören zur Axa-Gruppe; mit den betroffenen Verträgen werden auch die zugehörigen Rechte, Garantien und Verpflichtungen übertragen.
Axa Aktie: ACPR genehmigt Vertragsübertragung an Inter Partner Assistance
Die ACPR billigte den konzerninternen Wechsel eines Vertragsteils; AXA meldete für neun Monate 2026 Prämienwachstum von fünf Prozent.

Veränderungen innerhalb der Gruppe
Die Genehmigung betrifft damit eine konzerninterne Übertragung, nicht sämtliche Versicherungsverträge von AXA Assistance France Assurances. Als Empfänger der übertragenen Bestände ist Inter Partner Assistance vorgesehen.
Axa hat außerdem zwei Personalentscheidungen mit Wirkung zum 1. Dezember 2026 angekündigt. Bertrand Poupart-Lafarge soll die Leitung der Kapitalanlagen auf Gruppenebene übernehmen. Er folgt auf Jean-Baptiste Tricot, der Axa verlässt.
Nicolas Leclercq soll seinerseits Poupart-Lafarge als Finanzchef und stellvertretender Vorstandschef von AXA France nachfolgen. Die beiden angekündigten Wechsel betreffen damit sowohl die Gruppenebene als auch die französische Gesellschaft.
Mitarbeiterbeteiligung und Geschäftsentwicklung
Für die Mitarbeiterbeteiligung Shareplan 2026 legte Axa am 30. Oktober die Zeichnungspreise fest. Im Angebot Classic beträgt der Preis 33,86 Euro. Für Garantie Plus setzte das Unternehmen den Zeichnungspreis auf 39,75 Euro fest.
Vor gut einer Woche bestätigte Axa die Erwartung eines bereinigten Ergebnisses von rund 8,6 Milliarden Euro für 2026. Das Wachstum des bereinigten Gewinns je Aktie und die bereinigte Eigenkapitalrendite erwartet das Unternehmen jeweils am oberen Ende seiner Zielspannen.
Für die ersten neun Monate 2026 meldete Axa Bruttoprämien und sonstige Erträge von 93,0 Milliarden Euro. Das entsprach einem Zuwachs von 5 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Solvency-II-Quote lag zum 30. September bei 213 Prozent.
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