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Silber: Lehrbuchmäßiger Pullback?

Silber kämpft um die Schlüsselmarke von 49 USD – oberhalb von 54,74 USD steigen die Chancen auf eine Stabilisierung.

Silber: Lehrbuchmäßiger Pullback?
Bild: Maxim Mox / Unsplash

Vom historischen Rekordlevel von Ende Januar bei fast 122 USD hat sich der Silberpreis (ISIN: XC0009653103, WKN: 965310) mittlerweile mehr als deutlich entfernt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Unter dem Strich habe das Edelmetall im bisherigen Jahresverlauf Kursabschläge von 26% hinnehmen müssen. Zuletzt sei die Hoch-Tief-Spanne des Jahres auf über 70 USD ausgedehnt worden. Charttechnisch rücke diese Entwicklung das alte Ausbruchslevel bei rund 49 USD in den Mittelpunkt. Zur Erinnerung: 2011 und in den 1980er-Jahren seien auf diesem Niveau bereits wichtige Hochpunkte ausgebildet worden. Damit dränge sich die Frage auf, ob es letztlich zu einem lehrbuchmäßigen Rücksetzer an das alte Ausbruchslevel gekommen sei. Nüchtern betrachtet, müsse diese Bastion unbedingt verteidigt werden, um weiteren charttechnischen Schaden zu verhindern. Dagegen würde das "Pullback-Szenario" deutlich an Konturen gewinnen, wenn der Silberpreis das Julitief bei 54,74 USD zurückerobern sollte. Für ein zweites Ausrufezeichen würde in diesem Kontext ein Bruch des steilen Abwärtstrends seit Januar (akt. bei 57,61 USD) sorgen. Schließlich würde ein Trendbruch den Pullback und den übergeordneten Korrekturcharakter zusätzlich unterstreichen.

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